DDR5-4800: Neuer RAM von Teamgroup war vorbestellbar - derzeit aber nicht vorrätig
Mitte Juni kündigte der taiwanesische Hardwarehersteller Teamgroup seinen neuen DDR5-4800-Arbeitsspeicher an. Dieser konnte bei Online-Versandhändlern wie Amazon und Newegg vorbestellt werden. Momentan sind die DDR5-Module jedoch nicht verfügbar.
Der erste DDR5-Arbeitsspeicher für Desktop-PCs, der von Teamgroup vorgestellt wurde, konnte man Berichten zufolge bei Amazon, aber auch bei Newegg, vorbestellen. Der aus zwei 16-GiByte-Modulen bestehende DDR5-Arbeitsspeicher ist dort für ungefähr 310 US-Dollar erhältlich und könnte Mitte bis Ende Juli versandt werden. Die aktuelle Lage sieht hingegen so aus, dass die DDR5-Module nicht vorrätig sind, weder bei Amazon noch bei Newegg, und es bislang keine Informationen darüber gibt, wann der Arbeitsspeicher wieder verfügbar sein wird.
Neuer Arbeitsspeicher noch ohne passende Hardware
Der DDR5-Arbeitsspeicher ist Teil der Elite-Serie und kommt mit einem 32 GiByte Kit (2x 16 GiByte). Getaktet ist er auf 4800 Mbps, was den Geschwindigkeiten von übertakteten Premium-DDR4-Arbeitsspeichern nahe kommen soll. Teamgroup spricht davon, dass im Vergleich zu der Standard-Maximalfrequenz von 3200 MHz der DDR4-Generation DDR5 in der Lage sei, die Geschwindigkeit um bis zu 50 % zu erhöhen.
Die Spannung des DDR5-RAM liegt bei 1,1 Volt mit Timings von CL40-40-40-77, was den JEDEC-Standards entsprechen soll. Die 1,1 Volt sorgen hier nach Angaben von Teamgroup für eine höhere Energieeffizienz als bei Vertretern älterer Generationen. So werde eine minimale Geräuschinterferenz für das Speichermodul erzeugt und dabei die Energieverwaltung vom Mainboard auf den Speicher transferiert mit einem zusätzlichem PMIC für eine effektivere Kontrolle der Systemlast.
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Das Interessante an Teamgoups erstem DDR5-RAM ist, dass es bisher noch keine Hardware auf dem Markt gibt, die kompatibel mit dieser Form von Arbeitsspeicher wäre. Denn die Alder-Lake-Generation der Intel-CPUs, die Unterstützung für DDR5 bieten würde, soll erst im vierten Quartal dieses Jahres erscheinen. Ebenso sind neue kompatible Mainboards der 600er-Serie noch nicht verfügbar.
Quelle: Teamgroup

Die Anzahl der Channel gibt die CPU (und somit auch das Mainboard) vor.