AMD Smart Access Memory: Nvidia arbeitet wohl an Alternative für Ampere
Laut Gamers Nexus arbeitet Nvidia an einer Alternative zum Smart Access Memory. AMD hatte ihn jüngst als exklusives Feature der Radeon RX 6900 XT, RX 6800 XT und Radeon RX 6800 vorgestellt, das der CPU - ausschließlich in Verbindung mit Zen 3 - direkten Zugriff auf den vollen GDDR6-Speicher gibt.
AMD hatte zusammen mit der Radeon RX 6000-Serie den Smart Access Memory vorgestellt. Dieses Feature soll die 256 MByte große Beschränkung aufheben, die aktuell noch für gleichzeitige Speicherzugriffe der CPU auf den VRAM gilt. Smart Access Memory setzt neben einer Radeon RX 6900 XT, RX 6800 XT oder Radeon RX 6800 allerdings auch einen Zen-3-Prozessor und einen I/O-Hub der 500er-Serie voraus. Gamer Nexus zufolge arbeitet Nvidia nun an einem ähnlichen Feature - und das soll weit weniger exklusiv sein.
Möglich machen soll es der "Resizeable BAR Support" als offizieller Teil der PCI-Express-Spezifikationen. "Nvidia-Hardware unterstützt diese Funktionalität und es wird bei Ampere-GPUs mit einem kommenden Software-Update freigeschaltet." Wann genau, lässt sich dem kurzen Statement nicht entnehmen. Ergänzend heißt es seitens Gamers Nexus, dass wohl Intel- und AMD-Prozessoren unterstützt werden sollen. Außerdem beschränke sich Nvidias Antwort auf den Smart Access Memory nicht auf PCI-Express 4.0.
Bereits mit PCI-Express 3.0?
Die eingangs erwähnte Beschränkung auf 256 MByte wurde anscheinend wirklich schon mit dem "Resizeable BAR Support" aufgehoben, den man in den Spezifikationen von PCI-Express 3.0 findet. Mit Blick auf Server und Workstations, die mitunter Unmengen an VRAM aufbieten, ergibt das auch Sinn. Wie die Kollegen von Hardwareluxx ausführen, muss eine Plattform dazu allerdings auch validiert sein. Darin liege auch der Grund für AMDs Beschränkung auf Ryzen-5000-Prozessoren und die Radeon-RX-6000-Serie.
Den "Resizeable BAR Support" entdeckten die Kollegen ohne Einsatz einer entsprechenden GPU auch schon in der PCI-Konfiguration ihres Asrock X570 Creator mit BIOS-Version 3.13, die ihrerseits auf "AGESA ComboAM4v2 1.1.0.0 Patch C" basiert. Es fehlt letztlich nur die Software - bei AMD offenkundig der Smart Access Memory.
Mehr zum Thema: Radeon RX 6000 und Ryzen 5000: Mit Smart Access Memory zur perfekten Gaming-Lösung?
Ob Nvidias Antwort wirklich offener ausfällt als AMDs Smart Access Memory, wird sich zeigen müssen. Laut Gamers Nexus hat Nvidia bei internen Tests ähnliche Performance-Gewinne beobachten können, wie sie unlängst von AMD in Aussicht gestellt wurden. Zur Erinnerung: Die lagen bei ausgewählten Spielen zwischen fünf und elf Prozent.
Quelle: Gamer Nexus, Hardware Luxx

Welche Titel nutzen die Physik denn ordentlich aus ? Gibts da gute Beispiele ?
Welche Titel nutzen die Physik denn ordentlich aus ? Gibts da gute Beispiele ?
Aha, AMD ist besser weil sie es.... 1 Jahr später ohne Verbesserungen auf den Markt bringen?
AMD ist nicht besser sondern mal wieder die Firma die die Technik für die Masse im Markt nutzbar macht.
Grundsätzlich muss man hier differenzieren, ich sage nicht Gut oder Böse, mir ist aktuell Nvidia persönlich unsympathisch wegen oben genannter Gründe, das spiegelt aber nur meine Meinung dar. Nvidia war technisch auch sehr oft Vorreiter, man denke an die ersten Stalker Videos mit der 5800 Ultra Karte. Aber die letzte Era zeichnet sich eher negativ ab. Das zeigt letztlich nur wie aggressiv die Firmen mittlerweile gegeneinander vorgehen.
MfG Föhn.