Radeon RX 6000: Überraschendes BIOS-Update für MSI-Mainboards

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Radeon RX 6000: Überraschendes BIOS-Update für MSI-Mainboards (1)
Quelle: AMD

Hardware-Hersteller MSI hat erste BIOS-Updates für eigene AMD-Mainboards veröffentlicht, die letztere für die neuen Radeon-RX-6000-GPUs vorbereiten soll. Das Update schaltet AMD Smart Access Memory zwischen den Ryzen-5000er-CPUs und den neuen Grafikkarten frei.

Obwohl AMD bislang nicht offiziell bestätigt hat, dass Mainboards für AMD Smart Access Memory ein BIOS-Update benötigen, hat Hersteller MSI genau solche Aktualisierungen für die eigenen Boards mit X570- und B550-Chipsatz freigegeben. Die überraschend veröffentlichten Updates sorgen dafür, dass MSI-Mainboards das Smart Access Memory Feature zwischen den neuen Radeon RX 6000er Grafikkarten mit Navi-21 und den bereits veröffentlichten Zen-3-CPUs Ryzen 9 5950X, Ryzen 9 5900X, Ryzen 7 5800X und Ryzen 5 5600X aktivieren.

Die BIOS-Updates sind aktuell als Beta-Version verfügbar und lassen sich auf der Herstellerwebseite für das jeweilige Mainboard herunterladen:

Chipsatz X570

Chipsatz B550

Der Release eines BIOS-Updates überrascht insofern, weil AMD bislang nichts dazu gesagt hat, dass ein derartiges Update erforderlich sein könnte. AMD Smart Access Memory erscheint als neue Technologie beim Speicherzugriff (Basis ist der "Resizeable BAR Support" als offizieller Teil der PCI-Express-Spezifikationen) erstmals mit den Grafikkarten der Radeon RX-6000-Serie, die am 18. November beziehungsweise 8. Dezember 2020 auf den Markt kommen. Das Feature soll laut AMD die Spieleleistung der GPUs um bis zu elf Prozent erhöhen, wenn diese mit einem Ryzen 9 5950X, Ryzen 9 5900X, Ryzen 7 5800X oder Ryzen 5 5600X Prozessor zusammenarbeiten.

Smart Access Memory sorgt für diese Leistungssteigerung, indem es die Zugriffsbegrenzung der CPU auf den Speicher der Grafikkarte entfernt und die CPU das volle Potential des GPU-Speichers ausschöpfen kann. Das führt laut AMD-eigenen Benchmarks zu deutlich höheren Bildraten.

Quelle: via ComputerBase

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    • Kommentare (42)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von u78g PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Threshold
        Solange Intel keine eigenen Grafikkarten hat, spielt es für Intel keine Rolle. Natürlich könnten sie das unterstützen, aber sowas geht natürlich nicht mehr mit der Generation, die schon da ist.
        Intel unterstützt das aber schon seit vielen Jahren die Bios Optionen heißen nur anders und, sind meist auf Server-Boards aber auch auf einigen Konsumer Bords zu finden.
        Bei mir teilen sich die Optionen auf in.
        BME DMA Bit / SRV-IO/decode above4G und IOMMU wo man das Speicher Register über die 256kb vergrößern kann.
        Je nach dem was limitiert kann man von 3-5% Leistungsunterschied beim Synthetischen Benschmark reden.

        Das Ganze gibt es schon seid vielen Jahren und ist nichts neues.....mit dem Aufkommen von 40Gbit-100Gbit Netzwerkkarten war die Harware damit überfordert die Informationen ohne Verzögerung weiter zu leiten. Deshalb hat man DMA (Direct Memmory Access) eingeführt, wo die CPU als auch die Netzwerkkarte jeweils auf zugewiesene Speicherregister der anderen Komponente zugreifen konnte. Das müsste so ca. im Jahr 2011 gewesen sein.
        Danach kamen so langsam die DMA attacken durch Hackerangriffe auf Server in Mode und man musste an der Sicherheitsstrucktur arbeiten.
        Das was AMD da verfolgt wwird im Grunde genau auf dieser Technik aufbauen......man muss ja das Rad nicht neu erfinden

        Wer noch Interesse an etwas zu lesen hat mit Hintergrund Infos etwas mehr im Detail :

        hier

        hier
      • Von u78g PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Threshold
        Solange Intel keine eigenen Grafikkarten hat, spielt es für Intel keine Rolle. Natürlich könnten sie das unterstützen, aber sowas geht natürlich nicht mehr mit der Generation, die schon da ist.
        Intel unterstützt das aber schon seit vielen Jahren die Bios Optionen heißen nur anders und, sind meist auf Server-Boards aber auch auf einigen Konsumer Bords zu finden.
        Bei mir teilen sich die Optionen auf in.
        BME DMA Bit / SRV-IO/decode above4G und IOMMU wo man das Speicher Register über die 256kb vergrößern kann.
        Je nach dem was limitiert kann man von 3-5% Leistungsunterschied beim Synthetischen Benschmark reden.

        Das Ganze gibt es schon seid vielen Jahren und ist nichts neues.....mit dem Aufkommen von 40Gbit-100Gbit Netzwerkkarten war die Harware damit überfordert die Informationen ohne Verzögerung weiter zu leiten. Deshalb hat man DMA (Direct Memmory Access) eingeführt, wo die CPU als auch die Netzwerkkarte jeweils auf zugewiesene Speicherregister der anderen Komponente zugreifen konnte. Das müsste so ca. im Jahr 2011 gewesen sein.
        Danach kamen so langsam die DMA attacken durch Hackerangriffe auf Server in Mode und man musste an der Sicherheitsstrucktur arbeiten.
        Das was AMD da verfolgt wwird im Grunde genau auf dieser Technik aufbauen......man muss ja das Rad nicht neu erfinden

        Wer noch Interesse an etwas zu lesen hat mit Hintergrund Infos etwas mehr im Detail :

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      • Von ceramicx PC-Selbstbauer(in)
        Was ist da jetzt noch dazu gekommen? Die beiden Schalter die man in Igors Video sieht hatte ich schon im A40 BIOS drin und aktiviert. Einer heißt PCIE BAR oder so ähnlich und noch einer war das.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von Technologie_Texter
        Intel wird das auf Hardwareebene nie unterstützen, jedenfalls nicht mit GPUs anderer Hersteller.
        Solange Intel keine eigenen Grafikkarten hat, spielt es für Intel keine Rolle. Natürlich könnten sie das unterstützen, aber sowas geht natürlich nicht mehr mit der Generation, die schon da ist.
      • Von gecan
        Zitat von Coolgamer400
        Wichtig ist meines Wissens nach eigentlich nur, dass jeder Kanal 2 Ranks bekommt. Das kriegt man also auch mit (der halben Anzahl) Dual-Rank Modulen hin.
        das ist richtig.

        aber ich habe was vergessen zu erwähnen auf mein post nr29, das es eigentlich um den maximalen möglichen oc werte mit den if und scharfe bzw straffe timings für den ryzen cpu geht, denn ich habe nicht von performance geschrieben.
        habs aber am ende noch dazu hinzugefügt bzw ergänzt.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat

        Der Release eines BIOS-Updates überrascht insofern, weil AMD bislang nichts dazu gesagt hat, dass ein derartiges Update erforderlich sein könnte.
        Zitat von ChrisMK72
        Soll das nicht eigentlich eine Funktion sein, die auch auf älteren mainboards laufen könnte !?
        Naja irgendwie muss man ja das Flag einbauen dass dem Graka-Treiber Bescheid gibt dass er SAM freischalten darf
      Direkt zum Diskussionsende
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