DDR5-RAM: Knappheit soll laut Micron auch 2022 bleiben

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DDR5-RAM: Knappheit soll laut Micron auch 2022 bleiben
Quelle: Xfastest via Twitter

Materialknappheit abseits vom Speicher soll die Verfügbarkeit von DDR5-RAM laut Hersteller Micron weiter niedrig halten, doch etwas Besserung ist in Sicht.

Im Rahmen der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftsergebnisse hat Micron-Chef Sanjay Mehrotra in Aussicht gestellt, dass die Knappheit von DDR5-Arbeitsspeicher in den nächsten Monaten bestehen bleiben und sich erst im Laufe des Jahres 2022 bessern soll, jedoch weiterhin mit Knappheit.

Demnach übersteige die Nachfrage nach DDR5-Produkten das Angebot in der gesamten PC-Industrie deutlich, "da Engpässe bei Nicht-Speicherkomponenten die Fähigkeit der Speicherhersteller beeinträchtigen, DDR5-Module herzustellen". Man gehe davon aus, dass sich die Engpässe bis 2022 abschwächen werden, "sodass der Anteil von DDR5-RAM in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2022 ein bedeutendes Niveau erreichen wird", so Mehrotra.

Als Mangelware gelten dabei bekanntlich vor allem die für DDR5-Module benötigten Power-Management-Chips (PMICs), die auch in anderen Bereichen der Elektronikbranche fehlen. Seit dem Release von DDR5-RAM für den Massenmarkt im Spätherbst sorgte die Knappheit dabei entweder für leere Händlerregale oder Mondpreise.

Micron mit guten Geschäftszahlen

Verglichen mit dem vorangegangenen Quartal sanken der Umsatz und der Gewinn um 7 respektive 15 Prozent, wofür abgebaute Lagerbestände bei PC- und Server-Herstellern sowie gesunkene Verkaufspreise von DRAM-Bausteinen und NAND-Flash-Chips für SSD verantwortlich gemacht werden.

Allerdings konnte der drittgrößte Speicherhersteller im ersten Fiskalquartal 2022 (das am 2. Dezember endete) rund 7,7 Milliarden US-Dollar Umsatz und 2,3 Milliarden US-Dollar Gewinn ausweisen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal Q1/21 stieg der Umsatz um 33 Prozent von 5,8 Milliarden US-Dollar, während sich der Gewinn von seinerzeit 803 Millionen US-Dollar fast verdreifacht hat.
Quelle: via heise.de

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von owned139
        Ja, weil Highend DDR4 RAM mit den langsamen DDR5 Riegeln verglichen wird. Das wird sich ganz schnell ändern, sobald 7000+ oder Riegel mit ordentlichen Timings erhältlich sind.
        Was dann wieder neue Boards erfordert. Selbst das APEX oder Unify X sind "nur" DDR5 6600 bzw 6800 max supported. Und das sind 8 Layer PCBs als 2 DIMMER. Brauchen die dann später 10 Layer für Daisy Chain bei 7000MT/s und höher?
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von owned139
        Ja, weil Highend DDR4 RAM mit den langsamen DDR5 Riegeln verglichen wird. Das wird sich ganz schnell ändern, sobald 7000+ oder Riegel mit ordentlichen Timings erhältlich sind.
        Was dann wieder neue Boards erfordert. Selbst das APEX oder Unify X sind "nur" DDR5 6600 bzw 6800 max supported. Und das sind 8 Layer PCBs als 2 DIMMER. Brauchen die dann später 10 Layer für Daisy Chain bei 7000MT/s und höher?
      • Von DasPaul
        Zitat von RyzA
        Und was will man machen wenn der Ram nicht verfügbar ist oder zwei oder dreimal so teuer?
        So groß ist der Leistungunterschied dann auch nicht. Zumindest nicht wenn man schnelleren DDR-4 Ram nimmt.
        Verzichten? Schweres Wort und total aus der Mode gekommen....
      • Von owned139 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von RyzA
        Wie hier schon geschrieben wurde sind die Unterschiede gar nicht so groß wenn man schnellen DDR-4 Ram nimmt.
        Ja, weil Highend DDR4 RAM mit den langsamen DDR5 Riegeln verglichen wird. Das wird sich ganz schnell ändern, sobald 7000+ oder Riegel mit ordentlichen Timings erhältlich sind.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Lantis86
        Hab mir den 12700k mit Asus Rog Strix Z690- E mit DDR5 2x8 GB 4800Mhz zu Weihnachten bestellt.
        Für das Geld hättest locker 32GB DDR-4 3600Mhz+ bekommen. Wäre mir wichtiger gewesen.

        Zitat von Lantis86
        Wenn ich die Plattform schon von AMD auf Intel Wechsel, kauf ich mir doch kein DDR4 Board, sonst fang ich in einem Jahr ja wieder an, ein anderes Mainboard zu kaufen wenn der RAM wieder günstiger wird.
        Wie hier schon geschrieben wurde sind die Unterschiede gar nicht so groß wenn man schnellen DDR-4 Ram nimmt.
        Man hat dann trotzdem ne moderne Plattform und schnelle CPU.
      • Von Lantis86 Freizeitschrauber(in)
        Hab mir den 12700k mit Asus Rog Strix Z690- E mit DDR5 2x8 GB 4800Mhz zu Weihnachten bestellt. Wenn ich die Plattform schon von AMD auf Intel Wechsel, kauf ich mir doch kein DDR4 Board, sonst fang ich in einem Jahr ja wieder an, ein anderes Mainboard zu kaufen wenn der RAM wieder günstiger wird.
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