Arbeitsspeicher: Samsung bietet 32-GiByte-SO-DIMMs für Gaming-Notebooks an
Samsung hat im Rahmen einer Pressemitteilung angekündigt, Speicherriegel für Notebooks anbieten zu wollen, die mit einer Kapazität von 32 GiByte daherkommen. Die neuen SO-DIMMs vermarktet der Hersteller vor allem für den Einsatz in Gaming-Notebooks. Über zwei RAM-Bänke ließen sich 64 GiByte realisieren. Im Desktop-Bereich gibt es solche Module nur als R- und LR-DIMMs.
Zurzeit stellen 16 GiByte große Arbeitsspeichermodule das Maximum dar, das sich in Notebooks einbauen lässt. In den meisten Fällen bedeutet das eine maximale RAM-Kapazität von 32 GiByte, da viele Notebook-Mainboards aus Platzgründen nur zwei SO-DIMM-Bänke zur Verfügung stellen - in Ultrabooks werden die Speicherchips häufig auch direkt verlötet, sodass sie sich gar nicht auswechseln lassen. Samsung hat nun in einer Pressemitteilung 32 GiByte große SODIMMs vorgestellt, die mit neuen Speicherchips aus der 10-nm-Klasse ausgestattet sind (den tatsächlichen Fertigungsprozess verraten DRAM-Hersteller üblicherweise nicht, bis 19 nm ist alles möglich).
Die einzelnen Chips sind 16 statt 8 Gigabit groß und werden auf der Vorder- sowie Rückseite in zwei Achtergruppen arrangiert - das spricht für eine Dual-Rank-Organisation mit Speicher-Interleaving. Die 32-GiByte-Module sind nach DDR4-2666 spezifiziert, was im mobilen Bereich zurzeit nur Intels Coffee-Lake-H-Prozessoren ausreizen können. AMDs Raven-Ridge-APUs alias Ryzen Mobile ist mit DDR4-2400 spezifiziert. Die Pinnacle-Ridge-CPUs können mit DDR4-2666 umgehen, sind aber nur bedingt für den mobilen Bereich vorgesehen.
Samsung sieht die SO-DIMMs mit 32 GiByte vor allem für Spieler-Notebooks vor, die beim Einsatz von zwei RAM-Modulen 64 GiByte nutzen könnten. Laut dem Hersteller soll ein solcher Zweierverbund unter Last maximal 4,6 Watt und im Leerlauf weniger als 1,4 Watt aufnehmen. Gegenüber einem aktuellen Gaming-Notebook mit 2 × 16 GiByte stelle das eine Reduzierung von 39 beziehungsweise 25 Prozent dar. Am Ende erwähnt Samsung, dass neue 16-Gbit-Chips auch bei LPDDR4, GDDR5 und anderen DDR4-Modulen zum Einsatz kommen sollen.

Paging file ist natürlich aktiv, sonst würde manche Software gar nicht funktionieren.
Was Geschwindigkeit angeht ist RAM aber nun mal deutlich flotter als jegliche SSDs, die man sich einbauen kann. Derzeit komme ich auch zurecht, wobei ich auf der Desktop Workstation mit 128 GB RAM gut und gerne bei 40-50 GB Speicherbelegung bin.
Das sollte auch ein Beispiel jenseits des Gamings sein, wo ich ehrlich gesagt für diese RAM Dimensionen derzeit keinen Bedarf sehe.
idR. wird immer als erstes "empfohlen" die Paging Datei auszuschalten.
Also ggf. ersteinmal wieder einschhalten.
Ich erwähne es nur weil man manchmal an einfache Sachen nicht denkt.
Ich erwähne es nur weil man manchmal an einfache Sachen nicht denkt.
Planetary Annihilation brauchte schon 2013, für die großen Karten, ganze 16GB und das nur für sich selbst.
Wenn mehr RAM zur Verfügung steht, dann nutzen es die Entwickler auch. In 128GB gehen ganz andere Dinge hinein, als in 8 GB, nur leider entwickelt keiner für solche Anforderungen, wenn nur 0,irgendwas % der potentiellen Kundschaft soviel RAM besitzt. Das würde sich ändern, wenn so eine Menge nur 100-200€ kosten würde. Wir treten schon seit gut 5-10 Jahren auf der Stelle, bzw. bewegen uns sogar zurück (2009 haben die 8GB DDR2 1066 meines Phenom II ganze 86€ gekostet, soviel wie heute 8GB DDR4)
Bei 1,7GB RAM-Belegung stürzt das Teil regelmäßig ab.
Das liegt am Spiel und ist reproduzierbar.
Der RAM-Verbrauch steigt so lange kontinuierlich an, bis es das Spiel nicht mehr packt.
Wenn man die Müllabfuhr nicht regelmäßig anschubst, passiert das schon mal.
Der PC sollte das eigentlich selber können, funktioniert aber nicht.