Radeon RX 7600: AMD verspricht schnelle Lösung für 6+2-Pin-Kabelproblem
Wenige Tage nach dem Release der Radeon RX 7600 sind Berichte aufgetaucht, wonach das kommende Referenzdesign von AMD unter Umständen Probleme mit dem Anschluss von 6+2-Pin-Kabeln hat. Der Hersteller selbst erklärt nun, dass das Problem zum MBA-Release behoben sein soll.
AMD zeigt eine schnelle Reaktion auf die Berichte, wonach das noch nicht zum Kauf erhältliche Referenzdesign der Radeon RX 7600 unter Umständen Schwierigkeiten mit einigen 6+2-Pin-Kabeln haben soll. Einzelnen Reviews zufolge soll die Backplate des MBA-Designs (Made By AMD) etwas über den Stromanschluss herausragen und dadurch im Weg des jeweiligen Stromkabels stehen. Wie der Hersteller nun gegenüber dem TechPowerUp erklärt, soll die Thematik allerdings spätestens zum noch nicht bekannten Release-Datum des RX 7600 Referenzdesigns keine Relevanz mehr haben.
Zunächst erläutert AMD im kurzen Statement, dass man "sehr zufrieden" mit der Anzahl an RX 7600 Custom-Karten sei, die seit dem offiziellen Release am 24. Mai weltweit verfügbar sind. Zeitgleich erwarte der Hersteller, dass das Referenzdesign "in den kommenden Wochen" ebenfalls erhältlich sein und mit einem Design ausgestattet werde, welches das Anschließen aller Netzteilkabel erlaube - ohne, dass es zu Problemen kommen soll.
Grundsätzlich ist das Problem mit den 6+2-Pin-Kabel ohnehin exklusiv dem Referenzdesign der RX 7600 vorbehalten. Die von AMD angesprochene Auswahl an Custom-Designs - unter anderem mit Modellen der üblichen Verdächtigen Sapphire, Gigabyte, MSI oder ASUS - hat bislang keine Berichte über etwaige Anschlussschwierigkeiten verzeichnen müssen.
Wann genau das MBA-Modell der Radeon RX 7600 auf den Markt kommen soll, legte AMD allerdings nicht offen. Wie im TechPowerUp-Bericht spekuliert wird, könnte sich die zeitliche Komponente der Aussage auch auf einige Monate beziehen. Die Charge mit den potenziellen Anschlussproblemen soll demzufolge verworfen und gar nicht erst veröffentlicht werden; stattdessen würde AMD derzeit an einer Revision der RX 7600 arbeiten, die einen sorgenfreien Einbau für den Endkunden garantieren soll.

Wäre nicht das erste Mal, dass man über die Spezifikation hinaus geht, weil es in der Vergangenheit ja auch immer gut funktioniert hat.
Aber die meisten "Bauer" scheinen ja nur noch mit einem Schraubenzieher bewaffnet zu sein.
Dann ist die Garantie flöten, was relativ dämlich ist. Gut, bei einem Stecker, für ein modulares Netzteil, mag das noch gehen, aber dennoch ein Verlust. Außerdem soll ich auch noch die Fehler kostenlos beseitigen? Gehts noch? Wir sind hier nicht in der DDR oder Sowjetunion, wo man froh war, wenn man ein Produkt überhaupt bekam. Wenn ich Geld hinblättere, dann so der Krempel auch gefälligst funktionieren. (kein Problem, wenn mal wirklich etwas kleines ist, das man mit einem Kabelbinder oder Bindfaden lösen kann, aber den Dremel rausholen?)
Zu guter Letzt motiviert man auch noch die Hersteller dazu Schrott auszuliefern.
Allerdings der erste Fall mit Problemen mit manchen 6+2 Steckern, da deren Design offenbar anders ist, als das der meisten Stecker. (Wenn man nach der Formulierung geht)
Für Stecker hat man normalerweise Standard-Blockzonen als 3D Objekte für den Design Check. Der Stecker allein reicht nicht, da man auch einen gewissen Platz für die Bewegung der Verriegelungshaken und Platz für Finger braucht... aber da sind schon ganz andere Firmen mit nahezu keinem Platz für Fingerzugang aufgefallen.
Mich wundert nur, dass die Blockzone scheinbar so klein gewählt wurde... sicher wieder eine Marketing Design Entscheidung.
Aber die meisten "Bauer" scheinen ja nur noch mit einem Schraubenzieher bewaffnet zu sein.
Ansonsten: Wie in der News erwähnt tritt das Problem nur bei manchen 6+2 Pin auf. Heißt man hat vielleicht mit anderen getestet.
Deswegen gleich die ganze AMD-Entwicklungsabteilung an den Pranger zu stellen scheint mir einwenig überzogen.