RAM und SSDs: Preis für Flash-Speicher könnte 2018 wieder sinken, Arbeitsspeicher bleibt teuer

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DRAM: Preise für Arbeitsspeicher könnte 2018 wieder sinken
Quelle: Samsung

Nach dem drastischen Anstieg der Preise für digitalen Speicher im vergangenen Jahr, insbesondere für DRAM, könnte sich die Situation 2018 wieder stellenweise entspannen. Bereits im vierten Quartal 2017 sei der Preis für NAND-Chips um fünf Prozent gesunken, und wenn die Nachfrage hoch bleibt, soll dieser Trend anhalten. Arbeitsspeicher hingegen könnte sogar noch teurer werden.

Die Preise für DRAM-Chips sind auch weiterhin auf einem hohen Niveau; im vergangenen Jahr hat sich dadurch der Preis von RAM -Modulen für Endkunden zum Teil verdoppelt - und auch bei NAND gab es einen Anstieg. Grund ist unter anderem die hohe Nachfrage durch Smartphones, die inzwischen einen großen Teil der Produktion für sich beanspruchen.

DRAM Xchange haben im vergangenen Oktober prognostiziert, dass der Preis auch 2018 nicht nennenswert fallen wird. Als Begründung wurde angegeben, dass die Produktion in diesem Jahr nicht mehr nennenswert ansteigen soll:

Prozessoptimierungen würden zwar für mehr Produktionskapazität sorgen, neue Produktionsanlagen seien aber nicht geplant.

Laut Digitimes.com bestätigt das der DRAM-Produzent Nanya, laut ihm soll es im ersten Halbjahr 2018 sogar einen weiteren Preisanstieg geben. Etwas besser sieht es für NAND-Speicher aus: Reuters berichtet, dass es dort zumindest eine kleine Entspannung des Marktes geben könnte. Im vierten Quartal 2017 sei der Preis für entsprechende Chips um fast fünf Prozent gefallen.

Lee Jae-yun, Analyst bei Yuanta Securities Korea, sagt, dass Speicherchips im Verlauf von 2018 durchaus einen sukzessiven Preisnachlass erleben könnten. Dafür müsse jedoch die Nachfrage, insbesondere die von Servern, anhalten: "Memory chips will likely see a gradual price decline in 2018 if demand remains strong and appetite from servers holds."

Mit einer allzu starken Reduzierung der Preise sollte man jedoch nicht rechnen, da die Nachfrage auch weiterhin hoch bleiben soll. Das Wachstum des NAND-Marktes soll zwar 2018 um die Hälfte fallen, noch mit dreißig Prozent ist dieses immer noch alles andere klein - die Nachfrage steigt weiter an.

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Da_Obst BIOS-Overclocker(in)
        AW: RAM und SSDs: Preis für Flash-Speicher könnte 2018 wieder sinken, Arbeitsspeicher bleibt teuer

        Zitat von Threshold
        Ich weiß gar nicht, was ihr alle habt?
        Ich hab für mein 32Gb Kit 500€ bezahlt.
        1. Noch ein Kit kaufen
        2. Ein halbes Jahr warten.
        3. Profit.

        ^^

        Beachte aber dass ich meine 16GB Dominator Platinum nicht loskriege. Das Kit sammelt seit einem Jahr Staub.
      • Von Da_Obst BIOS-Overclocker(in)
        AW: RAM und SSDs: Preis für Flash-Speicher könnte 2018 wieder sinken, Arbeitsspeicher bleibt teuer

        Zitat von Threshold
        Ich weiß gar nicht, was ihr alle habt?
        Ich hab für mein 32Gb Kit 500€ bezahlt.
        1. Noch ein Kit kaufen
        2. Ein halbes Jahr warten.
        3. Profit.

