Nvidia Ampere & AMD Navi: Micron bemustert GDDR6-RAM
Micron berichtet in seinem Firmen-Blog über Fortschritte in der Grafikspeichersparte. Die Design- und Qualifikationsphasen für GDDR6-RAM sei abgeschlossen, Testmuster mit Geschwindigkeiten von 12 bis 14 Gigabit pro Sekunde (Gbps) sollen bereits an Partner verschickt werden. An 16 Gbps arbeiteten die Entwicklungsteams in München und Boise noch. Potenzielle Abnehmer sind Nvidia mit Ampere und AMD mit Navi.
Die großen Speicherhersteller arbeiten an ihren Implementierungen von GDDR6, den die JEDEC auf Basis von GDDR5X spezifiziert hat. Micron, Samsung und SK Hynix wollen kommendes Jahr alle 16 Gbps schnelle Module anbieten, die etwa an einem 256 Bit breiten Speicher-Interface Übertragungsraten von 512 GB/s erreichen können. In einem Blog-Eintrag gibt Micron einen Einblick in die aktuelle Entwicklung, die sich weiterhin im Zeitplan befinde.
Funktionsfähige GDDR6-Chips mit Geschwindigkeiten von 14, 13 und 12 Gbps sollen bereits in einer Vorserienproduktion hergestellt und an Partner verschickt werden, damit diese eigene Produkte auf Basis des RAMs testen können. Der Produktkatalog wurde schon aktualisiert und nennt bei den GDDR6-Modulen entsprechend den Status "Sampling". Um beim oben aufgeführten Beispiel zu bleiben: 14 Gbps an einem 256-Bit-Interface ergäben eine Übertragungsrate von 448 GB/s. Micron produziert vorerst nur 8 Gbit (1 GiByte) große GDDR6-Chips, die JEDEC sieht allerdings auch eine verdoppelte Kapazität mit dann 16 Gbit beziehungsweise 2 GiByte vor. Die Entwicklungsteams in München und Boise sollen derweil an der Umsetzung von 16 Gbps arbeiten. Der Hersteller glaubt, dass bei den hohen Signalfrequenzen die Erfahrung mit GDDR5X hilft, den Micron exklusiv anbietet.
Die Serienproduktion von GDDR6-Modulen ist wie gehabt für das erste Halbjahr 2018 angesetzt. Als Abnehmer kommen AMD mit Navi und Nvidia mit Ampere in Frage. Im grünen Lager ist der Einsatz von GDDR6-Speicher mehr als wahrscheinlich, SK Hynix teaserte sogar schon eine entsprechende Grafikkarte. Bei AMD kann man nach dem Lieferfiasko von HBM2 bei Vega 10 nur hoffen, dass GDDR6 eine Option darstellt. Ein Mitarbeiterprofil hat immerhin bestätigt, dass AMD an einem GDDR6-Interface arbeitet.


Es geht darum dass der Strom, der vom vRAM weniger verbraucht wird von der GPU mehr verbraucht werden kann im gleichen Karten-TDP-Segment.
Anders gesagt wenn bei einer 1080Ti HBM drauf wäre der 40W weniger verbraucht als der GDDR könnte die GPU bei gleichem Kartenverbrauch durch die Bank 200 MHz höher takten.
So extrem teuer ist das also nich (ich hatte da auch mehr erwartet).
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größerer Kühler (somit teurere Karte oder es geht mehr Geld für etwas drauf, das eigentlich nicht in Performance resultiert)
größere Abwärme - entweder wärmeres Zimmer oder (und) auch mehr Lautstärke
größere Umweltverschmutzung: Strom kommt ja eh aus der Steckdose
größere Wahrscheinlichkeit auf früheres HW ableben
größere Abwärme IM Gehäuse - somit sind alle anderen Komponenten wärmer
kostet übers Jahr gesehen mehr. Ist vernachlässigbar, weils uns eh so gut geht. Aber wenns 20-30€ im Jahr sind, sind es beim nächsten Grafikkartentausch auch wieder 100€ (je nachdem wann man tauscht auch evtl mehr).
So ehrlich sollte man dann schon sein zu sagen, dass man eigentlich 100€ mehr bezahlt als der Preis der dort steht. Auch wenn 30€ im Jahr nicht viel erscheinen hat man unter Umständen eine 100€ teurere GPU gekauft. Das zum Thema Preis/Leistung
usw usf.
Effizienz hat eben seine Vorteile.
Technisch gesehen hinken sie im GPU-Bereich schon seit Februar 2013 hinterher - das sind auch schon fast 5 Jahre. Die letzte AMD-Karte die NVidia wirklich zucken ließ war die HD7970... das war das letzte Mal, wo AMD das Topmodell von NV (damals die GTX580) klar schlagen konnte.
