Speicherkrise: PC- und Smartphone-Verkäufe sollen einbrechen - um bis zu neun Prozent
Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC hat die aktuelle Speicherkrise starke Auswirkungen auf das Smartphone- und PC-Geschäft im kommenden Jahr. Vor allem letzteres soll stark nachgeben - im Extremfall um 8,9 Prozent.
Die starken Preissteigerungen im Speichersegment, insbesondere bei DRAM-Chips, sorgen im gesamten Markt für Turbulenzen. Das bringt auch frühere Prognosen für das kommende Jahr durcheinander. Das Marktforschungsunternehmen IDC hat deshalb die Prognosen für 2026 angepasst. Bislang wurde erwartet, dass das Smartphone-Geschäft um 0,9 Prozent und das PC-Geschäft um 2,4 Prozent zurückgehen werden. Und diese Erwartung wird auch beibehalten - aber als eine Art Best-Case-Szenario.
Es geht abwärts
Parallel dazu hat IDC nun aber auch zwei weitere Einschätzungen veröffentlicht: ein moderates und ein pessimistisches Szenario. Und diese sprechen für einen deutlich größeren Einbruch. Vor allem das PC-Segment soll es stark treffen. Eigentlich sollte hier gerade eine Erholung anstehen, getrieben durch die Abkehr von Windows 10 und den Marketing-Rubel rund um KI-PCs - allen voran unter dem Label Copilot+. Ebendiese Bezeichnung setzt aber ein System mit mindestens 16 GiB Speicher voraus. Viele kostspieligere Systeme setzten zuletzt sogar auf 32 GiB. Dort schlägt der gestiegene Speicherpreis voll zu.
Quelle: IDC
Selbst im besten Fall soll der PC-Markt laut IDC noch um 2,4 Prozent einbrechen.
Insgesamt erwartet IDC einen Einbruch um 4,9 Prozent im moderaten und um 8,9 Prozent im pessimistischen Szenario - angetrieben durch Versorgungsengpässe und einen Preisanstieg der Gesamt-PCs von 4 bis 8 Prozent. Besonders hart soll es angeblich kleinere PC-Anbieter treffen. Große Hersteller wie Lenovo, Dell und HP sollen hingegen Marktanteile zulegen können, da sie sich auf bessere Verträge stützen können. In absoluten Zahlen wird man aber wohl auch dort Federn lassen - dem PC-Markt stehen wohl keine guten Zeiten bevor.
Immer noch schlecht, aber zumindest etwas besser soll es hingegen bei Smartphones aussehen. IDC erwartet insbesondere in den kleineren Preisbereichen Verwerfungen, da dort die Margen gering und der Preisanteil des Speichers hoch sind. Dadurch sollen in Zukunft Preise steigen oder Features wegfallen. Weniger schlimm soll es hingegen das hochpreisige Segment treffen: Hier sind die Unternehmen sowohl finanziell als auch mit Blick auf langfristige Verträge besser aufgestellt. Auch dort sollen aber Speicherupgrades ausfallen und sich die Vergünstigung älterer Modelle verlangsamen. Insgesamt werden je nach Szenario ein Einbruch um 2,9 oder 5,2 Prozent erwartet. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Produktpreise im Schnitt um 3 bis 8 Prozent ansteigen. Besonders stark wird es angeblich das Einstiegssegment treffen - dort sind die stärksten Preiserhöhungen zu erwarten.
Quelle: IDC
Auch Smartphones werden hart getroffen. Die Verkaufszahlen sollen im schlimmsten Fall um bis zu 5,2 Prozent zurückgehen.
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Zuletzt hat das Marktforschungsunternehmen auch noch eine Prognose zur Dauer der Speicherkrise parat. Demnach kann es gut sein, dass diese bis 2027 anhält. Eine vergleichsweise schnelle Abkehr wäre nur möglich, wenn die hohe Nachfrage aus dem KI-Segment einbrechen würde. Dann könnten die Speicherhersteller ihre Produktionslinien wieder umstellen, um mehr DRAM- statt HBM-Chips herzustellen. Falls das nicht passiert, muss man hingegen auf den Bau neuer Fabriken warten und sich bis dahin auf das Schlimmste gefasst machen.
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Quelle: IDC via Tom's Hardware

Ein iPhone 17 Pro kostet selbst in teuren Verträgen easy über 600€ und mit der RAM Krise dann easy über 800€. Dir egal? Nunja, aber vielen anderen definitiv nicht, da kannst Du Gift drauf nehmen…
Ich kenne seid jahren ausser Firmenhandys keine mehr die mit Vertrag gekauft haben, hast du eine Quelle?
Ich kann CB liefern, die deiner Aussage komplett widerspricht