DDR4-Tests verlaufen positiv: Massenproduktion beginnt 2013
PC-Watch hat einige Folien des Normierungsgremium JEDEC veröffentlicht, aus der sehr aufschlussreiche Informationen zum kommenden DDR4-Speicherstandard hervorgehen. Demnach wurden die ersten Ziele der DDR4-Entwürfe bei praxisnahen Experimenten erreicht. Die Massenproduktion des Speichers soll bereits im nächsten Jahr beginnen.
Vergangene Woche hat das Normierungsgremiums JEDEC in Shenzen eine Präsentation bezüglich des neuen DDR4-Standards gehalten. Die Präsentationsfolien sind via PC-Watch inzwischen im Netz zu finden und geben einige sehr interessante Informationen zum neuen Standard preis. Am interessantesten dürfte wohl die Tatsache sein, dass die technischen Ziele der DDR4-Entwürfe auch bei praxisnahen Experimenten erreicht werden konnten. Demnach läuft DDR4-2400 bei lediglich 1,2 Volt. Dieser Wert ist auch als Standardspannung für DDR4 angepeilt – bei DDR3-Speicher beläuft sich diese auf 1,5 Volt.
Darüber hinaus soll es besonders sparsame Module geben, die mit lediglich 1,0 Volt Spannung auskommen. Selbst DDR3L und DDR3U kommen bereits auf vergleichsweise hohe 1,35 und 1,25 Volt. Dabei könnten die bereits erreichten 1,0 Volt des 30-Nanometer-Prototypen durch kleinere Strukturgrößen noch unterboten werden. Das Einsatzgebiet von DDR4-Speicher soll sehr vielfältig ausfallen, unter anderem ist auch ein Einsatz in Smartphones geplant. Jedoch kämen die meisten Anfragen bezüglich DDR4 aus dem Serverbereich, wo eine höhere Speicherdichte samt niedrigerem Energieverbrauch besonders nutzbringend ist.
Mit der Serienfertigung der Chips soll bereits im Jahr 2013 begonnen werden. Wann genau die Riegel jedoch Einzug in den heimischen PC finden, ist derzeit noch nicht bekannt. Intels für 2013 angesetzten Haswell-CPUs werden jedenfalls noch einen DDR3-Controller bieten.
Quelle: PC-Watch


Für spezielle Anwendungsgebiete kann man sowieso nie genug Bandbreite haben. DDR4 wird im Grunde nicht für die Clients entwickelt.
Das stimmt natürlich, für solche Anwendungen ists sinnvoll. Das mit dem Mehrchannel kam mir nur in den Sinn weil hier viele schon drüber nachdenken wegen DDR4 mit dem Aufrüsten ihres Desktop-Systems zu warten - was garantiert Humbug ist.
Für spezielle Anwendungsgebiete kann man sowieso nie genug Bandbreite haben. DDR4 wird im Grunde nicht für die Clients entwickelt.
Das Konzept des Interfaces ist ähnlich (DDR2->GDDR2&3, DDR3->GDDR4&5), aber die Chips unterscheiden sich in ihrem Aufbau deutlich und sind für das jeweilige Gebiet optimiert.
Selbst wenn - wir haben ha jeute durch Dual- bis Quad Channel-Betrieb je nach Sockel ohnehin eigentlich astronomische bandbreiten in unseren PCs^^
Auf jeden Fall wird DDR4 extrem wichtig sein. Man schaue sich Llano, bald Trinity und später Kaveri an.
Ansonsten braucht wohl kein Mensch DDR4 im Consumer-Bereich, weil Spiele und die häufig gebrauchten Programme einfach keine so hohen Bandbreiten brauchen.