Intel: Raptor Lake bleibt - neue DDR4/DDR5-Mainboards geplant

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Intel: Raptor Lake bleibt - neue DDR4/DDR5-Mainboards geplant
Quelle: PC Games Hardware

Intel will an der Verfügbarkeit seiner älteren Raptor-Lake-Prozessoren festhalten und auch neue Mainboards soll es dafür weiterhin geben.

Raptor Lake bzw. dessen Refresh soll auch weiterhin Teil von Intels Desktop-Strategie bleiben, während gleichzeitig neue Core-Ultra-CPUs mit aktuelleren Architekturen auf den Markt kommen. In einem Gespräch mit Club386 sagte Robert Hallock, Vice President und General Manager des Intel Enthusiast Channel, dass Raptor Lake "nicht verschwinden" werde und bezeichnete es als "wichtigen Bestandteil" der Unternehmensplanung.

Hallock fügte hinzu, dass die Plattform weiterhin "reichlich verfügbar" sein werde. "Es wurden auch einige neue Mainboards angekündigt, die sowohl DDR4 als auch DDR5 auf Raptor Lake unterstützen - quasi als Brücke zwischen zwei Welten für die Nutzer. Das spiegelt unser allgemeines Vertrauen und unsere Erwartungen wider", so der Intel-Manager in dem Interview.

Demnach wird sich Intel noch nicht von der DDR4-kompatiblen Plattform in Form des Sockels LGA 1700 verabschieden, wie Videocardz berichtet. Intels Raptor-Lake-Desktop-Prozessoren unterstützen offiziell sowohl DDR4-3200 als auch DDR5-5600, wodurch sie für Aufrüster relevant bleiben würden, die vorhandenen Arbeitsspeicher wiederverwenden möchten, anstatt komplett auf eine reine DDR5-Plattform umzusteigen.

Mit dem Asrock H610M Combo II gab es erst kürzlich eine solche Mainboard-Neuankündigung zu sehen. Unterdessen hatte Intel laut dem Bericht zuletzt wenig unternommen, um den Sockel 1700 offiziell weiterzuentwickeln. Mit Bartlett Lake gab es hier jüngst nur eine Ergänzung für den Edge- und Embedded-Bereich, die aber offiziell nicht auf Consumer-Boards läuft. Derweil will AMD im Zuge der Speicherkrise auch weiterhin seinen ebenfalls alten Sockel AM4 beliefern.

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    • Kommentare (36)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von blautemple
        In der mini Selbstbau Bubble vllt.
        Die wächst immer mehr.
        Steigende Preise bringen mehr Leute dazu, genauer nachzusehen, was die da kaufen und wie das besser geht (und wir sind ehrlich, bei den meisten Prebuilt-Kisten kann man entweder Geld sparen oder einfach bessere Hardware für das Geld kriegen).
        Dazu kommt immer mehr Bloatware und anderer Mist, der auch die Käufer nervt und immer mehr Leute dazu bewegt, selbst was zusammenzustellen.
        Immer mehr Boutique Builder, wo man die gesamte Konfiguration durchklicken und anpassen kann. Auch für die Leute, die nicht selbst schrauben wollen - für die gibt es jetzt immer mehr Optionen, passende Hardware auszuwählen. Und die bleibt kompatibel, weil kein proprietärer Schrott verbaut ist.
        PC zusammenbauen ist längst kein Nerd-Hobby mehr für Kellerkinder die sonst auf dem Schulhof in der Ecke stehen und in der Uni von Mädels auf Abstand gehen
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von blautemple
        In der mini Selbstbau Bubble vllt.
        Die wächst immer mehr.
        Steigende Preise bringen mehr Leute dazu, genauer nachzusehen, was die da kaufen und wie das besser geht (und wir sind ehrlich, bei den meisten Prebuilt-Kisten kann man entweder Geld sparen oder einfach bessere Hardware für das Geld kriegen).
        Dazu kommt immer mehr Bloatware und anderer Mist, der auch die Käufer nervt und immer mehr Leute dazu bewegt, selbst was zusammenzustellen.
        Immer mehr Boutique Builder, wo man die gesamte Konfiguration durchklicken und anpassen kann. Auch für die Leute, die nicht selbst schrauben wollen - für die gibt es jetzt immer mehr Optionen, passende Hardware auszuwählen. Und die bleibt kompatibel, weil kein proprietärer Schrott verbaut ist.
        PC zusammenbauen ist längst kein Nerd-Hobby mehr für Kellerkinder die sonst auf dem Schulhof in der Ecke stehen und in der Uni von Mädels auf Abstand gehen
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von cryon1c
        Genau so planen die meisten Menschen ihren PC
        In der mini Selbstbau Bubble vllt.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von blautemple
        2 bis 3 Generationen?

