DDR5: Speicherkrise könnte für Windows 11 zum Problem werden
Wie einem Bericht von TrendForce zu entnehmen ist, könnten sich die steigenden Preise für DDR5-Arbeitsspeicher zu einem Problem für Windows 11 entwickeln. OEMs wollen ihre Einstiegs- und Mittelklasselösungen auf 8 GiByte beschränken.
Wie einem Bericht des renommierten Marktforschungsunternehmens TrendForce zu entnehmen ist, könnten sich die immer weiter steigenden Preise für DDR5-Speicher zu einem Problem für Windows 11 entwickeln. Demnach planen einige der OEMs ihre Einstiegs- und Mittelklasselösungen auf 8 GiByte zu beschränken. Das werde laut TrendForce nicht nur das Smartphone-Segment treffen, welches sogar einem Speicherausbau mit nur noch 4 GiByte im Einstiegsbereich entgegensieht.
Quelle: TrendForce
Auch bei den Einsteiger- und Mittelklasse-Notebooks werde es im Q1/2026 einen Trend hin zu 8 GiByte geben, was für den Betrieb von Windows 11 als absolutes Minimum angesehen werden dürfte. Auch werden sich die Upgrade-Zyklen verlangsamen, wie das Marktforschungsunternehmen hervorhebt.
Bei den High-End- und Mittelklasse-Modellen wird erwartet, dass die Kapazitäten von DRAM "in der Nähe der Mindeststandards schweben", so TrendForce. Am stärksten betroffen sein werden Einsteiger-Smartphones, bei denen die Basismodelle im kommenden Jahr wahrscheinlich auf 4 GiByte zurückkehren werden.
Umgekehrt kann die DRAM-Kapazität für Budget-Notebooks aufgrund von Prozessor-Paarungsanforderungen und Betriebssystembeschränkungen nicht schnell reduziert werden. — TrendForce
Die OEMs, die bestrebt seien, die Kapazität für Einsteiger- und Mittelklasse-Notebooks weiter zu senken, stehen zudem vor dem Problem, dass sich das bei verlötetem LPDDR5 und LPDDR5X nicht so einfach bewerkstelligen lässt.
Auch PCs, Notebooks und Smartphones werden teurer
Da sich in vielen Fällen die Speicherkapazität schlicht nicht weiter senken lässt, werden spätestens im kommenden Jahr auch Desktop-PCs, Notebooks und Smartphone im Preis steigen, wie TrendForce erklärt.
Die aktuellen Lagerbestände an Fertigwaren und der kostengünstige Speicher tragen jedoch dazu bei, die kurzfristigen Gewinne zu sichern. Während die Preise vorerst stabil bleiben können, sind mittelfristige und langfristige Anpassungen wie die Senkung der Spezifikationen oder Erhöhung der Preise unvermeidlich. — TrendForce
Soll heißen: Dort wo es möglich ist, werden die OEMs versuchen die DRAM-Kapazität herunterzustufen und wenn dies nicht möglich ist, die Preise weiter anziehen. Gerade die Business- oder Gaming-Notebooks mit 32 oder 64 GiByte DDR5-Speicher werden mit einem deutlich höheren UVP versehen, so das Marktforschungsinstitut weiter.
TrendForce prognostiziert bis zum zweiten Quartal 2026 deutlichere Preisschwankungen im PC-Markt. — TrendForce
Im ersten Quartal 2026 werden sowohl die Speicherhersteller als auch die OEMs mit der Erhöhung der Preise und wenn möglich der Herabstufung der Spezifikationen beginnen, so TrendForce.
Ein Problem für Windows 11 und Copilot+ PCs
Weshalb das besonders für Notebooks mit Windows 11 und Copilot+ PCs ein Problem darstellen würde, beschreibt Hardware Canucks folgendermaßen:
Die Rückkehr zu 8 GiByte RAM bei Mittelklasse-Laptops wird für Microsoft und Windows 11 verheerende Folgen haben.
Nachdem Microsoft aufgrund des aufgeblähten Betriebssystems und der vielen Apps einen 16-GiByte-Standard durchgesetzt hat, sind 8 GiByte in vielen Fällen kaum noch nutzbar.
