PCGH Rückblick: Arbeitsspeicher im Wandel der Zeit

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Arbeitsspeicher bietet heute viel Raum für Diskussionen und ist wichtiger Bestandteil, wenn es um die Leistungsfähigkeit und das Übertakten eines PCs geht. PCGH blickt zurück auf die Geschichte des RAMs.

Samsung-Speicher im SIMM-Format mit 30 Kontakten. Hier mit schon recht dichter Bestückung. (Bild: rabayjr.com) Quelle: (Bild: rabayjr.com) Samsung-Speicher im SIMM-Format mit 30 Kontakten. Hier mit schon recht dichter Bestückung. (Bild: rabayjr.com) Die SIMM-Ära
Den Anfang unserer Reise durch die Geschichte des Hauptspeichers macht das SIMM. (Single Inline Memory Module). In ihrer Urform hatten diese 30 Kontakte und einen acht Bit breiten Datenbus. Die üblichen Größen pro Speicherriegel lagen bei 256 KiByte bis 4 MiByte. Verwendung fanden sie in 80286- und 80386SX-Systemen. Dort findet sich ein 16 Bit breiter Datenbus, der mittels zwei Modulen, welche parallel angesprochen werden, bestückt worden ist. In manchen 80486-Systemen wurden ebenfalls SIMM-Riegel verbaut. Wegen des 32 Bit breiten Speicherbuses mussten aber vier Riegel zum Einsatz kommen. Dies führte dazu, dass neue Module entworfen worden.

Raritäten: Ein Modul im SIPP-Format. (Bild: f1.muni.cz) Quelle: (Bild: f1.muni.cz) Raritäten: Ein Modul im SIPP-Format. (Bild: f1.muni.cz) Der direkte Nachfolger des SIMM ist das PS/2-SIMM (vom IBM Personal System / 2), welches nun für die neuen 32 Bit breiten Speichercontroller entwickelt wurde und ab 1994 verstärkt zum Einsatz kam. Zwar ist die das PS/2-SIMM keine Revolution, aber die ein oder andere Verbesserung floss dennoch ein. Die Platine wurde wesentlich größer und verfügt nun über 72 Kontakte. Eine Bestückung mit Speicherbausteinen ist nun einseitig oder beidseitig möglich.

Zwei EDO-RAM-Riegel mit OKI-DRAMs. (Bild: black-sun.com.pl) Quelle: (Bild: black-sun.com.pl) Zwei EDO-RAM-Riegel mit OKI-DRAMs. (Bild: black-sun.com.pl) PS/2-Speicherriegel waren damals in vielen unterschiedlichen Ausführungen am Markt. Am bekanntesten sind die Ableger FPM-RAM (Fastpage Memory), der häufig in 80486-Systemen verbaut wurde und EDO-RAM (Extended Data Output), der mit dem Pentium eingeführt wurde und bis zu 30 Prozent schnellere Zugriffszeiten als FPM-RAM vorzuweisen hatte.
EDO-RAM wurde mit 66 Megahertz betrieben, erreichte Zugriffszeiten von 60 bis 70 Nanosekunden und war in Größen bis 64 MiByte - später auch 128 MiByte verfügbar. Größere Riegel bereiteten aber öfters Probleme mit der Kompatibilität und so war die 32-MiByte-Ausführung die am weitesten verbreitete.

Aber auch damals gab es - so wie heute auch - Mischplatinen, auf denen anderer Speicher angesprochen wurde, als eigentlich vorgesehen.

Ein SIMM-Shuttle zur Verwendung von vier 30-Pin-Modulen in einem 72-Pin-Slot. (Bild: srot.wz.cz) Quelle: (Bild: srot.wz.cz) Ein SIMM-Shuttle zur Verwendung von vier 30-Pin-Modulen in einem 72-Pin-Slot. (Bild: srot.wz.cz)
Der Vergleich: Oben SIMM mit 30 Kontakten und unten SIMM mit 72 Kontakten. (Bild: hwt.dk) Quelle: (Bild: hwt.dk) Der Vergleich: Oben SIMM mit 30 Kontakten und unten SIMM mit 72 Kontakten. (Bild: hwt.dk)

Lesen Sie auf der Folgenden Seite: Die DIMM-Ära (SDRAM und DDR-SDRAM)...

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