Intel Core 14000: Weitere Mainboard-Hersteller liefern Updates für die neue CPU-Generation
Die Gerüchte über einen Raptor Lake Refresh als Core 14000 verdichten sich immer weiter. Nun bieten auch Asrock und Asus UEFI-Updates an, durch die LGA1700-Mainbaord die Prozessoren der nächsten Generation unterstützen sollen.
Eigentlich sollten zum Jahresende Intels neue Meteor-Lake-Prozessoren auf den Markt kommen, doch zumindest im Desktop wird das wohl nicht der Fall sein. Stattdessen plant das Unternehmen offenbar einen neuen Aufguss der aktuellen Raptor-Lake-Generation, der im Herbst als Core 14000 erscheinen soll. Passend dazu hat Gigabyte schon vor zwei Wochen ein erstes UEFI-Update für ein LGA1700-Mainboard veröffentlicht, durch das dieses die nächste CPU-Generation unterstützen soll.
UEFI-Updates von Asus und Asrock
Denselben Schritt gehen jetzt auch Asrock und Asus. Konkret weisen die beiden auf Twitter aktiven Leaker @9550pro und @momomo_us darauf hin, dass die Mainboards Asrock B760M PG Sonic Wifi und Asus ROG Maximus Z790 Apex eine neue UEFI-Version erhalten haben. Bei Asrock ist dabei die Rede von einem "Support for next-generation processors", wohingegen Asus von "Improve[d] system stability and compatibility for the next-gen processors" spricht.
Kurzum: Beide UEFI-Updates sollen die jeweiligen Platinen für die Core-14000-Prozessoren vorbereiten. Damit gibt es nun von drei Herstellern einen Hinweis auf eine weitere CPU-Generation im Sockel LGA1700, womit diese als bestätigt angesehen werden kann. Und da Meteor Lake für den Sockel LGA1851 gedacht ist, kann es sich dabei eigentlich nur um einen Refresh der aktuellen Raptor-Lake-Generation handeln.
Passend zum Thema: Intel: Raptor Lake Refresh kommt als 14. Gen mit komplizierter Namensstruktur
Damit bleibt nur noch die Frage offen, wie Intel Core 14000 auf Basis von Raptor Lake aufbauen möchte. Die einfachste Variante wäre es, einfach das bisherige Portfolio mit etwas mehr Takt zu versehen. Denkbar wären aber auch kleinere Optimierungen bei der Fertigung oder gar der Austausch einzelner Funktionsblöcke. Tom's Hardware spekuliert hier beispielsweise auf den Speichercontroller, der für höhere Taktraten ein Upgrade vertragen könnte. Sicher sind derartige Änderungen bislang aber noch nicht. Für Klarheit wird man hier wohl auf offizielle Details von Intel oder zumindest auf konkrete Leaks warten müssen.
Quelle: via Tom's Hardware

Da gibt es aber keine Verknüpfung mit Z690 und Z790 zu tun, es gibt beide Platinen mit und ohne diesem Unsinn. Er ist in der Z790-Generation halt nur weiter verbreitet, weil nach AMDs AM5-Launch jeder Hersteller in Oberklasse und High-End mit "PCI-E 5.0 SSD" werben wollte. Da es in der Refresh-Generation keine zusätzlichen 5.0-Lanes gibt, wird das auch bei künftigen Z790-Platinen die gleichen Folgen haben: 8 Lanes weniger für die Grafikkarte, wenn man sich so ein Mainboard kauft und eine SSD im 5.0-Slot verbaut. Aber wie bereits mehrfach erwähnt, muss man weder das eine noch das andere. Und PCI-Express 3.0 hat damit immer noch nichts zu tun.
Ich verstehe nicht so ganz, wieso du für eine 4.0-SSD (oder gar für ganz zu Anfang erwähntes PCI-E 3.0) ausgerechnet den einen Slot nutzen willst, dessen Special-Feature 5.0 wäre, obwohl du vier andere hast, die unabhängig von der Grafikkarte 4.0-Geschwindigkeit erreichen?
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Es gibt aber auch Boards wo der erste M.2 Slot auch PCIe 5.0 kann und dann teilen sich tatsächlich die Lan`s. Das ist aber nicht mit allen Boards der Fall, da viele Boards nur PCIe 4.0 als M.2 Slots können.