Außerdem dürfen diese Laptops aufgrund der Mindestanforderung von 16 GiByte nicht mehr die Bezeichnung "Copilot+" tragen. — Hardware Canucks
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Quelle: TrendForce

Ist halt eben alles Cloud, dann geht es. Man kann sich auch natürlich auch ein besser ausgestattetes Gerät kaufen, 4GB sind nur das Minimum. Aber die Zeiten, in denen auch eine Officemöhre mit 32GB RAM ausgestattet werden konnte, sind wohl erstmal vorbei.
Glaubst du allen ernstes, dass die Leute nun aufhören werden, sich neuen Krempel zu kaufen?
Viele werden nun ihren Kauf erstmal aufschieben, was viele Unternehmen die Existenz kosten wird. Dann werden etliche auch erstmal auf Gebrauchtware ausweichen. Aber am Ende wird wieder neues Zeug gekauft.
In ärmeren Ländern ist das Problem schlimmer,
Aus unternehmerischer Sicht kommen wir da wieder zu meinem Eingangspost. Du hast es ja selbst geschrieben: es wird viele Unternehmen die Existenz kosten.
An Consumern, die Refurbished oder privat Gebrautchtware kaufen, verdienen Unternehmen eben nichts.
Dass das Problem in ärmeren Ländern schlimmer ist, steht natürlich außer Frage.
Viele werden nun ihren Kauf erstmal aufschieben, was viele Unternehmen die Existenz kosten wird. Dann werden etliche auch erstmal auf Gebrauchtware ausweichen. Aber am Ende wird wieder neues Zeug gekauft.
In ärmeren Ländern ist das Problem schlimmer,
1: gehst du davon aus, dass das ganze zentral gesteuert ist und sich die Leute über die Ziele einig sind. Dem ist aber nicht so. Bei MS wird man wohl richtig blöd dreinschauen, dass sich Open AI angeblich 40% des RAM Volumens gesichert hat. Bei Open AI ist man darüber aber extrem glücklich. Zum einen hindert das MS daran selbst eine zentrale KI zu entwickeln und zum anderen sorgen mangelnde KI Fähigkeiten der PCs dafür, dass Chat GPT einen massiven Vorteil hat. Das läuft auch noch auf Android 7, braucht nur eine Internetverbindung und schon hat man sein AI Phone, am PC nicht anders.
2: haben viele ein massives Interesse, dass sich zentrale, statt lokaler Lösungen durchsetzen (siehe oben). Die Leute, die gegen die KI Integration gewettert haben, schießen sich dann selbst in den Fuß.
3: Win 11 läuft schon mit 4GB RAM
4: MS ist selbst eines dieser zentralen KI unternehmen. Von daher kann es ihnen nur recht sein, wenn dei dezentrale I flopt.
2. Richtig, siehe Punkt 1.
3. Ja, fraglich ist dann nur, wie. Für einfache User, die ein bisschen mit Office arbeiten, mag das reichen. Selbst mein altes S8 hatte da schon mehr RAM.
4. Womit wir wieder beim Punkt wären: die Geräte, auf denen dann Win 11 mit übers Netz laufender KI (oder Android mit Gemini oder ein anderes) einigermaßen vernünftig laufen soll, dürften bei den Preisen wohl schwer Absatz finden, da für einfache OEM-User und Studenten künftig wohl zu teuer.
1: gehst du davon aus, dass das ganze zentral gesteuert ist und sich die Leute über die Ziele einig sind. Dem ist aber nicht so. Bei MS wird man wohl richtig blöd dreinschauen, dass sich Open AI angeblich 40% des RAM Volumens gesichert hat. Bei Open AI ist man darüber aber extrem glücklich. Zum einen hindert das MS daran selbst eine zentrale KI zu entwickeln und zum anderen sorgen mangelnde KI Fähigkeiten der PCs dafür, dass Chat GPT einen massiven Vorteil hat. Das läuft auch noch auf Android 7, braucht nur eine Internetverbindung und schon hat man sein AI Phone, am PC nicht anders.
2: haben viele ein massives Interesse, dass sich zentrale, statt lokaler Lösungen durchsetzen (siehe oben). Die Leute, die gegen die KI Integration gewettert haben, schießen sich dann selbst in den Fuß.
3: Win 11 läuft schon mit 4GB RAM
4: MS ist selbst eines dieser zentralen KI unternehmen. Von daher kann es ihnen nur recht sein, wenn dei dezentrale I flopt.