Radeon RX 590 gegen RX 580: Vergleichstest beweist gestiegene Effizienz

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Radeon RX 590: Vergleichstest beweist gestiegene Effizienz
Quelle: PC Games Hardware

AMD setzt bei der Radeon RX 590 auf die Refresh-GPU Polaris 30 statt Polaris 20, die in einem verbesserten 14-nm-Prozess ("12 nm") produziert wird. Ein direkter Vergleichstest zwischen der RX 590 und der RX 580 zeigt, dass die Effizienz der Neuauflage tatsächlich erheblich gestiegen ist. Mit ein bisschen Undervolting ist die Grafikkarte geradezu sparsam.

Die Webseite tomshw.de hat sich in einem Artikel die Effizienz von AMDs Radeon RX 590 im Vergleich zur Radeon RX 580 angesehen. Herangezogen wurden dafür XFX' Radeon RX 590 Fatboy sowie Gigabytes nicht mehr verfügbare Radeon RX 580 Aorus mit selektierter Polaris-20-XTR-GPU, die immerhin 1.450 MHz stabil mitmacht. Geboten werden neben den Werten, wie sie ab Werk mit lediglich festgestellten GPU-Taktraten über eine weite Spanne entstehen, auch Undervolting-Ergebnisse.

25 Prozent effizienter bei 1.400 MHz

Sowohl ab Werk mit der Standard-Spannungskurve als auch untervoltet zeigt sich die Radeon RX 590 spürbar effizienter als die Radeon RX 580. Die genaue Verbesserung kann je nach Chipgüte variieren, wobei die Polaris-20-GPU schon zu den besseren Exemplaren gehören sollte und sich der Polaris-30-Vertreter in das bisherige Bild einfügt, also keinen Ausreißer nach oben oder unten darstellt.

Passend zum Thema: Radeon RX 590 im Test: Der dritte Polaris-Aufguss durchbricht die 1,6-GHz-Mauer

Interessant ist der Vergleich bei 1.400 MHz, mit denen viele Custom-Designs der Radeon RX 580 in etwa ausgeliefert werden. Die Polaris-20-GPU wird da sprichwörtlich schon hochgeprügelt, was in einer Gesamtleistungsaufnahme von fast 240 Watt resultiert (üblicherweise ca. 180 Watt ASIC-Power für die GPU alleine). Die Radeon RX 590 benötigt da gerade einmal rund 180 Watt - ein ganzes Viertel weniger. Mit verringerter, aber immer noch stabiler Spannung steht es in etwa 215 gegen 150 Watt. Man könnte fast sagen, dass die Radeon RX 590 das ist, was man sich von der Radeon RX 480 vor 2,5 Jahren erhofft hat. Bei 1.250 MHz benötigt die Polaris-30-GPU untervoltet dann gar nur noch 130 statt 160 Watt. Wer auf 5-10 Prozent Leistung verzichtet, kann mit einer leichten Untertaktung bei gleichzeitiger Spannungsreduzierung die Leistungsaufnahme ordentlich senken, was dann gleichzeitig die Kühlung vereinfacht.

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    • Kommentare (77)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bummsbirne Software-Overclocker(in)
        Ich hab noch 30€ Plus gemacht.
      • Von Bummsbirne Software-Overclocker(in)
        Ich hab noch 30€ Plus gemacht.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Bummsbirne
        Ich zB. bin von ner Evga gtx 1080 auf RX Vega64 umgestiegen. Hauptsächlich wegen Freesync.
        Hat sich das nur für Free-Sync gelohnt? Die Grundperformance nimmt sich ja wohl nicht viel. Da hätte ich vermutlich abgewartet, bis AMD was abliefert, was eh ein Upgrade rechtfertigt oder die 1080 abraucht. Es sei denn du hast für die 1080 einen anderen Verwendungszweck oder bist sie verlustfrei losgeworden.
      • Von Bummsbirne Software-Overclocker(in)
        Ich komme mit Frau und Säugling im Einfamilienhaus auf knappe 2000KW/h. Zugegeben, wir sind schon wirklich relativ sparsam in Sachen Strom. Das kommt mitunter aber auch durch den Müll, der im TV läuft. Da spart man sich etliche KW/h. Bei nem TV mit fast 200 Watt kommt da schon einiges zusammen.

        Sry für Off Topic.

        In Sachen RX590: Es ist immer schön, wenn die Effizienz verbessert wird. Da AMD, besonders im "High End" Markt, nicht mit NV konkurrieren kann, in Sachen Strom"verbrauch". Ich zB. bin von ner Evga gtx 1080 auf RX Vega64 umgestiegen. Hauptsächlich wegen Freesync. Ich weiß, im Freundeskreis haben auch etliche gestaunt: "Was, du hast ne 1080 gegen ne Vega64 getauscht?"

        Ich bin aber zufrieden. Mir reichen zB auch die 60 Hz. Ich bin keine 20 mehr, wo ich so FPS und Hz geil war. Von daher ist die Vega64 mit Custom Wakü für mich absolut der richtige Schritt gewesen.

        Nun ja, Effizienzsteigerung ist immer gut. Performancesteigerungen sind ja leider nicht mehr so groß wie früher.
      • Von dynastes Software-Overclocker(in)
        Zitat von DaStash
        2000 KWH bei 6 Personen?
        Wie macht ihr das, Kerzen, Pulli, Heizdecke?
        MfG
        Das habe ich mich auch gefragt. Das wäre für einen Haushalt mit zwei Personen bereits relativ stark unterdurchschnittlich - und damit eher nicht glaubwürdig.

        Sicher lässt sich einiges sparen, wenn man durchgängig auf die Betriebseffizienz sämtlicher elektronischen Geräte achtet. Aber über 60% bei gleichbleibender Personenanzahl im Haushalt? Naaaaaaja.
      • Von Bummsbirne Software-Overclocker(in)
        Wie beim ersten Werner Film. Schön ab ins Laufrad ne Glühbirne antreiben^^
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