[Update: Im PCGH-Preisvergleich] DDR4 weiter im Kommen: Zahlreiche G.Skill-Kits in England gelistet
Der in Großbritannien ansässige Onlinehändler overclockers.co.uk hat erneut als erster europäischer Vertreter neue DDR4-Kits ins Sortiment aufgenommen, in diesem Fall von G.Skill. Gelistet werden neun Zusammenstellungen aus der neuen Baureihe Ripjaws IV, allesamt als Quadchannel-Ausführungen für Haswell-E.
Update vom 23.08.14:
Am heutigen Tag hat G.Skill die ersten 21 Kits aus der Ripjaws-4-Serie auch in einer Pressemitteilung angekündigt. Davon werden nunmehr schon 18 in unserem Preisvergleich gelistet, wobei zu den drei übrigen auch die ersten DDR4-3200-Module gehören. Die Kosten fallen allerdings noch ziemlich hoch aus, da erst zwei Händler die DDR4-Kits führen und diese noch nicht verfügbar sind.
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Schon in gut einer Woche sollen Gerüchten zufolge die drei Haswell-E-Prozessoren Core i7-5960X, i7-5930K sowie i7-5820K offiziell seitens Intel der Öffentlichkeit präsentiert werden. Vorstellungen entsprechender Mainboards mit Sockel 2011-3 häuften sich seitdem genauso wie neue Listungen von DDR4-Arbeitsspeicher, der für Haswell-E zwingend vorausgesetzt wird. Nachdem zuletzt zahlreiche DDR4-Kits von Adata, Corsair sowie Crucial in unseren Preisvergleich aufgenommen wurden, ist nun G.Skill mit seiner neuen Ripjaws-IV-Serie an der Reihe.
Bei overclockers.co.uk, wo bereits in Vergangenheit DDR4-Kits erstmals aufgetaucht waren, werden insgesamt neun Zusammenstellungen gelistet, welche durch die Bank weg als Quadchannel-Ausführungen, also Kits bestehend aus je vier Riegeln, daherkommen. Damit bereitet sich G.Skill eindeutig auf die Markteinführung von Haswell-E vor, der bekanntlich ein entsprechendes Quadchannel-Speicherinterface besitzen wird. Die 16 (4 × 4) beziehungsweise 32 GiByte (4 × 8) großen Kits werden mit Frequenzen zwischen 1.200 und 1.500 MHz geführt, wobei XMP-2.0-Profile für die richtigen (OC-)Einstellungen sorgen. Da die Hardware-Preise in Großbritannien erfahrungsgemäß spürbar höher als hierzulande ausfallen, sollte man auf Listungen bei deutschen Händlern warten.
| Modell | DDR3-Preis | DDR4-Preis | Aufpreis |
|---|---|---|---|
| 2 × 4 GiByte, 1.067 MHz | 8,61/GiB | 11,75/GiB | 36,50% |
| 2 × 4 GiByte, 1.200 MHz | 8,82/GiB | 13,20/GiB | 49,66% |
| 2 × 8 GiByte, 1.067 MHz | 8,43/GiB | 11,08/GiB | 31,44% |
| 2 × 8 GiByte, 1.200 MHz | 8,69/GiB | 12,51/GiB | 43,96% |
| 2 × 8 GiByte, 1.333 MHz | 9,87/GiB | - | - |
| 2 × 8 GiByte, 1.500 MHz | 67,44/GiB | - | - |
| 4 × 8 GiByte, 1.067 MHz | 7,71/GiB | 10,66/GiB | 38,26% |
| 4 × 8 GiByte, 1.200 MHz | 8,73/GiB | 12,47/GiB | 42,84% |
| 4 × 8 GiByte, 1.333 MHz | 9,71/GiB | 18,72/GiB | 92,79% |
| 4 × 8 GiByte, 1.500 MHz | - | 26,00/GiB | - |

Zumal der DDR4 mit 48 Pins mehr angebunden ist. Ich glaub das wird die etwas höhere CL ein wenig ausbügeln.
Die Timings sind aber eben nicht alles. Nach der Logik wäre sonst ein DDR 400 ram mit 2-2-2-6 besser als ein heutiger DDR 3 mit 1600Mhz und 9-9-9-24.
Die schlechteren Timings werden mit der Zeit auch durch einen höheren Takt ausgeglichen.
Zumal DDR4 bei Quadchannel die DDR3 sowieso abziehen wird.
Nächstest Jahr wird DDR4 mit Skylake kommen.