HBM4-Speicher: Micron vermeldet Auslieferung für neue KI-Systeme
Microns neuer Stapelspeicher HBM4 geht bei ersten Großkunden an den Start und soll für Performance- und Effizienzverbesserungen im KI-Sektor sorgen.
Micron hat mit der Auslieferung der vierten Generation von High-Bandwidth-Memory (HBM4) an "wichtige Kunden" begonnen, die KI-Plattformen der nächsten Generation entwickeln, wie das Unternehmen in einer Ankündigung vermeldet hat. Die neuen HBM4-36GB-12-high-Stacks sollen gegenüber der Vorgängergeneration erhebliche Verbesserungen bei Leistung und Energieeffizienz bieten, um KI-Workloads in Rechenzentren zu beschleunigen.
HBM4 basiert auf dem 1β-Prozess-DRAM-Prozess von Micron sowie dem 12-High-Packaging und bietet über eine 2.048-Bit-Schnittstelle eine Übertragungsgeschwindigkeit von mehr als 2,0 TB/s je Speicherstapel. Das entspricht einer um über 60 Prozent höheren Leistung im Vergleich zur Vorgängergeneration HBM3E. Die Energieeffizienz soll sich unterdessen um mehr als 20 Prozent verbessert haben, was zur Senkung des Energiebedarfs in großen KI-Systemen beiträgt.
HBM4: Micron unterstreicht führende Rolle
"Die Leistung von Micron HBM4, die höhere Bandbreite und die branchenführende Energieeffizienz sind ein Beweis für unsere Speichertechnologie und Produktführerschaft", so Raj Narasimhan, Senior Vice President und General Manager der Cloud Memory Business Unit von Micron. "Aufbauend auf den bemerkenswerten Meilensteinen, die wir mit der Einführung von HBM3E erreicht haben, treiben wir die Innovation mit HBM4 und unserem robusten Portfolio an KI-Speicher- und Speicherlösungen weiter voran. Unsere HBM4-Produktionsmeilensteine sind auf die Bereitschaft unserer Kunden für die nächste Generation von KI-Plattformen abgestimmt, um eine nahtlose Integration und Volumenerhöhung zu gewährleisten."
Microns HBM4 wird bereits von mehreren Kunden getestet und soll darauf ausgelegt sein, die nächste Welle von KI-Beschleunigern und großen Sprachmodellen in Branchen wie dem Gesundheitswesen, dem Finanzwesen und dem Transportwesen zu unterstützten. Die Verbesserungen von HBM4 sollen dabei von entscheidender Bedeutung sein, da KI-Modelle immer größer und komplexer werden und die Nachfrage nach schnellerem und effizienterem Speicher steigt. Wie Videocardz bezugnehmend berichtet, sollen zu den ersten Produkten mit HBM4-Speicher Nvidias Vera-Rubin-Plattform und AMDs Instinct MI400 zählen, dem Nachfolger von MI355X.
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Weiß jemand wieviel Watt so ein Stack verbraucht und wieviel GB Ram möglich sind?
Auf den Vergleich ist meiner einer schon gespannt wie ein Flitzebogen ...