DRAM Xchange: Darum bleibt das hohe Preisniveau auch 2018 erhalten
Das hohe Preisniveau bei DRAM- und auch NAND-Produkten bleibt auch 2018 bestehen, sagt DRAM Xchange. Das schmälert vor allem die Hoffnungen darauf, kommendes Jahr günstig an PC-Hauptspeicher zu kommen. Die Preise waren das ganze Jahr schon recht hoch.
Unter dem angespannten DRAM-Markt leiden PC-Käufer schon seit einiger Zeit. Insbesondere die Preise für Hauptspeicher liegen auf hohem Niveau und scheinen sich dort auch recht wohl zu fühlen. Laut DRAM Xchange wird sich daran auch 2018 nichts dramatisch ändern. Demnach sollen die Hersteller von Speicher nämlich keine gravierenden Erhöhungen der Produktion planen, die die Preise wieder fallen lassen könnten - das sah man im August noch etwas anders. Ursache für das hohe Preisniveau ist die gestiegene Nachfrage, mitverursacht durch steigende Kapazitäten auf den Geräten, insbesondere im Mobilbereich.
Laut Bericht sollen die DRAM-Hersteller kommendes Jahr vor allem durch Prozessoptimierungen mehr Kapazität in der Produktion erreichen. Neue Produktionshallen und Fertigungsstraßen indes sind offenbar kein großes Thema. Neben den Investitionskosten läuft man so auch Gefahr, dass die Preise zu sehr sinken, man das Investment nicht mehr einspielen kann und - wie schon vor einigen Jahren gesehen - an Überkapazitäten leidet.
Außerdem wird davon ausgegangen, dass sich die Speicherhersteller 2018 etwas mehr auf den Servermarkt konzentrieren werden. Mit dem Start von Intels Purely-Plattform und der ungebremst hohen Nachfrage von Rechen- und Datenzentren soll hier ein gesunder Bedarf entstehen. Für das erste Quartal 2018 wird zwar eine leichte, saisonal bedingte Entspannung vorausgesagt, aber die soll nicht ausreichen, um das hohe Preisniveau deutlich zu senken.
Insbesondere bei Mobilgeräten dürften die Preise weiter steigen. Smartphone-Hersteller dürfen sich laut DRAM Xchange auf 10-15 Prozent höhere Kosten im vierten Quartal 2017 einstellen. Damit soll Mobil-DRAM dieses Jahr erstmals teurer sein als PC-DRAM. Für PC-Bauer indes bleibt das Problem schon das ganze Jahr über durchgehend gleich: Sie müssen die hohen Preise insbesondere bei Hauptspeicher tragen. 16 Gigabyte DDR4-RAM von der Stange kosten derzeit um 150 Euro, die heute von Enthusiasten angepeilten 32 und 64 Gigabyte entsprechend mehr. 8 Gigabyte indes sind nur noch selten zu empfehlen, etwa bei reinen Office-Systemen.
Schon im September gab es Voraussagen, dass es zum Jahresende für DRAM noch einmal bis zu 40 Prozent nach oben gehen wird. Und auch da hieß es, dass die DRAM- und NAND-Produzenten keine neuen Fertigungsstraßen planen. Das hohe Preisniveau war so oder so das ganze Jahr ein Thema und es scheint auch 2018 erst einmal so weiterzugehen.

Und da auch die Chinesen keine Wohlfahrtsgesellschaft haben und definitiv mit Kommunismus nix mehr am Hut haben, werden auch die sich an den marktüblichen Preisen orientieren... Preise wie vor 1 bis 2 Jahren werden wir nicht mehr sehen.
So richtig entspannen wird sich das erst mit gesteigerten Produktionskapazitäten. Gibt ja einige neue Fabs, die in Arbeit sind. Unter anderem auch welche in China, weil's den Chinesen auch langsam stinkt, von den taiwanesischen oder südkoreanischen Halbleiterherstellern abhängig zu sein.
Also fürs Erste: Abwarten und Tee / Kaffee trinken. Oder Gebraucht kaufen
Die Spieleentwickler werden sich auf Jahre auf max. 16GB einstellen, da die Masse an Normalo-Gamern eh nicht mehr wie 8-16GB Ram haben und sich bei solchen Preisen natürlich auch gar nicht mehr als 16GB leisten wollen.
16GB bleibt somit preisbedingt auf Jahre hinaus die natürliche Grenze, wo man nicht drüber muss, so fern man zu den normalen Zockern gehört.
Klar gibt's Spezialfälle und Enthusiasten, die 32 und weit mehr verbauen, aber die große Masse wird nicht mehr als 16GB haben und das die nächsten Jahre.
Ich seh' das ganz entspannt.
In meinen nächsten Gaming PC pack ich 16GB rein, die sich in dem Moment gerade anbieten, was die aktuelle Preis-/Leistung so bietet, je nach Geschwindigkeit und lehn' mich damit dann die nächsten 3-5 Jahre zurück.
Wer braucht zum Zocken und nur dafür, aktuell schon zwingend 32GB Ram ?
Dürften Einzelfälle sein.
Und einmalig ein paar € mehr für 16GB Ram ausgeben, danach aber Jahre Ruhe haben, davon geht die Welt nicht unter.
Die Spieleentwickler werden sich auf Jahre auf max. 16GB einstellen, da die Masse an Normalo-Gamern eh nicht mehr wie 8-16GB Ram haben und sich bei solchen Preisen natürlich auch gar nicht mehr als 16GB leisten wollen.
16GB bleibt somit preisbedingt auf Jahre hinaus die natürliche Grenze, wo man nicht drüber muss, so fern man zu den normalen Zockern gehört.
Klar gibt's Spezialfälle und Enthusiasten, die 32 und weit mehr verbauen, aber die große Masse wird nicht mehr als 16GB haben und das die nächsten Jahre.
Ich seh' das ganz entspannt.
In meinen nächsten Gaming PC pack ich 16GB rein, die sich in dem Moment gerade anbieten, was die aktuelle Preis-/Leistung so bietet, je nach Geschwindigkeit und lehn' mich damit dann die nächsten 3-5 Jahre zurück.
Wer braucht zum Zocken und nur dafür, aktuell schon zwingend 32GB Ram ?
Dürften Einzelfälle sein.
Und einmalig ein paar € mehr für 16GB Ram ausgeben, danach aber Jahre Ruhe haben, davon geht die Welt nicht unter.
Darauf bezog sich auch deine Antwort mit den "Alternativen".
Und spätestens ab dem Punkt haben wir sowieso keine gemeinsame Basis mehr.
Nur weil man sich RAM kauft, soll einem das Leben von anderen egal sein? Demnach wären ca. 70% der Weltbevölkerung schuldig.
Peter Singer hat das schon vor 30 Jahren formuliert:
YouTube
Das ganze läßt sich übrigens auflösen:
Indem wir unser Leben weiter leben, steigern wir unsere industrielle Leistungsfähigkeit und zwar extrem. Mit einem Teil dieser gesteigerten Leistungsfähigkeit kann man dann den Armen helfen. Im Übrigen gibt es dann auch noch den bösen Nebeneffekt, dass man mit seiner Hilfe indirekt Diktatoren finanziert, da man den Staaten ihre Aufgaben abnimmt un die das Geld dann anders investieren können (z.B. in Waffen ), aber damit muß man eben leben.
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