DDR5-RAM: Adapter bringt SO-DIMM günstig in den Desktop-PC
Um die im Zuge der aktuellen Speicherkrise immer teurer werdenden DDR5-Speichermodule für Desktop-PCs zu umgehen, lässt sich auch ein sogenannter SO-DIMM-Adapter verwenden. Der YouTube-Kanal Hardware Canucks hat jetzt darüber berichtet.
Um die im Zuge der aktuellen Speicherkrise, welche durch die weltweite Nachfrage aus dem KI-Segment getrieben wird, immer teurer werdenden DDR5-Speichermodule für Desktop-PCs, die sogenannten DIMMs ("Dual Inline Memory Modules") umgehen zu können, lassen sich SO-DIMMs ("Small Outline Dual Inline Memory Modules") in einem Adapter verwenden. Der bekannte YouTube-Kanal Hardware Canucks berichtete vor wenigen Tagen darüber und lieferte dabei Praxisbeispiele.
Solche sogenannten SO-DIMM-zu-DIMM-Adapter ermöglichen es, die aktuell noch deutlich günstigeren DDR5-Speichermodule in Form von SO-DIMMs, welche primär in Notebooks und Kleinstsystemen zum Einsatz kommen, in den DIMM-Steckplätzen der Mainboards von Desktop-PCs zu betreiben. Solche Adapter kosten bei Amazon im Durchschnitt 15 bis 20 Euro und lassen sich in aller Regel problemlos mit den momentan deutlich günstigeren SO-DIMM-Speichermodulen nutzen.
Quelle: Hardware Canucks
SO-DIMM-Speichermodule von Markenherstellern wie Kingston oder Crucial kosten mit einer Speicherkapazität von 16 GiByte DDR5-5600 aktuell ab 115 Euro, während DIMM-Speichermodule für den Desktop bei gleicher Menge für 200 Euro und mehr gehandelt werden. SO-DIMMs müssen in der Regel allerdings auf die schärferen Speichertimings verzichten, was aber nur bedingt ein Nachteil sein muss.
32 GiByte DDR5-5600 CL46 kosten aktuell ab 224,99 Euro, während 64 GiByte schon fast zu "Kampfpreisen" ab 429,99 Euro angeboten werden. Für 128 GiByte werden derweil ab 679,99 Euro fällig, während ein vergleichbares Desktop-Kit aktuell gleich einmal doppelt so teuer. Die Preise für DDR5-Speichermodule spielen momentan absolut verrückt, sodass solche Lösungen jetzt dementsprechend überhaupt erst denkbar wurden. Die Not macht bekanntlich erfinderisch.
In ihrem rund zehnminütigen Video haben sich die Hardware Canucks auch einmal angesehen, welche Leistungseinbußen vom Wechsel von DDR5-6000 CL30 auf den SO-DIMM-Adapter mit DDR5-4800 CL26 und CL40 zu erwarten sind.
Quelle: Hardware Canucks
Die entsprechenden SO-DIMM-zu-DIMM-Adapter für DDR5-Speicher sind sowohl auf Amazon als auch AliExpress in unterschiedlichsten Ausführungen zu finden und kosten ab 8,99 Euro aufwärts.
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Quelle: Hardware Canucks via VideoCardz

Ich habe sehr schlechtes Silikon erhalten mit dme Ryzen 7700x. Die Werte vom 7600x gehen überhaupt nicht.
Wenn die Ram werte nicht passen, kann man gerne 10 minuten warten oder 5 Minuten, wenn es nach 3 Minuten bei 2x 32gib DRAM hynix a die nicht bootet hat man schlechte Werte genommen.
Warum ich dass weiß? Ich habe vor einigne Stunden den 7600x mit dem 7700x ersetzt.
Die 3 Minuten fürs Booten wird man hoffentlich haben. Das ist das Maximum. Nach Cmos reset wenn man weiß was man eintragen tut, ist es weniger als 1 Minute. Fehlerhafte Werte, da kann man ewig warten, da erholt sich das MSI Motehrboard nicht.
Ich saß einige Zeite heute in der Nacht und habe neben dem Manga lesen DRAM WErte im UEFI gesetzt, dann zugeschaut wie mir die gnu toolchain Fehler geworfen hat. Dann wurden die DRAM Werte angepasst und das Spiel starte von neuem.
-- Mir ist gerade ein Browser tab abgeschmiert. RAM ändern und neustarten waren weniger als 2 Minuten.
-- Es sind SODIMM Testplatinen. Da passen die Signalwege auf der Platine wenn man das Orignal kauft. Nur die Länge der Leiterbahn ändert nicht an dem Fakt, dass nur mehr geringere Datenraten stabil möglich sind. DDR5 3200 MT/S mit Laptop timings sind halt so wie die billigen Schrott HP Fertigrechner mit intel i3 10te Generation mit 8Gib DDR DRAM. Die HP Rechner sterben gerne und oft, auch in kleinen Stückzahlen wie 50x.
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Was den Hype um immer schnelleren DDR5 und das ganze RAM-Tuning-Zeugs der letzten Jahre zumindest bei den X3D-CPUs imo irgendwie ein bißchen ad absurdum führt. Der X3D-Cache fängt den Malus des sehr langsamen Speichers wunderbar auf. Würde mich glatt mal interessieren, wie das bei den CPUs ohne so einen Cache ausschaut. Wäre doch mal was, für den Dave und eines der nächsten PCGH-Hefte.
Auch im Zusatz Artiekl zum U5 235 mit schnellen Ram (8000, oder so) war der Unterschied entsprechend größer.
Ich finde von 6000 CL30 rund 10% Verlust bei 4800 schon deutlich. Aber je nach Situation verschmerzbar.
Avg ist halt Latte, ist mehr wichtig wie die Fps im Low Bereich so verlaufen...
Am Ende kann es aber immer sein, daß es nur in 99% der Fälle stabil läuft. Also immer erstmal testen und im Zweifelsfall 1 oder 2 gänge runter.... das aber macht kaum jemand und wundert sich dann über einen instabilen PC. Wer sich damit auseinander setzt kann das machen.