RAM und NAND-Flash wird sich laut DRAMeXchange weiter verteuern, steigende Produktion erst ab 2018

17
News Maurice Riebling Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
RAM und NAND-Flash wird sich laut DRAMeXchange weiter verteuern, steigende Produktion erst ab 2018 (1)
Quelle: PC Games Hardware

Nicht nur räumen Miner derzeit den GPU-Markt leer, auch die Preise für Arbeitsspeicher klettern weiter. Obendrauf kommen zudem aktuelle Lieferengpässe von NAND-Flash, die vor allem dieses Jahr für einen Preisanstieg sorgen. Erst im Laufe des kommenden Jahres soll sich die Lage teilweise entspannen.

Der Bedarf an Speicherchips wächst, doch die Produktionskapazitäten sind der hohen Nachfrage nicht gewachsen. Während der damit verbundene Preisanstieg bei den Herstellern von DRAM- und NAND-Flash-Speicherchips die Kassen klingeln lassen, dürfen sich Kunden vor allem über leichtere Geldbeutel freuen.

Im Server-Bereich bekommt man die steigenden Preise aktuell am deutlichsten zu spüren. Laut einem Bericht der Marktforscher Trendforce verzeichnen die drei DRAM-Hauptlieferanten - Samsung, SK Hynix und Micron - im sonst eher bescheidenen Q2 einen deutlichen Umsatzanstieg. Knapp über 30 Prozent beträgt das Plus im direkten Vergleich mit dem Vorquartal. Verantwortlich sei vor allem der Wechsel auf die neuen Intel und AMD Server-Plattformen und die dadurch wachsende Menge an unterstützen Arbeitsspeicher. Mit bis zu 4 Terabyte RAM können Dual-CPU-Setups mit aktuellen Intel Xeon- und AMD Epyc-CPUs beispielsweise ausgestattet werden.

In Hinsicht auf NAND-Flash-Speicher gestaltet sich die Situation nicht wesentlich besser. Auch hier beherrschen aktuell Lieferengpässe den Markt. Die Ursache liegt im Umstieg von 2D- auf 3D-NAND-Flash. Dieser Wechsel habe vor allem zu substantiellen Verlusten von Produktionskapazitäten geführt, heißt es von DRAMeXchange Senior Research Manager Alan Chen.

Eine Entspannung hinsichtlich der Versorgung mit DRAM-Chips und NAND-Flash sei in diesem Jahr nicht mehr zu erwarten. Erst im Verlauf des kommenden Jahres rechnet Chen derzeit mit steigenden Produktionskapazitäten auf Seiten der NAND-Flash-Fertigung, sodass sich die Lage zumindest etwas entspannt.

17
    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von bofferbrauer Volt-Modder(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Aber zum eigentlichen Thema: Speicherpreise sind größtenteils künstlich so hochgehalten bzw. Produktionsmengen gedrosselt worden um damit mehr Umsatz fahren zu können.
        Persönlich stört mich das wenig - ich hab michvor längerer Zeit bereits mit 64 GB RAM eingedeckt (DDR4-2400), für damals wenn ich mich recht erinnere kaum 250€. Was kostet sowas heute? 600?
        Was allerdings auch daran liegt, dass sie zu sehr gefallen waren und einige Hersteller in den Ruin trieb. In sofern wars eigentlich unabdingbar, dass die Preise wieder anstiegen. Doch die Preise die wir nun haben sind eindeutig Mondpreise und haben nichts mehr mit einer Preiskorrektur gemeinsam.
      • Von bofferbrauer Volt-Modder(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Aber zum eigentlichen Thema: Speicherpreise sind größtenteils künstlich so hochgehalten bzw. Produktionsmengen gedrosselt worden um damit mehr Umsatz fahren zu können.
        Persönlich stört mich das wenig - ich hab michvor längerer Zeit bereits mit 64 GB RAM eingedeckt (DDR4-2400), für damals wenn ich mich recht erinnere kaum 250€. Was kostet sowas heute? 600?
        Was allerdings auch daran liegt, dass sie zu sehr gefallen waren und einige Hersteller in den Ruin trieb. In sofern wars eigentlich unabdingbar, dass die Preise wieder anstiegen. Doch die Preise die wir nun haben sind eindeutig Mondpreise und haben nichts mehr mit einer Preiskorrektur gemeinsam.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Eine andere Zielgruppe sein und Dinge ggf. in Frage stellen die die Allgemeinheit vielleicht als "das muss so sein" akzeptiert hat hat nicht unbedingt etwas mit technischem Verständnis zu tun.
        So wie er es geschrieben hat, fehlte ihm das Verständnis, ich gebe gerne zu, dass es mir auch gefehlt hat, bevor ich mir 2013 mein erstes Smartphone zugelegt habe und auch noch etwas danach, denn es benötigt Zeit, bis man sich eingewöhnt hat. In den 80er hat mal jemand"Es gibt einfach keinen vernünftigen Grund, warum sich ein normaler Mensch einen PC zulegen sollte" und er hatte damit recht. Noch heute ist es so, dass man erst merkt, was man daran hat, wenn man ihn auch nutzt. Mein Smartphone ist für mich Medienplayer, Messenger (alleine Whats App ist schon der ultimative Grund sich so ein Ding zuzuzlegen ), Navigationsgerät, Camcorder und Kamera (wobei mein Ding da recht mies ist, das wäre ein halbwegs guter Grund für ein neues Phone), für Bankgeschäfte (gerade jemandem 10€, für das Geschenk, über Paypal gesendet), Terminkalender, Taschenlampe (welch ein Segen!) usw.. Ich möchte das Ding jedenfalls nicht mehr missen.

