Krise spitzt sich zu: Speicherknappheit mit weitreichenden Folgen für PC-Hersteller
Die Speicherkrise übt auch Druck auf die großen PC-Hersteller aus. Deshalb versuchen diese, sich direkt bei den Herstellern Liefermengen zu sichern. Trotzdem dürfte der RAM-Mangel zu weiteren Verwerfungen führen.
Die laufende Speicherkrise sorgt nicht nur bei Privatkunden für Probleme, sondern auch bei den großen PC-Herstellern. Denn die RAM-Knappheit ist industrieweit vorhanden, und dementsprechend leiden auch diese Unternehmen unter den massiven Preissteigerungen. Getrieben durch eine immens hohe Nachfrage aus dem KI-Segment bleibt derzeit schlicht zu wenig Speicher für den Rest des Markts übrig. Mindestens die großen PC-Hersteller Lenovo und HP haben deshalb angeblich reagiert: Laut einem Bericht der südkoreanischen Website Chosun Biz wurden mit den Speicherherstellern Samsung, SK Hynix und Micron Vorverträge unterzeichnet, die eine langfristige Versorgung sichern sollen.
Kein Wundermittel
Auch wenn zu Preisen oder Liefermengen keine konkreten Zahlen bekannt sind, haben die Speicherhersteller aber natürlich nichts zu verschenken. Selbst mit den Vereinbarungen dürften weitere Speicherlieferungen daher teuer und knapp werden. Deshalb stehen der Branche Änderungen bevor: Endkunden müssen mit höheren Preisen und einem angepassten Angebot rechnen. Neue Produktvarianten sollen also entweder verzögert oder gar nicht mehr erscheinen. Eine kurzfristige Entspannung wird dabei nicht erwartet. Laut dem Bericht wird es wohl bis 2027 Engpässe geben.
Passend dazu wird mit Verweis auf eine Prognose des Marktforschungsunternehmens IDC berichtet, dass die PC-Verkäufe im kommenden Jahr im Extremfall um neun Prozent zurückgehen könnten. Auslöser dafür sind gestiegene Gesamtpreise - hier gehen die Analysen von einem Anstieg um acht Prozent aus. Die aktuelle Erholung des Markts, angetrieben durch das Supportende von Windows 10, wird dadurch direkt wieder ausgebremst.
Auch interessant: "Bring Deinen eigenen Speicher mit": DDR5-RAM wird noch mal teurer (bei Framework)
Sofern die hohe Nachfrage aus dem KI-Segment nicht schlagartig nachlässt, dürfte das kommende Jahr für Endkunden deshalb ernüchternd werden. Um den starken Preisschwankungen zu entgehen, werden die Hersteller vermutlich zunehmend auf Barebone-PCs oder Konfigurationen mit weniger Speicher setzen. Vor allem bei Notebooks, wo meist eine spätere Upgrade-Möglichkeit fehlt, wäre das problematisch. Gleichzeitig wäre es wünschenswert, dass beliebte Programme die Krise zum Anlass nehmen, um den teils ausufernden Speicherverbrauch einzudämmen. Zumindest aktuell zeichnet sich eine solche Entwicklung aber leider nicht ab.
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Quelle: Chosun Biz via Wccftech



So etwas im "PCGH"-Forum zu schreiben ist schon amüsant.
Wenn es alle Dinge, von denen irgendein Dahergelaufener behauptet, man bräuchte diese nicht, auch nicht gäbe, sähe es echt düster aus.
So etwas im "PCGH"-Forum zu schreiben ist schon amüsant.
Wenn es alle Dinge, von denen irgendein Dahergelaufener behauptet, man bräuchte diese nicht, auch nicht gäbe, sähe es echt düster aus.
Es wird sich in naher Zukunft wieder legen und dann gibt es wieder genug Speicher für alle.
Manchmal muss man eben die Füssen stillhalten können.
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