Speicherkrise: Günstiger DDR5-Speicher aus China? Fehlanzeige!
Auch wenn chinesische DRAM-Produzenten wie CXMT inzwischen wettbewerbsfähige DDR5-Speicherbausteine mit bis zu DDR5-8000 produzieren und Hersteller wie KingBank Speicherkits für Spieler anbieten, ist DDR5 aus China keine Alternative.
Hoffnung in der Speicherkrise? Leider wohl eher nicht. Denn auch wenn chinesische DRAM-Produzenten wie CXMT ("ChangXin Memory Technologies") inzwischen eigene wettbewerbsfähige DDR5-Speicherbausteine ("ICs") mit bis zu DDR5-8000 produzieren und Hersteller wie KingBank optimierte Speicherkits für Spieler anbieten, ist DDR5 aus China keine Alternative. Auch im chinesischen Einzelhandel sind die Preise für DDR5 auf einem absoluten Rekordhoch und entsprechen ihren westlichen Pendants.
Quelle: KingBank
Auf Plattformen wie AliExpress und JD.com werden 32 GiByte DDR5-6000, welche auf Speicherbausteinen von CXMT basieren und Features wie sehr niedrige CAS-Latenzen von CL28 bis CL36 sowie AMD EXPO und Intel XMP 3.0 bieten, derzeit zu Preisen von durchschnittlich 500 bis 550 US-Dollar angeboten. Für einige wenige Wochen konnten die chinesischen Angebote den hiesigen Handel unterbieten, inzwischen haben sich die Preise aber nahezu eins zu eins angeglichen.
Ein Blick in den PCGH-Preisvergleich von Geizhals verrät, dass 32 GiByte DDR5-6000 hierzulande sogar ein wenig "günstiger" geworden sind und ab etwa 400 Euro angeboten werden. Durchschnittlich müssen 450 Euro gezahlt werden.
Während die Preise im Einzelhandel im Januar und Februar kurz durchschnaufen konnten und sich auf höchstem Niveau stabilisiert haben, dürfte die nächste Runde der Preissteigerungen bereits vor der Türe stehen. Aktuell herrscht wohl so etwas wie die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm. Die Preise könnten noch weiter steigen.
Die neueste Prognose von TrendForce verdeutlicht, dass die OEMs regelrecht um jeden Speicherbaustein ("IC") kämpfen und dabei immer höhere Vertragspreise über sich ergehen lassen müssen, wenn sie überhaupt noch Speicherchips von Samsung, Micron und SK Hynix erhalten wollen. Die Aussichten sind dementsprechend verheerend für die OEMs und Konsumenten sowie das PC-Segment.
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Quelle: ITHome

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