DDR5-RAM: Einige Kits sind lagernd, aber teuer
Inzwischen lassen sich einige verfügbare DDR5-Kits im PCGH-Preisvergleich finden, doch diese sind immer noch sehr teuer. Mindestens 11,25 Euro pro GB muss man für DDR5-RAM bezahlen.
Knapp zwei Monate nach dem Launch von Intels Alder-Lake-Prozessoren lässt die Verfügbarkeit von DDR5-Speicher immer noch zu wünschen übrig. Im PCGH-Preisvergleich sind derzeit nur 33 entsprechende Kits gelistet, und von diesen sind wiederum nur 20 lieferbar. Damit ist die Situation zwar besser als letzten Monat, doch eine Core-12000-CPU mit DDR5-RAM auszustatten ist weiterhin ein teures Vergnügen.
Mehr als dreimal so teuer
Pro Speicherkapazität am günstigsten ist derzeit ein 16-GB-Kit mit DDR5-4800 von Adata, das für "nur" 180 Euro und damit 11,25 Euro pro GB angeboten wird. Zum Vergleich: Günstigen DDR4-RAM mit 3.200 MHz gibt es momentan schon ab 3,2 Euro pro GB. Und abseits des besagten Adata-Kits werden die Preisunterschiede sogar noch abstruser. Das nächste Speicherkit kostet bereits 13,12 Euro pro GB, und übertakteten DDR5-6000-Speicher gibt es sogar erst ab 16,19 Euro pro GB.
Immerhin: Viele der Kits sind derzeit bei mehreren Händlern wie beispielsweise bei Alternate erhältlich, sodass man zumindest hier etwas Auswahl hat. Wer nicht durch einen Sonderfall auf eine besonders hohe Speicherbandbreite angewiesen ist, der dürfte aufgrund des deutlich niedrigeren Preise mit DDR4-Speicher derzeit trotzdem die bessere Wahl treffen.
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Passend dazu sind im PCGH-Preisvergleich unter den verfügbaren Alder-Lake-Mainboards insbesondere solche mit DDR4-Support beliebt. Unter den Top 10 befinden sich derzeit nur drei Mainboards mit DDR5, die zudem alle 400 Euro oder mehr kosten. DDR5-Speicher wird derzeit also offenbar insbesondere von den Kunden nachgefragt, bei denen der Kaufpreis eine untergeordnete Rolle spielt.
Quelle: PCGH-Preisvergleich

Das fällt auch sehr hochwertig aus. In diesem Fall bin ich auch von Asus auf MSI umgestiegen.
Andererseits ist den Chiplets der RAM ja völlig wurscht, die sind ja eh nur per IF mit dem I/O-Die verbunden. Ich spinne jetzt mal: Diesen I/O-Die könnte man in mehreren Versionen entworfen haben - einmal mit DDR4 und einmal mit DDR5 und einmal mit beidem. Welchen davon man am Ende tatsächlich fertigt könnte man weit später entscheiden als in der Designphase.
Aber dennoch, ich gehe stark davon aus, dass Ryzen6000 wenn ZEN4 denn so heißen soll DDR4 und 5 unterstützt.
Ich hoffe für AMD dass sie genauso wie Intel jetzt zweigleisig fahren werden und DDR-4 als auch DDR-5 Boards anbieten. Sonst kann der Schuss nach hinten losgehen. Nämlich dann wenn die Verfügbarkeit immer noch schlecht ist und der ganze Unterbau dadurch sehr teuer würde.