PCGH Rückblick: Arbeitsspeicher im Wandel der Zeit

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Arbeitsspeicher bietet heute viel Raum für Diskussionen und ist wichtiger Bestandteil, wenn es um die Leistungsfähigkeit und das Übertakten eines PCs geht. PCGH blickt zurück auf die Geschichte des RAMs.

SDRAM von Micron im PC100-Format und 128 MiByte Fassungsvermögen. (Bild: isotec.com.jp) Quelle: (Bild: isotec.com.jp) SDRAM von Micron im PC100-Format und 128 MiByte Fassungsvermögen. (Bild: isotec.com.jp) Die DIMM-Ära: SDRAM
1997 wurde das heute noch übliche DIMM (Dual Inline Memory Module) eingeführt. Ihr erster Ableger hörte auf den Namen SDRAM (Synchronous Dynamic Random Access Memory), der in drei von der JEDEC standardisierten Versionen zum Einsatz kam: PC-66, PC-100 und PC-133. Manche Hersteller boten auch PC-150- und PC-166-Module an. Dabei handelte es sich aber um übertaktete 133-Megahertz-Module.Die üblichen Zugriffszeiten liegen bei 7,5 Nanosekunden auf PC-133-Riegeln. Das Angebot erstreckte sich von 16 MiByte bis 1.024 MiByte. Letztere wurden aber sehr selten auf den Platinen mit 168 Kontakten produziert.

DDR-SDRAM von Kingston (Bild: Kingston) Quelle: (Bild: Kingston) DDR-SDRAM von Kingston (Bild: Kingston) Die DIMM-Ära: DDR-SDRAM
Double Data-Rate-SDRAM wurde 2000 auf den Markt gebracht, brauchte aber einige Zeit bis er sich durchsetzte. Erste Mainboards und Speicherriegel waren bereits Ende 1999 verfügbar, aber der endgültige Erfolg trat erst Ende 2001 ein. Ein Grund hierfür war Intels kleiner Ausflug zur RDRAM-Technik (Direct-Rambus-DRAM). Die Bezeichnung der doppelten Datenrate entsteht durch die Übertragung eines Bits mit dem aufsteigenden und dem fallenden Takt. PC-1600, PC-2100, PC-2700 und PC-3200 sind von der JEDEC standardisiert. Neu ist auch der Dual-Channel-Mode.

Mit der Double Data Rate beginnen die Hersteller den effektiven Takt der Module anzugeben. Im Falle eines DDR-400-Speichers "400 Megahertz", was aber genaugenommen nicht richtig ist. Das Modul arbeitet mit einem I/O-Takt von 200 Megahertz und überträgt die doppelte Datenmenge des SDRAM. Hätte man ein solches mit 400 Megahertz I/O-Takt betrieben wäre das DDR-Modul theoretisch genauso schnell.

FBDIMM für den Servereinsatz von Kingston (Bild: Kingston) Quelle: (Bild: Kingston) FBDIMM für den Servereinsatz von Kingston (Bild: Kingston)
Technische Spielereien von Corsair: Die Module verfügen über LEDs mit denen sich Informationen ausgeben lassen. (Bild: Corsair) Quelle: (Bild: Corsair) Technische Spielereien von Corsair: Die Module verfügen über LEDs mit denen sich Informationen ausgeben lassen. (Bild: Corsair)
Corsairs Xpert-Serie von der Seite. (Bild: Corsair) Quelle: (Bild: Corsair) Corsairs Xpert-Serie von der Seite. (Bild: Corsair)
Corsair XMS Pro: Die ersten Module mit LEDs. (Bild: Corsair) Quelle: (Bild: Corsair) Corsair XMS Pro: Die ersten Module mit LEDs. (Bild: Corsair)

Lesen Sie auf der Folgenden Seite: Die DIMM-Ära (DDR2-SDRAM und DDR3-SDRAM)...

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