DDR5-RAM: Roadmap zu mehr Takt und Speichergrößen bis 2023

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DDR5-RAM: Roadmap zu mehr Takt und Speichergrößen bis 2023
Quelle: ithome.com / Asgard

Zwar sollen in diesem Jahr erste DDR5-Produkte den Massenmarkt erreichen, doch wie üblich werden die frühen Module noch nicht die Leistungskrone erreichen. Höhere Taktung und Speichergrößen soll es überwiegend in den Folgejahren geben.

Nach dem vermeldeten Start der Massenproduktion von DDR5-RAM-Modulen im März beim chinesischen Hersteller Jiahe Jinwei und den kürzlich veröffentlichten Fotos von bestückten Speicherriegeln, hat die Webseite ithome.com vom Jiahe-Jinwei-Tochterunternehmen Asgard einen Ausblick auf den Veröffentlichungsplan des neuen Arbeitsspeicherstandards erhalten.

Demnach sollen dort die ersten DDR5-Riegel mit Micron-Speicherbausteinen zunächst in Größen von 16 und 32 GiB mit 4.800 MHz und CL40-Timings bei 1,1 Volt angeboten werden. Asgard plane aber auch höher spezifizierten DDR5-Speicher mit bis zu 128 GiB und 6.400 MHz, der voraussichtlich im Jahr 2022 auf den Markt kommen soll. DDR5-RAM mit 5.600 MHz könnte den Angaben nach aber auch schon zum Jahresende erscheinen, wobei in Verbindung mit der gleichbleibenden Betriebsspannung auch die Timings ansteigen. Darüber hinaus will der Hersteller auch kundenspezifische Lösungen anbieten, heißt es in dem Bericht.
DDR5-RAM: Roadmap zu mehr Takt und Speichergrößen bis 2023 Quelle: ithome.com DDR5-RAM: Roadmap zu mehr Takt und Speichergrößen bis 2023

Release später im Jahr

Die ersten DDR5-Speichermodule sollen noch in diesem Jahr mit den Plattformen der nächsten Generation von Intel ("Alder Lake") und AMD ("Raphael" / "Rembrandt") auf den Markt kommen, wobei vermutet wird, dass Intel eine Vorreiterrolle einnimmt und die neue Speicherunterstützung als Erstes mit seinen kommenden "Z690"-Mainboards anbietet.

Weiterführende Informationen zu DDR5-RAM liefert auch unserer PCGH-Plus-Artikel. Gegenüber dem bisherigen DDR4-Standard soll mehr als die doppelte Performance erreicht werden und auch Geschwindigkeiten bis hoch zu 10.000 MHz wurden im Rahmen der Forschungsphase bereits in Aussicht gestellt.
Quelle: via computerbase.de

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von FrozenPie
        Anandtech hat da einen schönen Artikel mit Vergleich zu den vorherigen Standards zu geschrieben. So viel schlechter scheinen die Latenzen für die erste Iteration dieses Speichers nicht zu sein

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        Oh, ein Wunder. DDR5-6400 hat die doppelte Bandbreite von DDR4-3200.
        Aber die Latenzen scheinen wohl noch im passablen Rahmen zu sein.
        Ich bin schon gespannt auf die Tests.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von FrozenPie
        Anandtech hat da einen schönen Artikel mit Vergleich zu den vorherigen Standards zu geschrieben. So viel schlechter scheinen die Latenzen für die erste Iteration dieses Speichers nicht zu sein

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        Oh, ein Wunder. DDR5-6400 hat die doppelte Bandbreite von DDR4-3200.
        Aber die Latenzen scheinen wohl noch im passablen Rahmen zu sein.
        Ich bin schon gespannt auf die Tests.
      • Von pcganzware Schraubenverwechsler(in)
        kein riegel ist kleiner als 16 gb? NICE endlich keine nutzlosen 4 gb riegel. unter 8 gb ist einfach sinnlos (ich nutze selbst einen 8 gb riegel und keine auslagerungs-/swap datei, es läuft alles sehr gut).
      • Von FrozenPie Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von BenW
        Heftige Latenzen, bin da mal auf die ersten Tests gespannt.
        Anandtech hat da einen schönen Artikel mit Vergleich zu den vorherigen Standards zu geschrieben. So viel schlechter scheinen die Latenzen für die erste Iteration dieses Speichers nicht zu sein

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      • Von fatDOX8 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Malkolm
        Kann mir jemand erklären, warum man jetzt auf 'krumme' Größen wie 2023 setzt? Hätte eigentlich 2048 erwartet als 2er Potenz. Wird der Rest für interne Zwecke vorgehalten, wie bei SSDs z. B.?
        da die Einheit fehlt, wird es wohl das Jahr sein^^

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      • Von Malkolm BIOS-Overclocker(in)
        Kann mir jemand erklären, warum man jetzt auf 'krumme' Größen wie 2023 setzt? Hätte eigentlich 2048 erwartet als 2er Potenz. Wird der Rest für interne Zwecke vorgehalten, wie bei SSDs z. B.?
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