Speicherkrise: Mainboards mit DDR4 liegen wieder im Trend
Ein Blick nach China belegt, dass neue Mainboards für den alten DDR4-Speicher aufgrund der historischen Speicherkrise wieder im Trend liegen. Während die AM4-Plattform ein Comeback feiert, werden neue Platinen für Core-i-CPUs aufgelegt.
Wie die Website VideoCardz jetzt berichtet, liegen neue Mainboards für den alten DDR4-Speicher in China wieder im Trend. Während die altehrwürdige AM4-Plattform in Europa und den USA wieder weit oben in den Verkaufscharts rangiert, werden in China neue Platinen mit Z790-Chipsatz für die Core-i-CPUs der 12., 13. und 14. Generation aufgelegt. Das ONDA Z790PRO-WIFI-B4 ist eine dieser Neuvorstellungen, die den Umstand nutzt, dass DDR4-Speicherkits nach wie vor vergleichsweise günstig gehandelt werden, während die DDR5-Speicherpreise explodiert sind.
Während die populären Speicherkits mit 32 GiByte DDR5-6000 zu Preisen von durchschnittlich 400 Euro und mehr gehandelt werden, liegen empfehlenswerte Speicherpaare, wie das Corsair Vengeance LPX mit 32 GiByte DDR5-3200 bei durchschnittlich 200 bis 220 Euro im Einzelhandel. In Kombination mit den im Vergleich zu AM5 und Sockel 1851 günstigen Plattformen und CPUs sind Hauptplatinen aus der Vorgängergeneration für Spieler interessant.
Das ONDA Z790PRO-WIFI-B4 wird für umgerechnet 110 US-Dollar angeboten, während ein Gigabyte B760 Gaming X für um die 100 Euro angeboten wird. Ein ebenfalls in diesem Segment einzuordnendes Gigabyte B550 Eagle für AM4-Prozessoren kostet aktuell ab 85 Euro. Auch deshalb wünscht sich die Spielerschaft einen leistungsstarken Gaming-Prozessor à la Ryzen 7 5800X3D zurück.