DDR5-Preise: Workstation-PCs haben besonders zu leiden
Die Preise für DDR5-Speichermodule steigen aufgrund der historischen Speicherkrise und der exorbitant hohen Nachfrage aus dem boomenden KI-Segment immer weiter, was Workstation-PCs ganz besonders hart trifft.
Wie ein kurzer Blick in den PCGH-Preisvergleich von Geizhals offenbart, werden die Speicherchips ("ICs") von Samsung, Micron und SK Hynix für DDR5-Speichermodule aus dem KI- und HPC-Segment so exorbitant hoch nachgefragt, dass sich die Preise für viele der populärsten DDR5-Speicherkits in den vergangenen Wochen teilweise mehr als vervierfacht haben. Workstation-PCs und Systembuilder, die solche realisieren, sind ganz besonders von diesen Preiserhöhungen betroffen.
DDR5-Speicherkits, wie das Corsair Vengeance mit 96 GiByte DDR5-6000 CL30, sind von einem Tiefstpreis von 299,00 Euro im März dieses Jahres auf mittlerweile rekordverdächtige 1.349,90 Euro angestiegen und noch immer ist kein Ende in Sicht.
Corsair Vengeance mit 96 GiByte DDR5-6000 CL30
Auch das G.Skill Ripjaws M5 RGB mit 96 GiByte DDR5-6000 CL30 hat im März noch bei 289 Euro notiert und kostete Mitte November bereits 649 Euro. Inzwischen ist das große DDR5-Speicherkit mit zwei 48 GiByte großen Speicherriegeln bei einem Preis von 1.569 Euro und mehr im hiesigen Einzelhandel angekommen.
G.Skill Ripjaws M5 RGB mit 96 GiByte DDR5-6000 CL30
Wer seinem Workstation-PC etwas Besonderes gönnen möchte, der greift noch tiefer in die Tasche. Die G.Skill Trident Z5 Neo RGB mit 96 GiByte DDR5-6000 CL26, die bei ihrer Markteinführung für 519 Euro angeboten wurden, kosten mittlerweile im Einzelhandel beinahe 1.900 Euro, oder knapp 20 Euro pro Gigabyte.
G.Skill Trident Z5 Neo RGB mit 96 GiByte DDR5-6000 CL26
Professionelle Anwender, die zu einem Vollausbau mit 256 GiByte DDR5-Speicher greifen, müssen für das G.Skill Trident Z5 Neo mit 256 GiByte DDR5-6000 CL36 mindestens 3.299 Euro entrichten, auch hier wurden im März "nur" 869 Euro fällig.
G.Skill Trident Z5 Neo RGB mit 256 GiByte DDR5-6000 CL30
Eine Entspannung ist wohl voraussichtlich auch im kommenden Jahr nicht abzusehen. Ganz im Gegenteil: Aus der Branche heißt es, dass die Speicherpreise im kommenden Jahr noch einmal weiter anziehen sollen und ihren Höchststand dann frühestens Ende 2026 erreichen werden. Inzwischen gibt es bereits die ersten Prognosen, welche über das Jahr 2027 hinausgehen.
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Was ist das für ein wilder Mix?
Geht es hier nun um echte Workstations oder nur um Enthusiast-PC?!
Meine Workstation hat RDimms, einen Xeon und auf Linux als BS könnte ich meine Software nicht nutzen.
Ich bin mir nur noch nicht sicher ob wir ne Hyperinflation erleben werden oder eine deflation und great reset.
Umstieg zu Linux. Weil Windows alleine gerne mit 4GByte RAM-Auslastung beginnt. (Manche Linux Distros sind bei nem viertel GByte)
Windowstuning. Zurechtschneide das es weniger fett ist.
Gebrauchte/Refurbishte Hardware.