AMD Radeon RX 6700 XT: Schlechtere Ethereum-Mining-Performance als RX 5700 XT

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AMD Radeon RX 6700 XT: Schlechtere Ethereum-Mining-Performance als RX 5700 XT (1)
Quelle: AMD

AMDs kommende Radeon RX 6700 XT scheint zumindest in Sachen Ethereum-Mining nicht die beste Wahl zu sein. Das legen zumindest aktuelle Werte zur Hashrate der GPU nahe.

Der Grafikkartenmarkt leidet derzeit verstärkt unter den wieder erstarkten Kryptowährungen, anhaltenden Chipmangel und opportunistischen Scalpern. Zumindest erster Faktor könnte bei der kommenden AMD Radeon RX 6700 XT etwas weniger stark ins Gewicht fallen, wenn man einem aktuellen Bericht Glauben schenken darf.

So meldet cryptomining-blog.com, dass die GPU nicht nur weniger zum Mining von Kryptowährungen geeignet sei als die aktuelle Konkurrenz, sondern auch als der direkte RDNA1-Vorgänger in Form der Radeon RX 5700 XT. Beim virtuellen Schürfen von Ethereum erziele die RDNA2-GPU eine Hashrate von 43 MH/s und liege damit rund 25 Prozent hinter ihrem direkten Vorgänger, der es auf 54,3 MH/s bringt, während ebenso Nvidias aktuelle Ampere-GPUs sowie AMDs derzeitige RDNA2-Spitze in Form von der Radeon RX 6800 und 6900 XT vergleichbare beziehungsweise deutlich mehr Mining-Performance auf die Waage bringen. Tweaktown.com berichtete vor einigen Tages indes von einer ähnlichen Mining-Performance der RX 6700 XT (40 MH/s).

Wohlgemerkt handle es sich bei den angegebenen Werten lediglich um die Mining-Performance ohne zusätzliche Optimierungen und damit Stock-Werten. Fraglich bleibt daher vorerst, wie es um das Schürfen mit der kommenden AMD-GPU bestellt ist, sobald am Power Limit und dem Speichertakt geschraubt wird. Beides kann nochmal einen deutlichen Leistungsschub bringen.

Auch ist das Thema Mining mit der Radeon RX 6700 XT aufgrund der vergleichsweise schwachen Ethereum-Hashrate nicht direkt abgehakt, schließlich gibt es zahlreiche Alt-Coins inklusive anderer Mining-Algorithmen, die sich alternativ anbieten. In Sachen Ravencoin sei die Radeon RX 6700 XT zum Beispiel gleichauf mit der RTX 3060, die in Bezug auf den hier zum Einsatz kommenden Mining-Algorithmus nicht künstlich durch Nvidia in der Leistung beschnitten wurde.

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Ob und inwiefern sich die Einbußen beim Krypto-Mining am Ende auf die Verfügbarkeit der Radeon RX 6700 XT auswirken wird, bleibt abzuwarten. Erst in der kommenden Woche startet die neue AMD-GPU in den Handel.

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    • Kommentare (55)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rolk Kokü-Junkie (m/w)
        Also miningleistung liegt ungefähr auf RTX3060 Niveau, bekommen wir die Karte dann auch zum selben Preis von ~600 €?
      • Von Rolk Kokü-Junkie (m/w)
        Also miningleistung liegt ungefähr auf RTX3060 Niveau, bekommen wir die Karte dann auch zum selben Preis von ~600 €?
      • Von pseudonymx
        die rate sollte 90% geringer sein als bei ner gtx 760... dann hätten wir 1 problem weniger
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Zitat von Pu244
        Ich sag es ja, die Erneuerbaren wären ohne die massive Ausplünderungen durch das EEG niemals so weit gekommen.
        Die Fossilen ebenso wenig. Da werden seit jeher Gewinne privatisiert, Kosten vergemeinschaftet sowie Erleichterungen und Vergünstigungen an jeder Ecke abgegriffen, alles zusammen als Subvention bekannt.

        Zitat von Pu244
        Ob da nun Milchmädchenrechnungen präsentiert werden, in denen erfundene Zahlen erhalten sind oder ob mit erfundenen Zahlen Milchmädchenrechnungen angestellt werden, ist eigentlich egal, es kommt auf das gleiche raus.
        Nur weil man eine Rechnung nicht für wahr halten will und/oder sie nicht versteht, ist sie noch lange nicht falsch.

        Aber vereinfachen wir es doch einmal und beginnen wir mit Zahlen, die absolut unanfechtbar sind: die Steuererleichterungen. Das waren 2019 allein 12,5 Milliarden Euro für die Fliegerei (davon sinnwidrig über 4 Milliarden Mehrwertsteuerbefreiung für internationale Flüge), 11,5 Milliarden Euro für Diesel und 5,4 Milliarden Euro für die Industrie und weitere 7,6 Milliarden Euro verteilen sich auf unzählige kleinere Begünstigte. Summa summarum macht das 37 Milliarden Euro.
        Der EEG-Umlagebetrag betrug im selben Jahr lediglich rund 22,5 Milliarden Euro.

