DDR5-RAM im Selbstbau: Speichernot macht erfinderisch
Die historische Speicherkrise sorgt im Consumer-Segment für einen akuten Speichernotstand und damit verbunden immer höhere Preise. Das hat inzwischen ersten Enthusiasten dazu bewogen, über DDR5-Speichermodule im Selbstbau nachzudenken.
Wie das PCGH-RAM-Barometer belegt, hat die historische Speicherkrise, welche insbesondere von der exorbitant hohen Nachfrage aus dem KI-Segment getrieben wird, für einen akuten Speichernotstand und damit verbunden immer höhere Preise gesorgt. Das wiederum hat inzwischen erste Enthusiasten jetzt dazu bewogen, über eigene DDR5-Speichermodule im Selbstbau nachzudenken. Wie VideoCardz nun berichtet hat der russische YouTuber PRO HiTech jetzt einen Beitrag über den Nachrichtendienst Telegram veröffentlicht, der sich damit auseinandersetzt, Speichermodule aus PCBs und DDR5-Speicherchips selbst herzustellen.
Demnach habe der bekannte Modder Viktor "Vik-on" Alexanderowitsch, der den in Russland sehr populären Vik-on-Service zur Reparatur von Hardware-Komponenten wie Grafikkarten, Notebooks und Speichermodulen betreibt, vorgeschlagen, die derzeit kaum noch zu bezahlenden DDR5-Speichermodule einfach selbst herzustellen. Über die chinesische Einkaufsplattform Taobao lassen sich die benötigten Platinen, sogenannte PCBs ("Printed Circuit Boards") vergleichsweise günstig beziehen. Gleiches gilt für die DDR5-ICs ("Integrated Circuits"), also die eigentlichen Speicherbausteine, welche auch aus Notebooks stammen könnten.
Arbeitsspeicher selbst gemacht.
Gestern habe ich mit Viktor ("Vik-on") über Arbeitsspeicher gesprochen.
Er hat eine weitere Lösung für das Problem geteilt. Während er früher Grafikkarten mit zusätzlichem Grafikspeicher aufgerüstet hat, plant er jetzt, RAM-Speichermodule selbst zu bauen.
Dafür gibt es alles, um den Prozess zu erleichtern. Die Chinesen verkaufen Platinen mit Layout für DDR5. Man muss nur die Chips kaufen und anlöten, und so wird eine solche Selbstmontage günstiger als im Einzelhandel, wenn auch nicht viel - ein 16-GB-Modul mit durchschnittlichen Eigenschaften kostet etwa 12.000 Rubel.
Wahrscheinlich macht es keinen Sinn, solche Module zu verkaufen, aber für diejenigen, die Systeme zusammenstellen, wird die Montage von RAM auf diese Weise die Kosten senken.
Ein weiterer Screenshot oben zeigt, dass man Module mit niedrigen Timings zusammenstellen kann - 6.000 MT/s CL 28. Das sind die Daten eines solchen Moduls.
Übrigens sind noch gebrauchte Chips verfügbar 😎, was die selbstständige Montage von Speichermodulen noch günstiger macht.
— PRO HiTech via Telegram
Die für den Selbstbau benötigten PCBs mit DDR5-Layout und vollständiger Topologie der Leiterbahnen kosten auf Taobao und vergleichbaren chinesischen Plattformen so umgerechnet etwa 5 bis 6 Euro. Ein fertiges DDR5-Speichermodul mit 16 GiByte würde letztlich etwa 12.000 Rubel also umgerechnet 129 Euro kosten. Die aktuellen Preise für 16 GiByte im Einzelhandel liegen bei 180 bis weit über 200 Euro. Damit ist "Selfmade-RAM" in der Theorie für IT-Profis durchaus eine Alternative.
Quelle: PRO HiTech
Wenngleich die Preise für DDR5-Speichermodule noch deutlich steigen müssten, damit solche Überlegungen auch hierzulande von ersten Enthusiasten umgesetzt werden, zeigt dieses Beispiel doch, wie erfinderisch die aktuelle Speichernot einige versierte IT-Profis bereits gemacht hat. Noch vor einigen Monaten wäre ein solches Vorgehen schlicht als Unsinn angesehen worden. Inzwischen sind die Preise für die populärsten DDR5-Speicherkits allerdings 400 Prozent und mehr gestiegen.
Nicht umsonst sind altehrwürdige Plattformen wie AM4 und der Sockel Intel LGA-1700, welche Support für den noch deutlich günstigeren DDR4-Speicher bieten, wieder im Trend und dienen vielen Spielern als Einsteigerlösung.
Was die immer weiter steigenden DDR5-Speicherpreise für die Absatzzahlen der neuesten CPU-Generationen und der dafür vorgesehenen Mainboards bedeuten, kann sich jeder selbst ausmalen.
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Quelle: PRO HiTech via VideoCardz

Der Vergleich hat sich auch nicht aufs löten selbst bezogen sondern das ich einfach technik enthusiast bin.
Ich hab ansonsten auch nichts mit Elektronik zu tun im Beruf. Schon gar nicht mit löten. Eine 1,5x2mm led löten von Hand ist dennoch nicht einfach. Das waren auch 14 Stück xd.
Da bleibt doch am Po viel zu viel kleben.
Bidet/Jet/Wasser fuer den Po ist viel sauberer.
Da braucht man dann auch kein Klopapier mehr.
Und wenns sein muss geht das sogar ohne Strom!
Ich würd es sofort machen, nur seh ich kein Grund mein ddr4 System aufzugeben. Ich wollte eh die 6000er Reihe auf nem ddr4 System testen und bis 2028 hab ist die "krise" auch vorbei. Was heutzutage alles unter krise läuft ist echt nice.
Ich mein mein Keyboard ist auch schon umgelötet..... 140euro Keyboard und Switches sind verlötet und Ersatz gibts nicht. Also musste mein f12 gegen w getauscht werden. Drecks roccat aimo.... nie wieder. Kannst zwar nicht mit ram löten vergleichen, dennoch ist das alles nicht schwer. Mein Motorrad hat Customizing leds in der Anzeige/tacho. Da ist ne led 2mm groß.
Bald dürfen wir keine Bäume mehr Fällen wegen der klimakrise, daraus folgt dann die Klopapierkrise. Ohne Holz kein Papier.