Radeon RX 6000: Leise Kritik an Benchmarks wegen Smart Access Memory und Rage Mode
Wie schnell ist die Radeon RX 6000-Serie wirklich? Diese Frage stellt man sich im Netz nach wie vor, dabei hatte AMD während der Vorstellung ja doch einige Benchmarks in petto. Über den Einfluss des Smart Access Memorys in Kombination mit einem Zen-3-Prozessor sowie den Rage Mode kann man jedoch nur mutmaßen.
Mit der Vorstellung der Radeon RX 6000-Serie hat sich AMDs Grafikkartensparte endlich wieder in den Ring der High-End-GPUs geworfen. So soll die Radeon RX 6800 XT die Geforce RTX 3080 mitunter schlagen, 20 Watt sparsamer sein und das größere Speicherpolster bieten. Gegen die Geforce 3070 tritt die Radeon RX 6800 sogar mit einem doppelt so großen Speicher an. Das Netz frohlockt angesichts des wiedererstarkten Konkurrenten - doch es wird auch leise Kritik laut. Immer wieder liest man, dass der Vorsprung in der Realität geringer sein wird, als von AMD demonstriert. Es geht bei diesen Vorwürfen jedoch nicht um die typischen Benchmark-Rosinen, sondern um den Einsatz von Features, deren Einfluss man noch nicht genau beziffern kann.
Das 3D-Center hat das Ganze übersichtlich als Tabelle aufbereitet. Demnach hatte AMD bei den Benchmarks zur Radeon RX 6900 XT sowohl den Rage Mode als auch Smart Access Memory aktiviert und bei denen zur Radeon RX 6800 immerhin noch den Rage Mode. Lediglich die Performance der Radeon RX 6800 XT präsentierte man ohne die neu vorgestellten Features. Hinter dem Rage Mode steckt eine automatische Übertaktungsfunktion, die vermutlich auch die TDP anhebt, während der Smart Access Memory die CPU-Anbindung an den Grafikkartenspeicher verbessert, jedoch nur in Kombination mit einem Zen-3-Prozessor und einem Mainboard der 500er-Serie.
Smart Access Memory als proprietärer Standard
Über den Einfluss des Rage Mode ist bisher nur sehr wenig bekannt, aber es wäre zum Beispiel möglich, dass die Radeon RX 6900 XT die 350 Watt verbrauchende Geforce RTX 3090 doch erst jenseits der 300 Watt schlägt. Smart Access Memory soll bis zu elf Prozent Leistung bringen (Forza Horizon 4), bei anderen ausgewählten Spielen im Schnitt fünf bis sechs Prozent. Wer keine Zen-3-CPU verbaut hat, wird demnach weitere Prozente einbüßen. Die Kollegen vom 3D-Center halten es zudem für einen Schritt in die falsche Richtung, weil es sich um ein proprietäres Feature handelt, auf das Intel und Nvidia jederzeit kontern könnten.
Mehr zum Thema: Radeon RX 6000 offiziell: RX 6900 XT im Dezember, RX 6800 XT und RX 6800 im November - alle Daten und Preise [Update]
Unterm Strich dürften die Radeons aber nicht wesentlich langsamer ausfallen, als von AMD verkündet. Zumindest die Radeon RX 6800 ist in den Herstellerbenchmarks so weit vor der Geforce RTX 2080 Ti (und damit auch der ähnlich schnellen RTX 3070), dass sie am Ende wahrscheinlich immer noch als Sieger hervorgeht. Als große Unbekannte bleibt die Raytracing-Performance. Hier könnten die RDNA2-Radeons tatsächlich das Nachsehen gegenüber Ampere haben.
Quelle: 3DCenter
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...und damit quasi bestätigt, dass das Feature auch auf anderen Plattformen möglich sein wird, da in der PCIe Spec vorhanden. nicht einmal PCIe4 ist nötig dazu, es sollte daher überall laufen, wenn die Treiber angepasst werden.
Finde ich gut, wenn nV das nun auch einführt, kann man die GPUs besser vergleichen.
wenn kommt es sehr nah heran. aber für ein preis der nur 999€ ist ist es okay.
ich bin mir aber sicher, das ein 6900 nicht an 3090 OC nicht um 10% schlägt.
p.s.: War es nicht sogar so das nur die XSX volle RDNA 2 features unterstützt?
Nur die Xbox Series X|S kann im Verbund mit DirectX 12 Ultimate auf alle Funktionen von Grafik-Chips auf RDNA2-Basis zurückgreifen.
MfG
kein zwischen Ding ist.
Den ob die PS5 API überhaupt auf dem Level von DX12 Ulti. ist muss sich noch zeigen. Es ist eher so das die XSX da sogar eher
das komplette Set hat wie eine PS5.
p.s.: War es nicht sogar so das nur die XSX volle RDNA 2 features unterstützt?
Nur die Xbox Series X|S kann im Verbund mit DirectX 12 Ultimate auf alle Funktionen von Grafik-Chips auf RDNA2-Basis zurückgreifen.
MfG