        Bei den Grafikkarten kommt in 4 Jahren eine Generation. Bei den CPUs sind nicht groß anders aus.
        Ryzen 1700 kam 2017.
        2000er Serie war 2018.
        3000er Serie kam 2019.
        5000er Serie kam 2020. 5800X3D kam dann 2022.
        Und das alles passte auf dasselbe Board bei Bedarf.
        Und die Performance-Kluft zwischen 1700 und selbst nem einfachen 5800x - die ist MASSIV.
        Auch wenn ich nicht dieselben Sprünge bei AM5 erwarte von Zen 4 auf Zen 6, auch hier ist das genau so effektiv von der ersten Generation auf die nächste oder übernächste upzugraden, gerade wenn man nicht das höchste Modell aus der ersten Generation für AM5 hat.
        Verkaufe ich meinen 7800X3D jetzt hier, verliere ich maximal 100€ zum Einkaufspreis und kann mir dann den doppelt so schnellen Prozessor reinhauen. Selbst wenn ich bis Zen 6 warte, wird der Verlust vll 150-200€ sein. Das ist für mehrere Jahre an Nutzung für eine gute, aber keine überragende CPU.

        Genau so spart man Geld bei dem nicht gerade günstigen Hobby - GamingPC. Durch halbwegs vernünftiges Einkaufen, etwas Marktwissen was gebrauchte Hardware angeht und vor allem Planung für langfristige Upgrades.
        Deswegen steckt bei mir auch ein 1000W Netzteil drin. War es nötig? Nein. War es teuer? Naja 30€ mehr als 750W Modell. Aber es erlaubt mir, jede GPU und CPU in den Rechner zu schieben ohne Probleme und Nachteile.
        Mit 750W Netzteil würde eine 600W GPU bereits mit dem 7800X3D am Limit vom Netzteil kratzen. 200W Prozessoren wie der 9950X3D2 würden dann n neues Netzteil erfordern.
        Genau so planen die meisten Menschen ihren PC, wenn die nicht gerade irgendwas kaufen, was hübsch glänzt beim Blödmarkt.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von cryon1c
        In 4 Jahren kriegen wir 2-3 Generationen an Hardware, die üblicherweise auch deutliche Sprünge erlaubt. Wenn vorher nicht das absolute Halo Produkt drin war, kriegt man nen ordentlichen Performance-Sprung.
        2 bis 3 Generationen?

        Bei den Grafikkarten kommt in 4 Jahren eine Generation. Bei den CPUs sind nicht groß anders aus.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Ja, klar. Weil diejenigen, die 2026 ein Sockel-1700-Büro-System der Marke "so billig wie möglich" kaufen, auch den ganzen Tag lang nichts anderes machen, als über "Aufrüsten" nachzudenken.
        Büro-Rechner sind doch egal. Office-Gurken gibt es bereits drölftausend, da reicht jeder MiniPC
        Geht ja um die anspruchsvollen Aufgaben, die halt auch Leistung und RAM brauchen.
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