DDR5-Speicherkrise: Scalping und Bots in ungeahntem Ausmaß
Die historische globale Speicherkrise, welche sich insbesondere auf DDR5-Speichermodule und sich daraus zusammensetzende Speicherkits auswirkt, treibt immer absurdere Blüten. Scalping mit speziellen DRAM-Bots erfolgt in ungeahntem Ausmaß.
Die historische globale Speicherkrise, welche durch die noch immer extrem hohe Nachfrage aus dem KI-Bereich vorangetrieben wird und sich insbesondere auf die DDR5-Speichermodule sowie die sich daraus zusammensetzenden Speicherkits auswirkt, treibt immer bizarrere Blüten. Tom's Hardware berichtet, dass die Methoden des "Scalpings mit DRAM-Bots" ein bislang ungeahntes Ausmaß angenommen haben. Entsprechende Erhebungen wurden zuvor von den Sicherheitsforschern der DataDome Group öffentlich publiziert.
In dem ausführlichen Bericht des Unternehmens, welches insbesondere für seine gleichnamige Anti-Bot-Protection-Software bekannt ist, heißt es hinsichtlich des Einflusses, welchen Botnetzwerke auf den Speichermarkt haben, wie folgt:
- Das explosive Wachstum von KI treibt die Nachfrage nach DDR5-Speicher in beispiellose Höhen. Dabei greifen Scalping-Bots die Produktseiten derzeit sechsmal häufiger an als legitime Nutzer.
- Das Galileo-Forschungsteam deckte eine raffinierte Operation mit über 10 Millionen Scraping-Anfragen auf, bei denen Bots den Lagerbestand spezifischer RAM-Kits alle 6,5 Sekunden überprüften.
- Diese Bots nehmen aggressiv die gesamte Lieferkette ins Visier - vom Arbeitsspeicher für Endverbraucher über industrielle B2B-Speicheranbieter bis hin zu Hardware-Komponenten wie DIMM-Sockeln.
- Um nicht entdeckt zu werden, nutzen die Scraper Cache-Busting-Parameter bei jeder Anfrage und kalibrieren ihre Geschwindigkeit so, dass sie knapp unter den Alarmgrenzen für hohes Datenaufkommen bleiben.
- Indem sie die begrenzten DDR5-Bestände für den gewinnbringenden Wiederverkauf wegschnappen, verknappen diese Bots das Angebot für Endverbraucher weiter, verdrängen ehrliche Käufer vom Markt und treiben die Preise in die Höhe.
Da das KI-Segment weiterhin rasant wächst, erfordern das Training großer Sprachmodelle, sogenannter LMMs ("Large Language Models"), der Betrieb von Inference-Servern und die Bewältigung von KI-Workloads immer größere Mengen an DDR5. Infolgedessen ist die Nachfrage nach leistungsstarkem DDR5-Arbeitsspeicher sprunghaft angestiegen, was zu Engpässen und steigenden Preisen führt. Dieser Mangel hat eine besonders lukrative Gelegenheit geschaffen: RAM-Scalping.
Die Vorgehensweise ist simpel: Zum niedrigsten Preis einkaufen und dann zu einem höheren Preis auf Zweitmärkten weiterverkaufen, um einen satten Gewinn einzustreichen. — DataDome
Das Ausmaß des RAM-Scalpings nahm zuletzt bislang ungeahnte Ausmaße an, wie die Sicherheitsforscher in ihrem Bericht besonders hervorgehoben haben.
Die Scalping-Bots stellten dabei stündlich mehr als 50.000 Anfragen, mit durchschnittlich 550 Scraping-Versuchen pro RAM-Angebot. Insgesamt blockierte die DataDome-Software zuletzt mehr als 10 Millionen dieser Scraping-Anfragen. — DataDome
Die Erhebungen der DataDome Group machen das enorme Ausmaß der Scalping-Versuche deutlich.
Quelle: DataDome Group
Weitere Informationen liefert der ausführliche Bericht der DataDome Group.
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Quelle: DataDome Group via Tom's Hardware

über die jahre baut sich ein ganz schöner haufen Krimskrams auf der auch heute noch, dank Intel, potent läuft. niemand muss einen i5 4670 wegwerfen 😝, Intel hatte mich ja zwischen 2. und 8. Gen. für blöd verkaufen wollen
Im Oktober / November 2024 habe ich mich hinreichend mit DDR4 eingedeckt, 32 GB Riegel für 45€., da wurde erstmals ein Ram-Organisator notwendig. Den Ram könnte ich jetzt natürlich verkaufen, nee niemals. DDR3 gabs immer Gratis, jnd was für OC-Sahnestücke. Ab und an wird aus dem Haufen mal ein Kindgerechtes System gebaut, für Bläggsäcke, wo die situation nicht so gut betucht ist, dass wird dann verschenkt. Für die unterstufe reicht ein Top getesteter Skylake 😝 noch hinreichend aus, die brauchen noch keinen weggeworfenen Rxzen 5 1600. Vermeintlich Leistungsunfähige Grafikkarten liegen ja auch zuhauf rum. Manche RX480/580, und Vega bekommt so wieder Saft, die vorher in der Tonne landete. Kinder werden bei mir immer mit Linux beglückt.
Gebraucht zugekauft wird nix, außer mal für nen 5er auf dem Wertstoffhof, wenn jeman grad nen PC in den Container flacken will.
Viele Grüße, Alex
über die jahre baut sich ein ganz schöner haufen Krimskrams auf der auch heute noch, dank Intel, potent läuft. niemand muss einen i5 4670 wegwerfen 😝, Intel hatte mich ja zwischen 2. und 8. Gen. für blöd verkaufen wollen
Im Oktober / November 2024 habe ich mich hinreichend mit DDR4 eingedeckt, 32 GB Riegel für 45€., da wurde erstmals ein Ram-Organisator notwendig. Den Ram könnte ich jetzt natürlich verkaufen, nee niemals. DDR3 gabs immer Gratis, jnd was für OC-Sahnestücke. Ab und an wird aus dem Haufen mal ein Kindgerechtes System gebaut, für Bläggsäcke, wo die situation nicht so gut betucht ist, dass wird dann verschenkt. Für die unterstufe reicht ein Top getesteter Skylake 😝 noch hinreichend aus, die brauchen noch keinen weggeworfenen Rxzen 5 1600. Vermeintlich Leistungsunfähige Grafikkarten liegen ja auch zuhauf rum. Manche RX480/580, und Vega bekommt so wieder Saft, die vorher in der Tonne landete. Kinder werden bei mir immer mit Linux beglückt.
Gebraucht zugekauft wird nix, außer mal für nen 5er auf dem Wertstoffhof, wenn jeman grad nen PC in den Container flacken will.
Viele Grüße, Alex
Schlimmer wäre hier auch Krieg. Dann können einem die Preise eh egal sein.
Dann kommen ganz andere Sorgen.
Aber ja das mit den Scalpern ist ein Riesenproblem.
Egal in welchem Bereich es sich abspielt.
Aber die Thematik zeigt auch einfach das es Leute gibt, die zuviel Geld haben um sich so was leisten zu können.
Na ja aber immer noch harmlos im Verhältnis zu Preisspekulationen mit Grundnahrungsmittelpreisen an der Börse.