Raptor Lake Refresh: Gerücht um den CPU-Release macht die Runde

28
News Oliver Jäger Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Auf Twitter hat ein Leaker eine Vermutung zum Release des kommenden Refreshes von Intels Raptor-Lake-CPUs geäußert.
Quelle: PC Games Hardware

Auf Twitter hat ein Leaker eine Vermutung zum Release des kommenden Refreshes von Intels Raptor-Lake-CPUs geäußert. Dieser warf den August dieses Jahres in den Raum. Derweil verdichten sich die Gerüchte um einen Raptor Lake Refresh sowie eine Ablösung von Meteor Lake im Desktop-Segment durch Arrow Lake.

Die Spekulationen um eine Neuauflage der Raptor-Lake-CPUs, die Ende vergangenes Jahr ihren Marktstart feierten, halten sich hartnäckig, nachdem eine vermeintlich von Intel stammende Folie aufgetaucht war, auf der eine Desktop- und Workstation-Roadmap für das Jahr 2023 abgebildet ist. Diese sagt für das dritte Quartal den Release von aufgefrischten Raptor-Lake-Chips voraus.

Überarbeite RPL-CPUs im August 2023?

Auf Twitter stellte dazu nun der in Hardware-Kreisen bekannte Leaker "Harukaze5719" eine Frage nach dem Start der neuen CPUs, die er aber wieder gelöscht hat. Darauf antwortete ein anderer Leaker namens "Wxnod" und grenzte den Release auf den August dieses Jahres ein. Wie immer handelt es sich hierbei lediglich um eine Spekulation und der Wahrheitsgehalt gehört folglich infrage zu stellen, bis es offizielle Informationen von Intel gibt. Zum kolportierten Raptor Lake Refresh ist bislang bekannt, dass er sich nah am Original vom vergangenen Jahr orientiert, also in Intel 7 gefertigt wird, den LGA1700 als Sockel verwendet sowie die 700er-PCH-Serie von Intel. Ein Plattform-Wechsel steht also noch nicht an.

Vermeintliche Roadmap von Intel zu Desktop und Workstation-CPUs 2023. Quelle: Intel/9550pro Vermeintliche Roadmap von Intel zu Desktop und Workstation-CPUs 2023. An Änderungen werden derweil leichte Optimierungen in Sachen Takt, Multi-Threading-Performance und Cache erwartet. Einen Digital Voltage Regulator (DLVR, digitaler Spannungsregler) sieht die Gerüchteküche zudem bei der Neuauflage von Raptor Lake integriert, der eigentlich schon bei den initialen Raptor-Lake-CPUs untergebracht werden sollte. Das neue Chip-Line-up wird darüber hinaus der geleakten Roadmap zufolge alle Consumer- und Entry-Workstation-Plattformen mit 35-, 65- und 125-W-Modellen umfassen.

Wie es danach weitergeht, muss noch konkretisiert werden, da es ständig neue Gerüchte gibt, die teilweise Gegenteiliges behaupten. Erst kürzlich kamen neue Spekulationen zu den nachfolgenden Generationen auf. Meteor Lake als Desktop-Plattform ist damit wohl vom Tisch, stattdessen nimmt Arrow Lake den Platz als 14. Desktop-CPU-Generation ein und soll im ersten Halbjahr 2024 die Lager der Händler füllen. Dann auch mit neuer Plattform, inklusive LGA1851-Sockel, Intels 800er-Chipsatzserie und Unterstützung für DDR5-6400-Speicher.

Quelle: Wxnod auf Twitter

28
    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Nathenhale
        Über die völlig verwirrenden Mobilen Namen von Intel und AMD brauchen wir eigentlich garnicht sprechen. Oder wer kennt ihn nicht den 7-1195G7 der besser ist als der i7-1185G7 aber mutmaßlich schwächer als der i7-1280P.
        Das in meinem Post waren alles nur Desktopnamen.

        Aber ja: Das ein Ryzen 7520U ältere Technik, weniger Cache und eine schwächere IGP als ein Ryzen 5125C enthält, ist noch schlimmer. Da versuche nicht einmal ich den Überblick zu behalten.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Nathenhale
        Über die völlig verwirrenden Mobilen Namen von Intel und AMD brauchen wir eigentlich garnicht sprechen. Oder wer kennt ihn nicht den 7-1195G7 der besser ist als der i7-1185G7 aber mutmaßlich schwächer als der i7-1280P.
        Das in meinem Post waren alles nur Desktopnamen.

        Aber ja: Das ein Ryzen 7520U ältere Technik, weniger Cache und eine schwächere IGP als ein Ryzen 5125C enthält, ist noch schlimmer. Da versuche nicht einmal ich den Überblick zu behalten.
      • Von Lohnkrake
        Bin gespannt, was da gerefresht wird.

        Höherer Takt? Größerer L3-Cache?
        iGPU auf GTX 1650-Niveau? Geringere Latenzen und somit mehr Leistung bei unverändertem Takt und Leistungsaufnahme?
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Zum i7-5775C gab es aber eben auch keinen -5700 und -5770. Nicht einmal einen -5775K oder -5775_. Man hätte sich also auch auf "i7-5" beschränken können. Alles danach war genauso überflüssig wie heute die beiden schließenden Nullen sowie, bei i7 und i9, auch die drittletzte Ziffer. Da wird einfach keine Information transportiert bezeihungsweise man könnte sowas eben für Refreshs nutzen.
        Über die völlig verwirrenden Mobilen Namen von Intel und AMD brauchen wir eigentlich garnicht sprechen. Oder wer kennt ihn nicht den 7-1195G7 der besser ist als der i7-1185G7 aber mutmaßlich schwächer als der i7-1280P.
      • Von lucky1levin BIOS-Overclocker(in)
        Ein Plattform-Wechsel steht also noch nicht an.

        Eigentlich doch, denn die Refs sind eher für Alder Lake Nachfolger interessant, und nicht für Raptor
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zum i7-5775C gab es aber eben auch keinen -5700 und -5770. Nicht einmal einen -5775K oder -5775_. Man hätte sich also auch auf "i7-5" beschränken können. Alles danach war genauso überflüssig wie heute die beiden schließenden Nullen sowie, bei i7 und i9, auch die drittletzte Ziffer. Da wird einfach keine Information transportiert bezeihungsweise man könnte sowas eben für Refreshs nutzen.

        Wenn man es konsequent angeht sogar mehrfach: Der i9-12900K unterscheidet sich vom i7-12700K nicht stärker als der i5-12600K vom i5-12400. Wenn man letztere beide in einer Produktsparte laufen lassen kann, hätte man also auch den 12900K als "i7-12800K" verkaufen können. Dann wäre Raptor Lake die "12x50"-Respin-Generation geworden (mit i9-12950K als Topmodell, da mehr Kerne) und RPL-R ein "12x55"-Refresh derselben. Aber es ist halt nicht im Interesse der Marketing-Abteilung, dass die 2024 noch verkauften Prozessoren mit der gleichen "12" beginnen, nur weil sie die gleiche Technik nutzen. Man stelle sich mal vor, AMDs Zen-4-Generation hätte 4000er Nummern. (Respektive, da auch dort nur ein Bruchteil der Ziffern genutzt wird: 40er) Weil sie nun einmal die 4te Generation ist und nicht die 7te. Nein, das wäre einfach zu absurd. Am Ende würden die Kunden noch verstehen, was sie kaufen...

        (Ich fordere weiterhin einen Wettkampf Geforce 4800 gegen Geforce 480 gegen Geforce 4080! Sobald verfügbar ergänzt um Radeon 7500, 7570 und .)
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk