Intel Core 13000: Benchmark-Einträge von i9-13900, i5-13500 und i5-13400 aufgetaucht

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Intel Core 13000: Benchmark-Einträge von i9-13900, i5-13500 und i5-13400 aufgetaucht
Quelle: Intel

Die Raptor-Lake-Prozessoren Core i9-13900, Core i5-13500 und Core i5-13400 sind kürzlich in Benchmark-Datenbanken aufgetaucht. Damit gibt es nun erste Performance-Werte und Details zu den Taktraten.

Während der Release von Intels kommenden Core-13000-Prozessoren immer näher rückt, kommen zunehmend auch mehr Details zu den Raptor-Lake-CPUs zutage. Jüngst tauchten etwa Benchmark-Einträge zu den Prozessoren Intel Core i9-13900, Intel Core i5-13500 und Intel Core i5-13400 auf, wodurch nun die groben Spezifikationen und erste Leistungswerte bekannt sind.

Performance in Geekbench und Passmark

Verhältnismäßig ausführlich ist dabei der Benchmark-Leak zum Intel Core i9-13900: Dieser wurde vom Twitter-Account @Benchleaks in der Geekbench-Datenbank entdeckt. Dort wurde die CPU auf einem Z690-Mainboard von Gigabyte, mit Windows 10 und zusammen mit 32 GB DDR5-Speicher mit unbekannter Taktrate getestet.

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Mit Hinblick auf den Prozessor selbst ist von einem Basistakt von 2,0 GHz und einem Maximaltakt von 5,287 GHz die Rede, womit wohl die P-Cores gemeint sein dürften. Außerdem soll der Core i9-13900 über 36 MB L3-Cache verfügen. Gegenüber dem Vorgänger Core i9-12900 mit 2,4 / 5,1 GHz gäbe es damit einen niedrigeren Basis- aber zugleich einen höheren Boost-Takt - und obendrein einen um 6 MB größeren Cache.

Zusammen mit einer neuen P-Core-Architektur und den für das Modell vermuteten, zusätzlichen acht E-Kernen dürfte der Intel Core i9-13900 somit wohl deutlich schneller werden als der Vorgänger. Passend dazu kommt das getestete Modell laut der Geekbench-Datenbank auf 2.130 Punkte im Singlecore- und auf 20.131 Punkte im Multicore-Score. Offizielle Ergebnisse zum Vorgängermodell gibt es von Geekbench dabei zwar nicht, doch in jedem Fall läge der Core i9-13900 damit sogar noch über Intels aktuellen Topmodell: Der Intel Core i9-12900KS kommt mit einer wesentlich höheren TDP nur auf 2.071 beziehungsweise 19.049 Punkte.

Auch interessant: Intel Raptor Lake: Core 13000 angeblich mit bis zu 24 Kernen und drei Chips

Etwas weniger ausführlich sind leider die Leaks zu Intels schwächeren Modellen Core i5-13500 und Core i5-13400. Hier hat der Twitter-Account @TUM_APISAK zwei Bilder aus der Passmark-Datenbank - ohne entsprechende Links - veröffentlicht. Dadurch sind nun ein Teil der Benchmark-Resultate und die Taktraten der CPUs bekannt

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Ein handfester CPU-Leistungswert ist auf den Bildern leider nicht zu erkennen, womit hier eine Einschätzung schwierig ist. Zumindest mit Hinblick auf die Singlecore-Leistung dürfte der Sprung aber wohl etwas kleiner sein als beim Core i9-13900, denn wenn die angegebenen Taktraten stimmen, dann werden der Core i5-13400 und der Core i5-13500 mit einem vergleichsweise zurückhaltendem Takt ausgeliefert.

Während die Vorgänger mit 2,5 / 4,4 GHz und 3,0 / 4,6 GHz verkauft werden, sollen es bei den Raptor-Lake-CPUs jeweils 2,5 GHz Basistakt und 4,1 beziehungsweise 4,5 GHz Boost-Takt sein. Ein Teil der IPC-Verbesserungen durch die neue P-Core-Architektur wird damit durch den niedrigeren Takt zunichte gemacht. Ob die neuen i5-Prozessoren am Ende trotzdem auch in Singlecore-Anwendungen noch nennenswert schneller sein werden, bleibt abzuwarten.

Quellen: via Tom's Hardware / Techpowerup

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Soweit richtig, nur warum steht dann da nicht wenigstens ein "vermutlich", oder ein "wahrscheinlich"? Darum geht's mir.
        Letztlich haben wir keine offizielle Angabe seitens Intel und erst Recht keine zu den Einstellungen die der leakers gefahren hat.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Soweit richtig, nur warum steht dann da nicht wenigstens ein "vermutlich", oder ein "wahrscheinlich"? Darum geht's mir.
        Letztlich haben wir keine offizielle Angabe seitens Intel und erst Recht keine zu den Einstellungen die der leakers gefahren hat.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Cleriker
        Aha! Woher genau kennen wir denn die TDP des 13900? Hab ich was übersehen?
        Ja, dass die großen CPUs ohne K, ab Skylake, immer eine geringere TDP von 65W hatten und dass der 12900KS eine auf 150W erhöhte TDP hat. Selbst wenn Intel den 65W untreu werden sollte, so kann man mit der berühmten an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit sagen, dass der 13900 wohl eine deutlich geringere TDP, als der 12900KS haben wird.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat

        Der Intel Core i9-12900KS kommt mit einer wesentlich höheren TDP nur auf 2.071 beziehungsweise 19.049 Punkte.
        Aha! Woher genau kennen wir denn die TDP des 13900? Hab ich was übersehen?
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von VelleX
        Und bei DDR5 ist selbst mit 1 Stick wohl schon "Dual Channel"?
        Nein. DDR5 Sticks haben 2x32bit und DDR4 halt 1x64bit Adressbus. Das wird nur fälschlicher Weise als Dual Channel angezeigt. Ist es aber nicht.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von manimani89
        ausserdem geht amd auf eine komplett andere taktik mit rein performance kernen. die nächsten jahre sehen für gamer gleich langweilig wie vor ryzen aus. jedes jahr ca 10% mehr gaming leistung das wars
        Naja ja - weil Architekturen und Befehlsketten irgendwann ausgereizt sind und manches kaum noch schneller geht.
        Allerdings werden in heutigen Spielen zumeist nur 4 Kerne (+HT, also 8 Threads) oder gar weniger genutzt. Das heißt theoretisch ist noch viel Potential da für Steigerungen jenseits der 10%.
        Bei Zen 5 wird einiges anders, laut AMD wird da einiges komplett erneuert statt "stark überarbeitet" wie das bislang der Fall war. Man erwartet auch von den künftigen Prozessoren deutlich größere Schritte. Raptor ist ja im Prinzip Alder Lake mit etwas mehr Cache, Cores und Takt/Speichertakt (+Verbrauch).
        Mit Meteor Lake und später werden wohl größere Architekturänderungen (+ neue Prozesse) kommen. Alten Gerüchten nach ist "Nova Lake" (2025?) die CPU die überhaupt mal wieder an allen Ecken und Enden komplett überarbeitet wird.
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