DDR5 angeblich mit Zen 4; Intel etwas früher am Markt
Laut einem Bericht aus Asien wird DDR5 mit Zen 4 eingeführt - das wäre voraussichtlich 2022. Intel soll mit der Technik etwas früher am Markt sein, sagt man sich.
Laut einem Bericht aus Asien soll AMD ab 2022 mit der Einführung von Unterstützung für DDR5 beginnen. Das sollen Quellen aus der Branche berichtet haben. Der mittlerweile rund fünf Jahre etablierte DDR4-Standard soll demnach über die kommenden drei Jahre langsam ausgemustert werden. Die DRAM-Hersteller sollen mit der Volumenfertigung noch 2020 beginnen, wobei das angesichts der Corona-Krise auch ins kommende Jahr verschoben werden kann.
Bei AMD geht man davon aus, dass DDR5 frühestens mit Zen 4 kommt. Für Zen 3 ist DDR5 ohnehin kein Thema; alternativ könnte es auch erst die Auflage danach sein. Aus diesem Grund bestünde hier sogar die Möglichkeit, dass Intel etwas flotter mit DDR5 auf dem Markt ist und sich das Blatt im Vergleich zu PCI Express 4.0 wendet.
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Für Zen 4 hatte AMD ohnehin größere Änderungen angekündigt. Neben einem Umbau der Architektur soll es auch den Wechsel zu 5 nm geben. Vielleicht gibt es sogar PCI Express 5.0, womit Zen 4 dann durchaus eine ganze Reihe Neuerungen im Schlepptau hätte. Ob man das will, ist die andere Frage. Viele Neuerungen bieten auch viele potenzielle Baustellen. Auf der anderen Seite ist PCI Express 5.0 hinsichtlich der Hyper-Skalierung spannend, was für Serverprozessoren wiederum einen Schub geben könnte. Intel hat hier den CXL Interconnect. Da AMD es sich zum Thema gemacht hat, nach Möglichkeit auf offene Standards zu setzen, wäre eine Integration über PCI Express 5.0 naheliegend.
Zusammen mit dem neuen Speicherstandard, der von DDR5-3200 bis DDR5-8400 angeboten werden will, könnte man Intel weiter unter Druck setzen, den den Servermarkt nach wie vor dominieren. Je nachdem, wann Intel auf DDR5 umstellt, wird man ohnehin potenziell unter Zugzwang geraten.
Quelle: MyDrivers
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Der X99 interessiert doch heute ebenfalls niemanden mehr.
Aber das war eben die erste Plattform, die DDR 4 im Desktop hatte und darum ging es.
Ich hab damals 500€ für 32Gb RAM bezahlt. Und was DDR5 kosten wird, weiß niemand.
beim zuerst erschienen Phenom II X4 940BE (eine richtig gute CPU, die hatte ich auch) wurde einfach der DDR3 Controller deaktiviert, physisch war er vorhanden. Das war auch eigentlich der einzige Phenom II, bei dem das der Fall war, die anderen haben alle DDR3 unterstützt, physisch vorhanden war er bei allen. Warum AMD den DDR3 Controller deaktiviert hat, erschließt sich mir persönlich nicht.
beim zuerst erschienen Phenom II X4 940BE (eine richtig gute CPU, die hatte ich auch) wurde einfach der DDR3 Controller deaktiviert, physisch war er vorhanden. Das war auch eigentlich der einzige Phenom II, bei dem das der Fall war, die anderen haben alle DDR3 unterstützt, physisch vorhanden war er bei allen. Warum AMD den DDR3 Controller deaktiviert hat, erschließt sich mir persönlich nicht.
Mfg
Um dem Ganzen noch etwas Würze zu geben. Wenn man bedenkt, dass einige Seiten damals berichtet haben, dass der Phenom II x4 920/940(AM2+/AM2) bereits den DDR3 Controller hatte, ihn aber Sockelseitig noch nicht ansteuern konnten, dann bestärkt das meine These, dass der Deneb von Anfang an Aufwärtskompatibel zum DDR3 konzipiert wurde.
Mfg