RAM: Micron startet Sampling von DDR5
Micron hat bestätigt, dass man mit dem Sampling von DDR5 begonnen hat. Zum Start gibt es RDIMMs für Server mit ECC. Die Module sind sehr wahrscheinlich noch nicht die maximal spezifizierte Ausbaustufe von DDR5-6400. Mit Details hielt man sich aber zurück und so ist auch die Modulgröße unbekannt.
Micron hat bestätigt, dass man ab sofort mit dem Sampling von DDR5-RAM beginnt. Los geht es mit RDIMM für Server mit ECC (Error-Correcting Code), was den Anbietern die Möglichkeit geben soll, sich langsam auf das Thema einzuschießen. Die Bemusterung erfolgt daher auch zusammen mit den Partnern. Im Desktop-Markt ist DDR5 derweil noch eine Ecke weiter weg. Der Wechsel des Speichers erfordert üblicherweise auch einen Sockelwechsel für die CPU.
DDR5 ist auf dem Papier doppelt so schnell spezifiziert als DDR4-3200 - mit 6.400 MT/s. Was dann letztlich noch darüber hinaus kommen wird, muss sich noch zeigen, denn selbst bis zur Verfügbarkeit von DDR5-6400 wird es noch etwas dauern. Bei der Ankündigung von Micron war von mehr als 85 Prozent Mehrleistung der Samples im Vergleich zu DDR4-3200 die Rede. Aber auch bei gleicher Geschwindigkeit soll DDR5 schneller sein: 36 Prozent.
Die Kapazität einzelner Speicherchips soll in Zukunft bei mehr als 16 Gigabit liegen. Welche Samples Micron verschickt, bleibt aber derweil unklar. Auch sonst beschränken sich die Informationen auf das, was die Jedec bereits spezifiziert hat. DDR5 soll nur noch 1,1 Volt (mit maximal 3% Fluktuation) für die 64-Bit-Anbindung benötigen und die Burstlänge von 8 Bit bei 1,2 Volt auf 16 Bit erhöhen. Bei teureren Speicherriegeln sollen die Spannungsregler vom Mainboard auf die Riegel wandern, während DDR5 generell 32-Bit- beziehungsweise für ECC-Speicher 40-Bit-Kanäle nutzt.
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Zudem wurde die Effizienz des Command-Buses verbessert, der nun On-Die-Termination unterstützt, was insbesondere bei der Übertaktung und bei der Nutzung mit AMDs Ryzen-Prozessoren nützlich sein kann. Die einzelnen Kanäle bieten bei dem neuen Arbeitsspeicherstandard sieben Bit große Address- und Kommando-Busse.
Mit zen4 und ddr5 gibts dann AM5.
Alles andere wäre m.E. albern.
Eine Teilschuld gebe ich AMD mit ihrem doofen Zen+ für Ryzen 3000, Zen 2 für 3000 und Zen 3=Ryzen 4000 für AM4.
Das war unnötig, aber immerhin verständlicher als die Seenplatte von Intel (xxx Lake).
Ich glaube jedenfalls nur eins. Im Quartal 4 dürfte Zen 3 aufmaschieren und das für den jetzigen Sockel AM4, ob ein neuer Chipsatz oder Features kommen weiß ich nicht.
„Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“