AMD Radeon RX Vega 64: Sapphire Nitro+, Powercolor Red Devil und Asus ROG Strix im Testlabor
Inzwischen befinden sich drei Custom-Designs der Radeon RX Vega 64 im Testlabor der PC Games Hardware. Asus' ROG Strix ist schon länger vertreten, vergangene Woche kam Powercolors Red Devil hinzu und jüngst erreichte Sapphires Nitro+ die Redaktion. Letztere hat Sapphire jetzt offiziell veröffentlicht.
Es geht weiter vorwärts bei den Custom-Designs der Radeon-RX-Vega-Serie. Nachdem uns bereits die Asus ROG Radeon RX Vega 64 Strix und die Powercolor RX Vega 64 Red Devil erreicht hatten, war heute Morgen die Sapphire RX Vega 64 Nitro+ dran, die der Boardpartner zu dieser Stunde offiziell veröffentlicht hat. Da uns das Testmuster verspätet erreicht hat und wir uns gerade in der Print-Abgabewoche befinden, konnten wir die Grafikkarte noch nicht einbauen.
In der Bildergalerie finden Sie schon mal einige Impressionen verglichen mit den anderen Custom-Designs und AMDs Black-Referenzmodell. Sapphires Nitro+ und Powercolors Red Devil sind sich vom Aufbau her ähnlich: Beide setzen auf einen geradezu riesigen Aluminiumblock, der fast drei Steckplätze belegt, die 30 cm in der Länge knackt und die Slot-Blende nach oben hin überragt. Sapphires Nitro+ kann man sicherlich dem Premium-Segment zuordnen: Einsparungen findet man nirgendwo, stattdessen gibt es eine aufwändige Heatpipe-Kühlung (2 × 6 mm) samt getrenntem Lamellenkörper für die Spannungswandler, die wahrscheinlich ergiebigste RGB-Beleuchtung und feine Details wie Wärmeleit-Pads zwischen PCB und Backplate. Auf der Vega-10-GPU sitzt eine Vapor-Chamber, darüber liegen sechs Heatpipes (3 × 8, 3 × 6 mm).
Sapphire hat heute sowohl die Radeon RX Vega 64 Nitro+ als auch die RX Vega 56 Nitro+ veröffentlicht. Laut eigenen Aussagen wurden die ersten Chargen an den Zwischenhandel verschickt, schaffen es aber leider nicht mehr bis Weihnachten in die (virtuellen) Ladenregale. Nach den Feiertagen erwartet Sapphire die Auslieferung an Endkunden. Die 64er hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 679 Euro, die 56er eine von 579 Euro. Abgesehen von der abgespeckten Vega-10-GPU ist die kleine Schwester baugleich. Randnotiz: Obwohl zwei 8-Pin-Stromstecker für die Standard-Powerlimits (264 Watt GPU, im zweiten BIOS 210 W GPU) völlig ausreichend wären, ist ein dritter für den Betrieb notwendig.
Wie gesagt, eine (Stock-)GeForce die auf dem SweetSpot läuft, wird deutlich länger halten als eine Vega, die schon im Stockzustand eine hohe Spannung, hohen Takt und hohe Leistungsaufnahme hat.
Nvidia zu Pascal: "Maximale Spannung verkurzt Lebensdauer auf ein Jahr"
Aber ich habe bisher noch keine großen Berichte über Massensterben der übertakteten Chips gelesen.
Daher ist das wohl eher eine sehr pessimistische Sichtweise.
Hat hier schon jemand angemerkt, dass die Sapphire Vega Nitro+ Karten offenbar nur Limited Edition Karten sind?
Sapphire deutet das im eigenen Newsletter und auf der Homepage an:
Introducing SAPPHIRE NITRO+ Radeon RX Vega 64 and Vega 56 Limited Edition - SAPPHIRE Nation - Community blog by SAPPHIRE Technology
Das wäre schade, da das Kühlsystem mal wieder sehr gelungen ist - auch wenn die Karten selbst ziemlich überteuert wirken, sofern sich alle Händler am UVP orientieren.
obejktiv betrachtet ist vega ein schuss in den offen ausser freesync spricht rein gar nichts für diese Karte, hatte sie selber seit september. auch nicht undervolted denn dann braucht die 56 im schnitt immer noch mehr wie ne 1080 LOL und nicht vergessen man kann die 1080 auch UV dann sieht es umso düsterer aus. Die meisten Leite wollen nicht mal UV oder OC betreiben einbauen und loslegen ist die devise und nicht mal das klappt denn die grosse frisst 300 watt im auslieferungszustand ein witz.
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