RAM: Speicherpreise sollen bis Weihnachten nachlassen
Arbeitsspeicher soll insbesondere für Schrauber bis zum vierten Quartal günstiger werden. Die RAM-Preise lassen laut Trendforce aufgrund der Lagerinventare nach.
Die DRAM-Preise sollen nach einer Analyse von Trendforce im Jahresverlauf nachgeben. Das wären gute Nachrichten für das Jahresende, wo nicht nur die übliche Aufrüstwelle ansteht, sondern auch mit halbwegs normalen Zuständen bei der Verfügbarkeit gerechnet wird und Windows 11 einen weiteren Anreiz gibt, die Technik zu erneuern oder zu verbessern.
Während es für das dritte Quartal im Jahresvergleich noch einmal 3 bis 8 Prozent teurer wurde, sollen die Kontrakt-Preise im vierten Quartal um 0 bis 5 Prozent fallen. Die Sport-Preise sollen derweil schon im Verlauf der kommenden Wochen geschwächt werden. Hintergrund ist laut Trendforce die erstmals seit längerem nachlassende Nachfrage und damit eine automatische Entspannung der Lage durch steigendes Lagerinventar.
Die Verlierer dieser Entwicklung sind die OEM-Hersteller, die noch einmal - auf die Gefahr einer Verknappung hin - recht hohe Preise für die Liefervereinbarungen im dritten Quartal geschlossen haben. Das könnte sich aber auch noch ändern, denn wie es mit der Entwicklung um COVID-19 weitergeht, ist schwer vorherzusehen. Die Sportpreise derweil sind laut Trendforce seit Ende Mai um rund 32 Prozent gefallen und sollen sich zumindest kurzfristig wohl nicht erholen.
Auf dem Papier sind das alles gute Nachrichten für Schrauber, die auf sinkende DRAM-Preise hoffen dürfen. Konkret muss man letztlich schauen, was dann auch wirklich ankommt. Vielgekaufte Kits wie das Corsair Vengeance RGB Pro mit 16 GiB oder das G.Skill Aegis mit 16 GiByte liegen auch tatsächlich im Monatsvergleich 10 Euro niedriger. Bei doppelter Größe kann man eine lineare Ersparnis erzielen, aber auch nicht immer. Die Crucial Ballistix mit 32 GiByte liegen beispielsweise auf Vormonatsniveau.
Quelle: Trendforce

Anbei: da nunmehr die drei(!) größten Häfen Chinas geschlossen sind, nun denn...
Dann warten wir mal auf irgendwelche sinkenden Preise, oder?
Ein persönlicher Freund von mir, aus der Schiffsbranche, teilte mir mit, dass für Reeder (nicht: Endkunden) allein die Containermieten von $40 auf z.T. $14.000 angestiegen seien. Außerdem lägen da auf See bis zu 5Mio. Container, die eben nicht im Umlauf seien.
Ich empfehle durchaus den 'Vesselfinder', da kann man mal nachschauen, wieviele der jeweils ca. 20K containerfassenden Schiffe vor Anker liegen. Die fehlen überall...
Nebenbei: sogar die Tagesschau berichtete, wenngleich etwas 'verhalten'... (Leerzeichen bitte selbst entfernen)
https: // www. tagesschau. de/wirtschaft/weltwirtschaft/containerstau-china-ningbo-lieferketten-hapag-lloyd-101. html
Herzliche Grüße!
auf "Trendforce" schreibt man, Zitat:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
...also sagenumwobene 0(!) bis 5%...
Aktuell bebte und flutete es sowohl in Taiwan als auch in China, speziell in China sind auch noch zwei große Containerhäfen geschlossen oder nur marginal betriebsfähig... (und das ist noch nicht vorbei) - und auch der Handelsstreit zwischen CN und US tobt weiter...
Grins: Kann es sein, dass der Autor der Nachricht geheime Mehr-Informationen über evtl. geheimgehaltene, kürzlich neueröffnete Neubauten von Chipschmieden in D oder EU hat? Würde mich wirklich interessieren.
Anfang 2020 wartete 'man' auch schon mal auf einen GraKa-Preisverfall für den Herbst '20, wg. neuer Produktlinien.
Aktuell sind DDR5-taugliche Mainboards kaum in Sicht, die meisten der vorhandenen CPUs und MBs benötigen noch DDR4 - und die Lieferketten-Ausfall-Folgen sind immer noch dabei, ihre Wirkung voll zu entfalten (vgl. Frachtraten und Containermangel).
LG!
auf "Trendforce" schreibt man, Zitat:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
...also sagenumwobene 0(!) bis 5%...
Aktuell bebte und flutete es sowohl in Taiwan als auch in China, speziell in China sind auch noch zwei große Containerhäfen geschlossen oder nur marginal betriebsfähig... (und das ist noch nicht vorbei) - und auch der Handelsstreit zwischen CN und US tobt weiter...
Grins: Kann es sein, dass der Autor der Nachricht geheime Mehr-Informationen über evtl. geheimgehaltene, kürzlich neueröffnete Neubauten von Chipschmieden in D oder EU hat? Würde mich wirklich interessieren.
Anfang 2020 wartete 'man' auch schon mal auf einen GraKa-Preisverfall für den Herbst '20, wg. neuer Produktlinien.
Aktuell sind DDR5-taugliche Mainboards kaum in Sicht, die meisten der vorhandenen CPUs und MBs benötigen noch DDR4 - und die Lieferketten-Ausfall-Folgen sind immer noch dabei, ihre Wirkung voll zu entfalten (vgl. Frachtraten und Containermangel).
LG!