        Darüber, dass obendrein alljährlich ein nicht unwesentlicher Teil der EEG-Umlage als Entschädigung in die Taschen traditioneller Energieerzeuger fließt (Sie werden dafür entschädigt, den Verbraucher und Steuerzahler nicht mehr wie eigentlich geplant melken zu können ... ), breiten wir am besten den Mantel gnädigen Schweigens.
        Der Förderanteil für den Ausbau von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energieerzeuger liegt übrigens bei ungefähr der Hälfte der EEG-Umlage.

        Die EEG-Umlage hat aus Publicity-Sicht einen einzigen schweren Makel: Sie ist transparent.
        Ganz im Gegenteil zu dem Umlagen, von denen fossile Energierzeuger profitieren. Würde man das gleichermaßen in den Strompreis einpreisen, würde sich der Preis pro kWh um zirka 10 Cent erhöhen. Auf den Schreck müsste das Milchmädchen erst mal ein Gläschen trinken, aber nicht aus dem Milchkübel ...
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von wuselsurfer
        Das rechnest Du bitte mal vor.
        Mit einem modernen Smartmeter (nicht den untauglichen Müll, den wir verbauen) funktioniert das ganz gut. Jeder kann dann den Strom nehmen den er will. Der Strom wird dann quasi in Echtzeit abgerechnet.

        1) Man kann Strom zum Börsenpreis nehmen, der Stromanbieter ist dann nurnoch Vermittler und erhält eine Pauschale von ca. 10$, man selbst zahlt nur die Netzentgelte und den Strompreis sowie eventuelle Steuern. Der Vorteil ist, dass es im Mittel sehr billig ist und man damit am besten wegkommen kann. Der Nachteil ist, dass man sein Leben nach dem Börsenstrompreis ausrichtet: soll ich den Geschirrspüler jetzt für 30 Cent laufen lassen oder in der Nacht für 4 Cent? Wieviel soll ich das Elektroauto jetzt laden und wieviel in der Nacht (es wird dann sehr lukrativ, wenn man 100kWh für ein paar € bekommen kann). Noch größer ist das Problem, dass der Börsenpreis sehr stark ansteigt, wenn es Probleme gibt. Deshalb sollte man einen Teil der Ersparnis in Vorsorgemaßnahmen investieren. Ein Notstromaggregat und ordentlich Benzin oder Diesel sollten erstmal reichen. Wer es etwas aufwändiger will, der kann auch zusätzlich einen Stromspeicher nehmen, damit spart man noch viel mehr. Wer hingegen sein Haus bei 9$ pro kWh eine Woche mit 10-20 kW durchheizt, der wird eine sehr böse Überraschung erleben.
        2) Man kauft Strom von einem bestimmten Anbieter oder Kraftwerk zu Fixkosten. Also alles so, wie in Deutschland.
        3) Man kauft Strom von einem Vermittler zu gewissen Konditionen. Z.B. kann man auf 100% Erneuerbare oder 100% Kernkraft oder sonstiges bestehen. Wird der jeweilige Strom knapp, wird es teuer. Man kann auch eine Grenze setzen, ab der man dann normalen Strom einkauft.
        4) Man kann einem Versicherung abschließen und die Preise so deckeln. Interessant für alle variablen Tarife, kostet ein wenig, hilft aber im Notfall.

        Damit hat man ein Marktwirtschaftliches System, das die Probleme selbst löst.

        Zitat von wuselsurfer
        Ich war 10 Jahre bei der Strommafia.
        Ohne irgendwelche Subventionen und Bezahlung des Netzes und der EEG durch die Kunden hätte sie sofort den Laden zumachen müssen, von den Entsorgungskosten gar nicht zu reden.
        Ich sag es ja, die Erneuerbaren wären ohne die massive Ausplünderungen durch das EEG niemals so weit gekommen.

        (Eventuell sollte man sich seine Arbeitgeber besser aussuchen und nicht gleich zur Mafia gehen )

        Zitat von wuselsurfer
        Eher anders herum.
        Ob da nun Milchmädchenrechnungen präsentiert werden, in denen erfundene Zahlen erhalten sind oder ob mit erfundenen Zahlen Milchmädchenrechnungen angestellt werden, ist eigentlich egal, es kommt auf das gleiche raus.
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Pu244
        Das stimmt nicht, man kann es sehr wohl marktwirtschaftlich organisieren.
        Das rechnest Du bitte mal vor.

        Ich war 10 Jahre bei der Strommafia.
        Ohne irgendwelche Subventionen und Bezahlung des Netzes und der EEG durch die Kunden hätte sie sofort den Laden zumachen müssen, von den Entsorgungskosten gar nicht zu reden.

        Zitat von Pu244
        Das sind Märchenrechnungen, in denen einfach mal so irgendwelche erfundenen Zahlen zugrunde gelegt werden,
        Eher anders herum.
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