        Zitat von Incredible Alk
        Ich hab auch kein Smartphone - denn ich wüsste erstens nicht warum und werde zweitens von den Smartphones anderer Personen in so gut wie allen Fällen nur genervt.
        Ein in Frage stellen der Verhaltensweise, dass viele Personen einen spontanen Zwang haben auf ihr Smartphone zu starren wenns vibriert (was es mindestens alle 10 Minuten tut) obwohl die mitten in einem zwischenmenschlichen Kontakt stehen hat wohl kaum etwas mit technischem Unverständnis zu tun.
        Die moderne Technologie gibt den Leuten eben reichlich Gelegenheit zu zeigen, dass sie kein Benehmen und Einfühlungsvermögen haben. Ein normaler Mensch sollte wissen wann er wie auf das Smartphone schauen kann und wann man es besser bleiben läßt. Natürlich gibt es einem auch die Möglichkeit eine Gesprächsrunde zu ignorieren, wenn es diese am Einfühlungsvermögen missen läßt und einen unbewußt ausschließt, wenn mein Smartphone Empfang hat, dann kann es mir egal sein welcher Fußballspieler von wo nach wo wechselt und wenn das Thema wieder interessant wird, dann kann ich mich zuschalten.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Eine andere Zielgruppe sein und Dinge ggf. in Frage stellen die die Allgemeinheit vielleicht als "das muss so sein" akzeptiert hat hat nicht unbedingt etwas mit technischem Verständnis zu tun.

        Ich hab auch kein Smartphone - denn ich wüsste erstens nicht warum und werde zweitens von den Smartphones anderer Personen in so gut wie allen Fällen nur genervt.
        Ein in Frage stellen der Verhaltensweise, dass viele Personen einen spontanen Zwang haben auf ihr Smartphone zu starren wenns vibriert (was es mindestens alle 10 Minuten tut) obwohl die mitten in einem zwischenmenschlichen Kontakt stehen hat wohl kaum etwas mit technischem Unverständnis zu tun. Ebensowenig die Tatsache dass ich persönlich keinen nennenswerten Vorteil von so einem Gerät hätte und mir die Kosten dafür entsprechend spare.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DKK007
        Nur telefonieren kann man damit auch nicht besser, als mit einem Handy für 100€. Wüsste nicht, wofür man dafür mehr Geld ausgeben sollte als für nen PC, wo man deutlich mehr Möglichkeiten und ein ordentliches Betriebssystem mit richtigen Programmen hat. Das was einem manche Apps verkaufen wollen, gibt es am PC seit Jahrzehnten kostenlos und opensource.
        Ich habe es dir glaube ich schonmal gesagt, dass auf dem Smartphone, im Schnitt, nur 7 min pro Tag telephoniert wird. Ein Smartphone verhält sich zu einem Telephon in etwa so wie ein PC zu einer alten Tastenschreibmaschine. Man kann beides auf den Geräten machen, nur gedacht sind und genutzt werden, sie für sovieles mehr. Vondaher ist das, was du sagst, Blödsinn, man zahlt für mehr Speicher, einen besseren Bildschirm, mehr RAM, eine bessere Kamera usw..

        Klar bist du mir, wenn du dir einen Bigtower auf den Rücken schnallst, dir einen 24" Monitor vors Gesicht hängst und 100 Kg Bleiakkus, samt Spannungswandler und Notstromerzeuger mit Ladegerät, im Leiterwagen hinterherziehst, rein leistungstechnisch überlegen, ich bleibe jedoch bei meinem X-Touch Bluboo.

        Es wundert mich, dass ausgerechnet bei PCGH so wenige ein Verständnis für neue Technik haben.
      • Von DBGTKING
        ja ich würde gerne das alles was man am pc so machen kann auch gerne am smartphone machen.Windows spiele vom pc auch mit dem handy zocken zu können usw.Aber da wird das handy niemals das alles was der pc kann auch können.Klar würde die anforderungen sinken wenn man alle pc spiele mit nur maximal 720p oder noch weniger zockt.Aber das nützt ja nichts.DIe Hersteller könnten daran mit den Entwicklern wenn sie möchten daran was ändern.Aber da müssten microsoft und deren Konsorten es auch wirklich wollen.
        Das alles bezweifle ich aber.Das handy wird niemals den pc in der hinsicht ersetzen können.Ich sehe da irgendwann ein limit erreicht.Aber was sie dann machen,ist das
        ne andere Frage.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk