CPU-Marktanteile: Intel soll AMDs Wachstum gestoppt haben
Angeblich soll AMD im PC-Markt demnächst keine Marktanteile mehr von Intel gewinnen können. Demnach konnte Intel die Gesamtlage durch bessere Produkte inzwischen stabilisieren. Riskant ist aber die Entwicklung im Server-Segment.
Seit AMD 2017 die Ryzen-Prozessoren vorgestellt hat, liefert sich das Unternehmen mit Intel wieder einen harten Kampf um die Performance-Krone und Marktanteile im CPU-Geschäft. Das Investment-Unternehmen Susquehanna erwartet dabei nun aber, dass AMD demnächst keine weiteren Marktanteile mehr gewinnen soll.
Intel hat aufgeholt
Laut Christopher Rolland, Analyst des Unternehmens, wurde AMDs Marktanteil-Wachstum durch Intels aktuelle Produkt-Roadmap gestoppt. Damit dürften die neueren CPU-Generationen Alder Lake und Raptor Lake gemeint sein, mit denen das Unternehmen wieder zu AMD aufgeschlossen hat. Bis 2021 war die Situation hingegen eine andere, als Intel immer noch mit der Skylake-Architektur und der 14-nm-Fertigung antreten musste.
Parallel zur für Intel besseren Konkurrenzsituation soll sich der Gesamtmarkt für das Unternehmen inzwischen entspannt haben, da sich die eingebrochene Nachfrage nach dem Ende der Pandemie wieder normalisiert hat. Insgesamt wird so offenbar erwartet, dass es bei dem Unternehmen in Zukunft wieder besser läuft. Mit Hinblick auf den für das Investment-Unternehmen Susquehanna wichtigen Aktienkurs dürfte das auch dringend nötig sein, denn im Jahresverlauf hat die Intel-Aktie rund ein Drittel ihres Werts eingebüßt.
"In Bezug auf Intel (INTC) sagte Rolland, dass AMD (AMD) keine Anteile im PC-Bereich mehr zu gewinnen scheint, dass das von Pat Gelsinger geführte Unternehmen eine bessere Produkt-Roadmap vorgelegt und umgesetzt hat und dass der Durchhänger im PC-Bereich aufgrund des Booms der Heimarbeit während der Pandemie und der anschließenden Bestandskorrektur "abgelaufen ist".
Für Intel (INTC) ist nicht alles schön und gut, da das Rechenzentrumsgeschäft des Unternehmens als "kurzfristiges Risiko" angesehen wird, wobei auf Kontrollen in Asien verwiesen wird. Aber das PC-Geschäft scheint begonnen zu haben, sich zu stabilisieren, was dem Unternehmen in Zukunft helfen sollte, so Rolland."
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Insgesamt hat sich die Lage für Intel laut der Analyse zwar verbessert, auch dort gibt es aber Probleme. Als konkretes Risiko wird der Server-Markt genannt. Hintergrund dürfte hier zumindest teilweise die aktuelle Intel-Generation Sapphire Rapids sein: Das Unternehmen hat diese inzwischen zwar endlich veröffentlicht, doch zuvor gab es mehrere Verschiebungen, die die gesamte Roadmap beeinflusst haben. AMD hat die Epyc-Prozessoren auf Basis von Zen 4 hingegen schon letztes Jahr veröffentlicht und lag damit im Zeitplan.
Quelle: Seeking Alpha via Wccftech

. Jetzt kommen erstmal die neuen X3D...schaun mer mal gelle
. Was aber nach wie vor dringlichst runter muss sind die wahrscheinlich von Huang inspirierten AM5 Board Preise
.
@Topic da hat INTEL bestimmt tolle PPP mit langen bunten Balken für den Mob auf Lager (in der Schublade).
Da gab es bei einigen Filmen schon echte Probleme mit BetaMax. Mit Werbung passten die nicht mehr auf ein einziges Band.