Qimonda Rettungsplan: Sachsen prüft Einstieg und stellt Bedingungen
Der deutsche Halbleiterspezialist Qimonda steht am Scheideweg: Ende März droht die Liquidation des Unternehmens, wenn kein Investor gefunden wird. Ein Interessent aus China hat sich gemeldet, doch die Bedingungen sind schwierig.
Quelle: Qimonda
Qimonda-Werk Dresden
Quelle: Qimonda
Qimonda Rettungsplan: Sachsen prüft Einstieg und stellt Bedingungen
Das Land Sachsen bildet derzeit einer der Schlüsselfaktoren bei der Rettung des insolventen DRAM-Herstellers Qimonda. Der gefundene Investor aus China forderte einen Einstieg des Landes.
Thomas Kurk (SPD), Wirtschaftsminister in Sachsen, stellte nun deutlich die Bedingungen für einen Einstieg des Landes klar. Eine staatliche Beteiligung gebe es nur, wenn ein starker Investor vorhanden sei, der Interesse am Standort und den Mitarbeitern zeige.
"Einen VEB Qimonda wird es nicht geben", lässt Jurk wissen und macht damit deutlich, dass eine komplette Übernahme außer Frage steht. "Die Frage ist aber auch, welchen Anteil leisten Bayern und der Bund", so Jurk weiter. Ohne Beteiligung von staatlicher Seite scheint laut Michael Jaffé, Insolvenzverwalter bei Qimonda, kein Investor auffindbar zu sein. Sachen soll sich mit 23 Prozent beteiligen. In einer Sondersitzung des Landtages soll dies noch in der laufenden Woche erörtert werden.
Bei Qimonda gibt man sich derzeit noch nicht geschlagen und hofft, dass das Unternehmen erhalten bleibt. Verhandlungen über eine Transfergesellschaft sollen diese Woche anlaufen.
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Ich bin auch nicht unbedingt gegen Staatliche Anteile, zumindest wenn sie bei künstlichem Wachstum (=entsorgen von Mitarbeitern um höhere Gewinne einzufahren) vom (hoffentlich vorhandenem) Veto-Recht gebrauch machen.
Aber das ist wohl zu viel verlangt...
Problematisch wird es da schon eher, sollte die die aktuellen Wirtschaftskrise mit ihrer deflationären Natur mehrere Jahre anhalten, da könnte das irgendwann zu einem wirklichen Problem werden.
Aber letztendlich kommt es auf die paar Milliarden für Qimonda auch nicht mehr unbedingt an.