"Bring Deinen eigenen Speicher mit": DDR5-RAM wird noch mal teurer (bei Framework)

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"Bring Deinen eigenen Speicher mit": DDR5-RAM wird noch mal teurer (bei Framework)
Quelle: Framework

Framework erhöht erneut die Preise für DDR5-RAM und rät Kunden offen dazu, eigenen Speicher mitzubringen. Hintergrund sind stark gestiegene Einkaufskosten, die sich wohl noch bis 2026 fortsetzen werden.

Framework hat eine weitere Preiserhöhung für seine DDR5-Speichermodule angekündigt und begründet diesen Schritt mit massiv gestiegenen Kosten bei den Zulieferern. Laut dem Unternehmen liegen die Einkaufspreise inzwischen drei- bis fünfmal höher als noch vor einem Jahr, bei durchschnittlich rund 10 US-Dollar pro Gigabyte.

Das Pikante: Es handelt sich bereits um die zweite Preisanpassung im Dezember. Anfang des Monats hatte Framework die Preise für DDR5-Module in DIY-Edition-Bestellungen um etwa 50 Prozent angehoben und dabei bereits weitere Erhöhungen in Aussicht gestellt, falls sich die Marktlage nicht entspannen sollte, wie Videocardz.com berichtet. Diese Prognose scheint sich nun zu bestätigen.

Framework setzt auf DIY-Ansatz

Framework betont auf X, dass die Preisanpassungen schrittweise erfolgen und ausschließlich der Weitergabe gestiegener Kosten dienen sollen. Man wolle den aktuellen Markt nicht nutzen, um die eigenen Margen zu erhöhen. In diesem Zusammenhang verweist das Unternehmen auf Apples bekannte Speicherpreise von 25 US-Dollar pro Gigabyte als Vergleichswert.

Statt Kunden an die eigenen Module zu binden, unterstreicht Framework den Do-It-Yourself-Charakter seiner Geräte. Käufer werden laut Videocardz.com ausdrücklich dazu ermutigt, eigenen DDR5-RAM mitzubringen, wenn sie ein besseres Angebot finden. Künftig soll der Konfigurator sogar direkte Verlinkungen zu DDR5-Angeboten bei PCPartPicker enthalten. Zusätzlich verweist Framework auf detaillierte Kompatibilitätslisten in der eigenen Wissensdatenbank.

Trotz dieser Flexibilität zeichnet Framework ein eher düsteres Bild für die kommenden Monate. Das Unternehmen rechnet damit, dass die Speicherpreise bis mindestens Anfang 2026 weiter steigen werden. Davon könnten nicht nur Aufrüster betroffen sein, sondern auch Hersteller von Desktop-PCs und Komplettsystemen, deren Preise in den nächsten Wochen ebenfalls noch weiter angepasst werden könnten. Wer ein Upgrade plant, sollte die Preisentwicklungen also weiterhin genau im Blick behalten.

Würden Sie auch bei steigenden RAM-Preisen selbst aufrüsten? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Framework auf X #1, Framework auf Frame.work #2

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SFT-GSG BIOS-Overclocker(in)
        Hab mit für schlappe 300€ 32GB gegönnt....
      • Von SFT-GSG BIOS-Overclocker(in)
        Hab mit für schlappe 300€ 32GB gegönnt....
      • Von mkm2907 Software-Overclocker(in)
        Mir ist es egal. Ich habe bereits vor einigen Monaten in weiser Voraussicht meinen Speicher auf 32 GB erweitert. Erhöht doch eure Preis wie ihr wollt, ich habe was ich brauche.
      • Von 7seven7
        Toll und in Zukunft bring ich einfach mein Notebook mit und kauf gleich garnichts von diesen Unternehmen?
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