Crucial: DDR5-RAM gelistet und bestellbar - so teuer wird es
Microns Hausmarke Crucial hat das DDR5-Portfolio zum Verkaufsstart der neuen DDR-SDRAM-Technologie bekanntgegeben. Da alle Produkte, vom 8 GiByte fassenden Einzelmodul bis hin zum Speicherkit mit 64 GiByte Kapazität, im hauseigenen Shop gelistet sind, sind auch die Preise und damit die Mehrkosten gegenüber DDR4-RAM bekannt.
Crucial startet zum Launch von Intel Alder Lake mit DDR5-4800-Modulen, die mit 8, 16 und 32 GiByte und als Dual-Channel-Kits mit 16, 32 und 64 GiByte angeboten werden. Alle Riegel sind für die DDR5-Standardspannung von 1,1 Volt und die Timings 40-39-39 freigegeben, entsprechen also ganz der JEDEC-Spezifikation. Einen Kühlkörper bieten die Module nicht - diese bleiben wohl wie beim DDR4-Lineup der US-Amerikaner den Ballistix-Produkten vorbehalten, die aber noch nicht angekündigt wurden. Die 8 und 16 GiByte großen Module sind single-ranked organisiert und mit 4 respektive 8 Chips ausgestattet, die 32-GiByte-Sticks mit 16 Chips bieten einen Dual-Rank-Aufbau. Letzterer verspricht wie schon bei DDR4-RAM eine höhere Leistung pro Megahertz, begrenzt aber auch die Taktreserven: Während Intel die Alder-Lake-CPUs bei Vollbestückung mit vier Single-Rank-Modulen für DDR5-4000 freigibt, sieht die Spezifikation mit vier Dual-Rank-Sticks lediglich DDR5-3600 vor - siehe Alder-Lake-Info-Artikel.
Spannend ist, dass die DDR5-Module von Crucial bereits vollständig in den hauseigenen Online-Shop eingepflegt wurden und bestellt werden können, was Preisvergleiche ermöglicht. Dazu erst einmal die im PCGH-Preisvergleich ermittelten Preise für Crucial-Kits mit DDR4-3200/CL22-Standardmodulen (leichte Abweichungen sind üblichen Tagesschwankungen geschuldet):
- 2× 8 GiByte: 66,84 Euro
- 2× 16 GiByte: 137,68 Euro
- 2× 32 GiByte: 278,90 Euro
Dazu im Vergleich die Preise für den DDR5-Arbeitsspeicher aus dem Crucial-Shop (auch hier sind leichte Abweichungen durch Tagesschwankungen möglich):
- 2× 8 GiByte: 117,80 Euro (+76,2 %)
- 2× 16 GiByte: 215,38 Euro (+56,4 %)
- 2× 32 GiByte: 406,97 Euro (+45,9 %)
Vom Preisniveau von DDR4-RAM sind Kits der neuen Speichergeneration also erwartungsgemäß noch deutlich entfernt und MSI lag mit einem erwarteten Preisaufschlag von 50-60 Prozent richtig. Gemessen an den Preisen für Alder-Lake-CPUs zwischen 264 und 589 US-Dollar und den Z690-Mainboards ist DDR5-RAM aber kein unverhältnismäßig großer Kostenfaktor, zumal es möglich ist, dass Händler die von Crucial aufgerufenen Preise unterbieten werden. Unabhängig davon unterstützt Alder Lake mit einem geeigneten Mainboard auch DDR4-RAM.
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Die besten von uns getesteten RAM-Module finden Sie auch in unserem PCGH-Ratgeber Arbeitsspeicher.

Die Frage ist eher, ob sich DDR5 gegenüber DDR4 jetzt schon lohnt, wenn man auch auf den Preis schaut. Beides wird in wenigen Jahren "alt" sein.
und restwert war schon immer recht klein, auch wenn es teils anders ausschaut, weil es genug doofe gibt die hohe gebrauchtpreise zahlen, deshab ist der markt ja für gebrauchtkäufer so kaputt.
zum RAM, ich denke jetzt oder auch nächstes jahr noch, sich solch ein DDR4-system holen geht schon, wenn man zb jetzt einen 5800er vorsieht mit der prämisse später auf einen 5950 aufzurüsten und danach erst zu wechseln, wenn es eine CPU mit 32kernen für den normaluser gibt. denn letzteres dürfte noch ein wenig dauern, nicht nur aus portfolio-sicht der hersteller, sondern auch von der notwendigkeit her soviele kerne haben zu müssen.
Die Frage ist eher, ob sich DDR5 gegenüber DDR4 jetzt schon lohnt, wenn man auch auf den Preis schaut. Beides wird in wenigen Jahren "alt" sein.
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Aktuell Vorbereitung treffen meine Linuxkiste mit meinem alten Gen1-Ryzen neu aufzusetzen und dann mit Zen4/5 auf PCIe5+DDR5 starten; vorher AM4+DDR4 noch bisl ausreizen.
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Jetzt PCIe5 + DDR5 mit aller Gewallt halte ich auch für risky. Aber nur bisl.
Ich erwarte dass die DDR5 4800er noch etwas langsamer sind als aktuell weit verbreitete DDR4 3600. Das war beim Wechsel von DDR3 auf 4 auch schon so. Aber spätestens in einem halben Jahr, bzw. nach 10 BIOS Updates auf Z690 sehen DDR4 Systeme dann kein Land mehr.