        ^^

        Beachte aber dass ich meine 16GB Dominator Platinum nicht loskriege. Das Kit sammelt seit einem Jahr Staub.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        AW: RAM und SSDs: Preis für Flash-Speicher könnte 2018 wieder sinken, Arbeitsspeicher bleibt teuer

        Zitat von Incredible Alk
        Dafür hab ich damals fast die 64 GB bekommen.
        Ich weiß gar nicht, was ihr alle habt?
        Ich hab für mein 32Gb Kit 500€ bezahlt.
      • Von cht47 Freizeitschrauber(in)
        AW: RAM und SSDs: Preis für Flash-Speicher könnte 2018 wieder sinken, Arbeitsspeicher bleibt teuer

        Zitat von bastian123f
        Solange ich nicht 16GB für 50 Euro bekomme, bleibt meine Kiste so. Es wird halt dann erst aufgerüstet, wenn ich es wirklich brauche.
        Hätte ja gerne einen Ryzen 5. Aber wenn ich 32 GB brauche, dann ist der RAM ja teurer.
        Das sehe ich nicht ein, dass ich mehr für den RAM bezahle, als für den Prozessor.
        16GB für 50€.. vielleicht mal gebraucht. Das 32GB RAM mehr kosten als ein Ryzen 5 wird auch immer so bleiben. Wenn du Glück hast sind die 16GB mal wieder günstiger ein 1600.

        Aber ist alles noch bezahlbar, schlimmer finde ich die Kosten einer 1080TI mit nur 1 Jahr Garantie und 2 Jahren Gewährleistung. Ich ärger mich bis heute über meine GTX470 die ich zum Release gekauft hatte und sich direkt nach der Garantie verabschiedet hat. Deswegen kauf ich seitdem nur noch 60er Modelle.. die 200€ sind da nicht so schlimm. Ein 8GB Riegel ist bei ca 100€.. bei einem defekt also noch verschmerzbar.
      • Von bastian123f BIOS-Overclocker(in)
        AW: RAM und SSDs: Preis für Flash-Speicher könnte 2018 wieder sinken, Arbeitsspeicher bleibt teuer

        Zitat
        Arbeitsspeicher hingegen könnte sogar noch teurer werden.
        Solange ich nicht 16GB für 50 Euro bekomme, bleibt meine Kiste so. Es wird halt dann erst aufgerüstet, wenn ich es wirklich brauche.
        Hätte ja gerne einen Ryzen 5. Aber wenn ich 32 GB brauche, dann ist der RAM ja teurer.
        Das sehe ich nicht ein, dass ich mehr für den RAM bezahle, als für den Prozessor.
      • Von cht47 Freizeitschrauber(in)
        AW: RAM und SSDs: Preis für Flash-Speicher könnte 2018 wieder sinken, Arbeitsspeicher bleibt teuer

        Zitat von usernamepleasehere
        Mist! aber warum nicht einfach mehr Fabriken bauen? Das Geschäft scheint sich ja zu lohnen, und wie!
        Finde die Preise absolut Absurd und nicht gerechtfertigt. Gerade beim Arbeitsspeicher... Ende 2015 für 35€ 8GB DDR3 von Kingston gekauft, jetzt knapp das doppelte. Beim DDR4 sieht es nicht besser aus.
        Warum sollen die so viele mehr bauen? Ist ja nicht so das es eine Verknappung gibt. Bei keinem RAM gibt es Lieferengpässe, er ist halt nur einfach teurer geworden weil die ihre Fabriken auch mit der Smartphone RAM Herstellung ausgelastet bekommen.

        Als die PC Master Race mal wieder als tot galt (was irgendwie häufig vorkommt A brief history of the death of PC gaming - Incredulous )
        haben die ihren RAM halt nicht los bekommen, Smartphones brauchten auch nicht so viel.. dann lieber vom Preis runter gehen damit die nicht überproduzieren oder Teile still gelegt werden müssen. Kostet halt Geld.. zusätzlich hat sich ja viel auf dem Markt von den Seltenen Erden getan.

        Ich denke nicht das sich der Preis nochmal auf das Niveau vor 2017 begeben wird.

        Zitat von Askard
        Ich China laufen ja Untersuchungen wegen eventuellen Preisabsprachen der Hersteller.
        Vielleicht wird sich ja dahingehend was tun. So kanns ja nicht weiter gehen.
        und selbst wenn die verbotene Preisabsprachen führen.. bis das raus kommt und verurteilt wird ist es 2025.
        Siehe Verbotene Preisabsprachen: Millionenstrafe fur zu teure Wurst | tagesschau.de
        " zwischen 2006 und 2009 mit anderen Firmen verbotene Preisabsprachen getroffen"
        9 Jahre später.. da haben wir schon DDR5 oder whatever im PC.
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