Bericht: Preise für Arbeitsspeicher sollen 2021 steigen
Laut dem DRAM-Chiphersteller Nanya Technology sollen Angebot und Nachfrage in der ersten Jahreshälfte 2021 für steigende Arbeitsspeicherpreise sorgen.
Nachdem letztlich ausgebliebene Steigerungen der Speicherpreise bereits für dieses Jahr vorausgesagt wurden und DDR4-RAM im August ein neues Preistief erreichte, geht man beim DRAM-Chiphersteller Nanya Technology davon aus, dass die DRAM-Preise in der ersten Hälfte des Jahres 2021 steigen werden. Im Rahmen der jüngsten Geschäftsergebnisse sagte Firmenpräsident Pei-Ing Lee laut einem Bericht von Digitimes.com, dass ein begrenztes Wachstum auf Angebotsseite in Verbindung mit einer Belebung der Nachfrage auf dem Endkundenmarkt zu der Preissteigerung führen wird.
Das Gesamtangebot an DRAM-Bits werde 2021 demnach voraussichtlich um 15 bis 25 Prozent steigen, während das Wachstum auf der Nachfrageseite beträchtlich sein werde, so Lee. Für das vierte Quartal dieses Jahres wird derweil erwartet, dass Mobile-DRAM deutlich anziehen wird, wobei Serveranbieter ihre Chip-Käufe intensivieren würden, während die Nachfrage bei Enterprise-Notebooks und Chromebooks stabil bleibe.
Das Unternehmen erwartet für sein Geschäft im vierten Quartal dieses Jahres derweil verhaltene Ergebnisse. Die durchschnittlichen Speicherverkaufspreise sollen dabei insgesamt langsamer fallen, während das Wachstum bei den Bit-Verkäufen wieder ansteigen wird. Für das dritte Quartal 2020 wurde ein Nettogewinn von 1,61 Milliarden NT-Dollar (56,4 Millionen US-Dollar) ausgewiesen, was einem Rückgang von 49,9 Prozent gegenüber dem Quartal und 26,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die Verkäufe von DRAM-Bits und die durchschnittlichen Verkaufspreise gingen um 1 Prozent beziehungsweise 3 Prozent zurück. Das Unternehmen erwirtschaftete im dritten Quartal einen Umsatz von 15,32 Milliarden NT-Dollar, was einem Rückgang von etwa 7 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht, und die Bruttomarge ging gegenüber dem Vorquartal um 4,7 Prozentpunkte auf 25,9 Prozent zurück.
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Wenn eine Firma dies verkündet fördert es die Nachfrage JETZT. Das könnte evt.der Grund für die Nachricht sein.
Da muss sich 2020 aber so langsam beeilen.
P.S. Achso! Der PC ist natürlich schon lange tot!
Genau um diesen Zeitraum kommt aber erst DDR5 im Mainstream an wahrscheinlich um 130-140€ pro 16GB Riegel mit scheiß Latenzen und ob AM5 DDR4 noch unterstützt, weiß ich nicht, falls ja, Prügel ich meine 16GB 3200 cl14 auf über 4000Mhz und hoffe auf's beste...