Speicherpreise: Nvidia arbeitet eng mit Herstellern zusammen und war früh vorbereitet
Die Nachfrage nach KI-Hardware sorgt weltweit für Engpässe bei HBM- und DDR-Speicher. Laut Finanzchefin Collette Kress habe man den Preisanstieg früh erkannt und entsprechend gehandelt.
Die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Hardware sorgt weiterhin für erhebliche Spannungen auf dem Speichermarkt. Besonders betroffen sind High-Bandwidth-Memory sowie klassischer DDR-Arbeitsspeicher, deren Produktionskapazitäten zunehmend von KI-Beschleunigern beansprucht werden. Nvidia sieht sich in dieser Entwicklung offenbar besser vorbereitet als viele Konkurrenten.
Finanzchefin äußert sich in einem Interview
In einem Interview mit Tae Kim sprach Nvidia-Finanzchefin Collette Kress über die aktuelle Lage am Markt und machte deutlich, dass ihr Unternehmen den steigenden Bedarf frühzeitig einkalkuliert habe. Laut Kress hätten viele Firmen erst spät auf die absehbare Preisentwicklung reagiert: "Viele der Unternehmen sitzen hier zum Beispiel und sagen: 'Oh mein Gott, die Speicherpreise sind gestiegen.' Wir wussten, dass das passieren würde. Das war etwas, das jeder schon vor langer Zeit hätte bestellen sollen, zumindest wir haben das getan."
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Der KI-Boom verändert derzeit die gesamte Speicherindustrie. Moderne KI-GPUs benötigen neben HBM-Speicher auch große Mengen klassischer DDR- und LPDDR-Module. Gleichzeitig werden beide Speicherarten häufig auf denselben Produktionsanlagen gefertigt. Hersteller verlagern ihre Kapazitäten deshalb verstärkt auf HBM-Produkte mit höheren Margen, was die Verfügbarkeit klassischer Speicherchips zusätzlich belastet.
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Besonders groß fällt der Bedarf bei Nvidias kommenden Rubin-Beschleunigern aus. Schätzungen zufolge könnte allein diese Plattform bis 2027 mehr LPDDR-Speicher benötigen als Apple und Samsung zusammen. Genannt werden dabei bis zu sechs Milliarden Gigabyte LPDDR-Speicher für Rubin-Systeme. Zum Vergleich sollen Apple und Samsung im selben Zeitraum zusammen auf rund 5,6 Milliarden Gigabyte kommen.
In enger Abstimmung mit Speicherlieferanten
Kress erklärte außerdem, dass Nvidia nicht einfach verfügbare Speicherprodukte einkaufe, sondern eng mit den Herstellern zusammenarbeite: "Sie entwickeln es gemeinsam mit uns. Und dann fragen sie uns: Wie viel Versorgung brauchen wir jetzt eigentlich? Und wir machen das nicht nur mit einem, sondern mit allen drei Speicherlieferanten."
Welche Unternehmen konkret gemeint sind, wurde nicht genannt. Im Markt für KI-Speicher gelten derzeit jedoch Samsung, SK hynix und Micron als die wichtigsten Anbieter. Die starke Nachfrage nach KI-Hardware wirkt sich inzwischen auf große Teile der Halbleiterbranche aus. Während Hersteller von HBM-Chips von steigenden Umsätzen profitieren, geraten andere Marktbereiche zunehmend unter Druck. Gleichzeitig versuchen neue Anbieter, insbesondere aus China, die angespannte Situation zu nutzen, um eigene Marktanteile im Speichersegment auszubauen.
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Quelle: via Taekim.substack.com

Abnahme Verpflichtungen zum 26.10.25 -50,3Mrd. Überwiegende Teil im Geschäftsjahr 27
Zum 25.01.26 -95,3Mrd überwiegend GJ2027
Zum 26.04.26 dann 119Mrd. Und davon noch immer 95Mrd. Im GJ 2027 obwohl 1/4 schon vorbei ist.
Das sind weit mehr wie 100% Mehrausgaben in nur 6Monaten.
Und im Oktober 25 waren die Preissteigerungen längst im Gange, exorbitante Umsatzsprünge sind auch für Q2 noch nicht angekündigt, also müsste Nvidia im Q3 entweder den Umsatz verdoppeln, Marge verlieren oder aber krass Inventar Bestand aufbauen.
Eigentlich sollten doch jetzt schön längst die Superkarten erschienen sein, inklusive 24GB VRAM für die RTX 5070Ti und 5080, sowie 18GB für die RTX 5070. Gekommen ist bisher aber nichts.
Es ist übrigens völlig normal, dass ein Unternehmen höhere Preise nimmt, selbst wenn die das ganze billig eingekauft haben.
Bruttomarge: Liegt bei herausragenden 71 % bis 75 %, was deutlich über dem Branchendurchschnitt von etwa 42 % liegt.
Operative Marge: Bewegt sich bei rund 65 %.
Nettogewinnmarge: Liegt in der Regel bei über 55 %
Ist doch klar, was passiert, wenn NVIDIA sich günstig mit RAM eingedeckt hat. sie werden es dennoch zu den aktuellen RAM-Preisen verkaufen und damit die Marge weiter erhöhen
Hab mal bisschen gestöbert was ich für meine Speicher früher noch bezahlt habe. Zb RAM 64GB 6000CL30 Ende 2023 (damals quasi das schnellste) 240EUR, heute >700EUR oder 4TB WD 850x auch Ende 2023 (damals auch king) 250EUR und heute 450EUR.
Und ich hab mir damals noch gedacht in 3-4 Jahren kann ich mit eine 8tb pcie5 nvme um 300EUR reinballern lol