Nur fällts hier weniger auf, weil sie wenigstens im P/L-Bereich immer recht konkurrenzfähig waren.
In allen anderen Dingen (Bandbreite, Effizienz, Platzbedarf, Strombedarf, Controllerkomplexität, PCB-Komplexität, Leitungslänge,...) ist er GDDR weit überlegen. Das weiß auch NV weswegen auf den Serverkarten auch HBM2 drauf ist (TitanV usw.). Nur ist das Zeug derart schleppend produziert worden und ist entsprechend so teuer gewesen, dass es im normalen Consumermarkt ein Griff ins Klo war. Hier hatte NV tatsächlich den besseren Weitblick.
Das ganze ist aber eine rein wirtschaftliche Sache, technisch gesehen ist HBM Welten besser. Wenn das zeug mal günstig und in großen Mengen hergestellt wird werden wir in den nächsten Jahren nach und nach GDDR sterben sehen. Klar dauert das im Mittleren/unteren leistungsbereich 10+ Jahre, sofern aber nicht noch irgendwas weltbewegendes passiert schätze ich, dass 2030 keine Grafikkarte mehr mit GDDR verkauft wird. Dann haste Grafikkarten von der Größe einer Handinnenfläche wo GPU, ein HBM-Stapel, zwei MosFets und ein bissl Kleinkram drauf ist. Die Nano von AMD hat ja schon gezeigt wies aussieht.
"Verdienen" würde man also schon ab vielleicht 350€ rum, das Problem ist dass du dann die ganzen Leute, Vertrieb, R&D usw. noch nicht bezahlt hast... von daher sind die 500€ für bei den Gesamtkosten ins Plus zu kommen gar nicht so unrealistisch.
Und dann sieh dir NV dagegen an. Die benutzen 50$ GDDR statt HBM und der GP104 der Konkurrenz zur Vega ist nur rund 300mm^2 groß was grobe 50$ pro Stück kostet. Da kommste bei deutlich unter 200$ pro Karte raus. Wenn man da wie oben das drumherum noch mitrechnet macht NVidia spätestens ab 250€ pro GTX1080 (oder 350€ pro 1080Ti) massiv Schotter. Bei den Preisen wie sie im Handel sind ist dann schnell klar, warum die Kurse von AMD irgendwo bei 10 Dollar rumeiern seit nem Jahr und Nvidia von 100 auf 200 Dollar gelaufen ist.
Das in deinem Fall pro NV Karte 10-20x mehr übrig bleibt ist eine andere Sache.
Ich weiß nicht wie viel HBM braucht aber klar weniger das stimmt. Wenns sagen wir die Hälfte ist sparste hier Größenordnung 20 Watt ein, keine 80.
Das wird aber extremer werden da HBM weitaus besser skalierbar ist, sprich wenn HBM3 (?) dann mit 4 oder 8 oder gar 16 GB pro Stack kommt kannste leicht beispielsweise 32 GiByte vRAM verbauen mit 4 Stacks oder 16GB mit 2 Stacks. Mit GDDR6 (?) brauchts dafür schon vermutlich 16 Steine - und dann stehen wirklich 80W gegen 20.
nVidia sieht langfristig Stromverbrauchsprobleme bei HBM-Speicher | 3DCenter.org
"Verdienen" würde man also schon ab vielleicht 350€ rum, das Problem ist dass du dann die ganzen Leute, Vertrieb, R&D usw. noch nicht bezahlt hast... von daher sind die 500€ für bei den Gesamtkosten ins Plus zu kommen gar nicht so unrealistisch.
Und dann sieh dir NV dagegen an. Die benutzen 50$ GDDR statt HBM und der GP104 der Konkurrenz zur Vega ist nur rund 300mm^2 groß was grobe 50$ pro Stück kostet. Da kommste bei deutlich unter 200$ pro Karte raus. Wenn man da wie oben das drumherum noch mitrechnet macht NVidia spätestens ab 250€ pro GTX1080 (oder 350€ pro 1080Ti) massiv Schotter. Bei den Preisen wie sie im Handel sind ist dann schnell klar, warum die Kurse von AMD irgendwo bei 10 Dollar rumeiern seit nem Jahr und Nvidia von 100 auf 200 Dollar gelaufen ist.
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Bis die dann im Markt sind(gute Customs, mit "normalen" Preisen) , vergehen schon mal ein paar Monate.
Dann hol' Dir gleich ne 1080, oder wart halt noch etwas länger.
Letzteres mach ich auch.
So eine GTX 1180 würde mir gut in den Kram passen.