Intel Raptor Lake: Alles unter i5K nur ein "Alder-Lake-Refresh" [Gerücht]

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Laut der Angaben zum L2-Cache bei Raptor Lake lässt sich vermuten, dass alle Modelle unterhalb des i5-13600K mit Alder-Lake-Chips ausgestattet sein könnten.
Quelle: Intel

Laut der von Igor's Lab veröffentlichten Folien zum Raptor-Lake-Leak lässt sich vermuten, dass alle CPU-Modelle unterhalb des i5-13600K mit Alder-Lake-Chips ausgestattet sein könnten. Denn nur der i5K und alle i7- sowie i9-Modelle sollen mit zusätzlichem L2-Cache pro Kern aufwarten, was den entscheidenden Unterschied zwischen Alder und Raptor Lake ausmacht.

Vergangene Woche ließ Igor's Lab die Katze aus dem Sack und veröffentlichte sämtliche Präsentationsfolien zu Intels neuer Raptor-Lake-CPU-Generation. Die ersten Modelle, die dann am 27. September offiziell vorgestellt und Spekulationen zufolge am 20. Oktober auf den Markt gebracht werden, sind der Core i9-13900K, der i7-13700K und der i5-13600K, inklusive deren KF-Modelle, die mit deaktivierter iGPU auskommen müssen.

Kommen alle Non-i5K-Modelle auf Alder-Lake-Basis?

Dabei offenbarte eine der Folien zu den Neuerungen von Raptor Lake, dass es mehr L2-Cache für die neuen Prozessoren geben wird - allerdings nur bis zum i5-13600K. Das lässt die Vermutung zu, dass die kleineren CPUs mit Alder-Lake-Dies bestückt sind, da der wesentliche Unterschied der Architekturen in merkbar höherem L2-Cache pro Kern besteht.
Laut der Angaben zum L2-Cache bei Raptor Lake lässt sich vermuten, dass alle Modelle unterhalb des i5-13600K mit Alder-Lake-Chips ausgestattet sein könnten. Quelle: Intel/Igor's Lab Laut der Angaben zum L2-Cache bei Raptor Lake lässt sich vermuten, dass alle Modelle unterhalb des i5-13600K mit Alder-Lake-Chips ausgestattet sein könnten. An sich verfügen auch die "Raptor-Lake"-Modelle unterhalb des i5-13600K über mehr L2-Cache als die Alder-Lake-Gegenstücke, was sich aber nur aufgrund der erhöhten Kernanzahl begründen lasse und nicht wegen mehr L2-Cache pro Kern. Bei diesen Prozessoren soll es sich also eher um einen Alder-Lake-Refresh anstelle "echter" Raptor-Lake-CPUs handeln. So erhalten die kleineren Modelle zum ersten Mal E-Kerne, was bei Alder-Lake noch ausgeblieben war.

Passend dazu: Raptor Lake: Marktstart rund vier Wochen nach Ryzen 7000?

Verglichen mit den Raptor-Lake-K-Modellen werden die kleineren CPUs auf Alder-Lake-Basis voraussichtlich mit einer PBT (Processor Base Power) von 65 statt 125 W laufen. Auch dürften diese CPUs aufgrund der Alder-Lake-Basis nur DDR4-4800-Speicher unterstützen. Wichtiger, auch im Aufeinandertreffen mit Ryzen 7000, als der erhöhte L2-Cache pro Kern für die i5-non-K-Modelle werden aber wohl eher die vorhandenen E-Kerne sein.
Was letztlich vom "Alder-Lake-Refresh" zu halten sein wird, werden die Interessenten voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres erfahren, wahrscheinlich zur CES im Januar, wenn Intel alle weiteren Raptor-Lake-CPUs der Öffentlichkeit preisgibt. Dann wird auch die Preisgestaltung im Kampf mit AMD interessant werden.

Quelle: via 3Dcenter.org

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Ach komm, Dave, hau rein!
        Nimm nen 12900KS, schreib 13700K drauf, ab geht die Luzi.
        Fazit: Stromverbrauch geringer als befürchtet.
        hahhahaha ^^ ;-P
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Ach komm, Dave, hau rein!
        Nimm nen 12900KS, schreib 13700K drauf, ab geht die Luzi.
        Fazit: Stromverbrauch geringer als befürchtet.
        hahhahaha ^^ ;-P
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Coffelake 4-Kerner waren auch nur umgelabelte Kaby Lakes
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Dima1995
        Wozu überhaupt refreshen, wenn es keinen Leistungsunterschied geben wird? Ich verstehe den Sinn dahinter nicht
        Weil man die CPU dann namens und Leistungstechnisch auf das neue Portfolio zuschneiden kann.

        Die 6P Kerne des 12600K sind zwar für Spieler ganz nett, nur im Multicore sollten sie etwas stärker sein, die 8P, 4E Kerne des 12700K würden dann eventuell dem 13600K Probleme bereiten. Überhaupt: ein 12000er sieht neben den 13000ern irgendwie altbacken aus.

        So könnte man die CPUs so zuschneiden, wie man sie braucht und es hört sich nach etwas neuem an.

        Zitat von SilentHunter
        Da kann man nur froh sein das die nicht auch noch in 14nm als Refresh kommen.
        Dann wäre es ja kein Refresh mehr, sondern das Gegenteil eines Shrinks, ein Enlargement?
      • Von Dima1995 Komplett-PC-Käufer(in)
        Wozu überhaupt refreshen, wenn es keinen Leistungsunterschied geben wird? Ich verstehe den Sinn dahinter nicht
      • Von Ishigaki-kun Freizeitschrauber(in)
        Dann wird es aber interessant, wie sie preislich eingeordnet werden. Der i5-13400 soll ja gegenüber dem 12400 zusätzlich über 4 E-Kerne verfügen, also wie der 12600K eine 6P+4E-Konfig haben. Damit wird der 13400 kerntechnisch den 12600K beerben, allerdings wohl mit weniger Takt, sonst würde er diesen ja schlagen.

        Aber die Refreshes sind ja nicht neu. Bei Rocket Lake waren ja auch nur 11900K, 11700K und 11600K neu. Okay der 11400 war glaub auch neu. Aber die i3-Modelle waren alles Comet Lake Refresh. War wohl auch besser so, denn in Office PCs hat der Durst der RKLs nix verloren.
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