DDR5-RAM: SK Hynix mit interessantem Ausblick auf den neuen Speicherstandard

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DDR5: SK Hynix mit interessantem Ausblick auf den neuen Speicherstandard (1)
Quelle: SK Hynix

SK Hynix hat kürzlich einen neuen Blog-Artikel zum Thema DDR5 veröffentlicht, in dem man vielversprechende Spezifikationen in Aussicht stellt. Speicherchips mit 64 Gigabit sollen schrittweise realisiert werden. Außerdem verspricht man Speicher mit einer Geschwindigkeit von bis zu DDR5-8400.

Bei SK Hynix soll DDR5 noch 2020 in die Massenfertigung gehen. Die Planungen reifen schon seit Jahren und 16 Gigabit große Prototypen hatte man bereits produziert. In einem Blog-Artikel steigt der Speicherhersteller nun tiefer in das Thema ein. Dort stellt man Speicherchips mit einer Kapazität von bis zu 64 Gigabit in Aussicht. Diese Kapazität steht am Ende einer Entwicklung, für die man mehrere Schritte vorsieht. Geplant sind auch 8, 16, 24 und 32 GBit große Bausteine.

Betreiber von Rechenfarmen dürften die 64 GBit große Chips als Erste im Blick haben. Anstatt eines 128-GByte-Moduls mit 16-Gigabit-Chips könnten in Servern künftig bis zu 512 GByte große Module zum Einsatz kommen. Derweil würde am PC der Weg zu 128 Gigabyte großen UDIMMs geebnet.

Auch beim Tempo will SK Hynix langfristig einen großen Schritt nach vorn machen. Bis zu DDR5-8400 stehen im Raum, was pro Kanal einer Übertragungsrate von 67,2 GByte/s entspricht. Die untere Grenze bildet DDR5-3200. DDR5-8400 dürften aber erst einmal Zukunftsmusik bleiben, vermutlich liegen die ersten verfügbaren Module im Bereich von DDR5-4800 bis DDR5-5400. Laut dem US-Unternehmen Cadence startet DDR5-Speicher mit 4.800 MT/s und wird die Übertragungsrate alle 12 bis 18 Monate um 400 MT/s erhöhen.

Ebenfalls interessant: DDR5-RAM mit 4.800 MT/s, mehr als ein Dutzend Chips bereits in Entwicklung

Auf seinem Blog erklärt SK Hynix weiter, dass die Spannung von DDR5 von 1,2 auf 1,1 Volt gesenkt wird, was den Energiebedarf um über 20 Prozent verringern soll. Außerdem nimmt man Verbesserungen an der ECC-Fehlerkorrektur vor. Speicherbausteine können sie laut SK Hynix nun selbst vornehmen. Dazu betraut man redundante Speicherzellen anstelle eines Controllers mit der Funktion. Außerdem sollen nun vier oder acht Chips in 32 Bänken angeordnet werden - vorher waren es 16. Dabei können Controller laut SK Hynix auf freie Bänke zugreifen, während andere geleert werden.

Quelle: SK Hynix

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DKK007
        Allerdings sind zum Anfang schon 2x 32 GiB DDR5-4800 zu erwarten. Eventuell auch DDR5-6400.
        Nach spätestens 5 Jahren werden die Dinger wohl auch zum alten Eisen gehören. DDR4 2400 hat sich am Anfang auch nach viel angehört, heute kräht kein Hahn mehr danach. Mit dem geringen Takt und den hohen Latenzen bremst man sein System aus. Da sollte man sich lieber ein 32GB oder DDR4 3200 Kit nehmen und den alten RAM verkaufen.

        DDR5 4800 hört sich heute noch nach viel an, bis es rauskommt könnten wir allerdings an die DDR4 4000er Marke heranrobben. Dann hört sich das nichtmehr ganz so gut an und wenn nach 5 Jahren dann DDR5 9600 (nur ein Beispiel) folgt, dann siehst du so richtig alt aus. Bei den Modulen soll es ja am Anfang gleich auf 128GB hochgehen, eventuell bewegt sich da wieder etwas schneller.

        Mit 5 Jahre alten RAM Riegeln hat man bisher immer alt ausgesehen (und das im wahrsten Sinne des Wortes, es ist unwahrscheinlich, dass sich das ändert.

        Dass man den RAM noch weiterverwenden kann, z.B. in einem Bürocomputer o.ä. steht auf einem anderen Blatt, aber als Zocker schießt man sich in den eigenen Fuß. Es gibt z.B. DDR3 Boards, mit denen ich einen i9 9900K zum laufen bekäme, ohne den RAM wechseln zu müssen. Die Leistungseinbrüche sind aber gigantisch, da fahre ich mit einer billigeren CPU und neuem RAM deutlich besser.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DKK007
        Allerdings sind zum Anfang schon 2x 32 GiB DDR5-4800 zu erwarten. Eventuell auch DDR5-6400.
        Nach spätestens 5 Jahren werden die Dinger wohl auch zum alten Eisen gehören. DDR4 2400 hat sich am Anfang auch nach viel angehört, heute kräht kein Hahn mehr danach. Mit dem geringen Takt und den hohen Latenzen bremst man sein System aus. Da sollte man sich lieber ein 32GB oder DDR4 3200 Kit nehmen und den alten RAM verkaufen.

        DDR5 4800 hört sich heute noch nach viel an, bis es rauskommt könnten wir allerdings an die DDR4 4000er Marke heranrobben. Dann hört sich das nichtmehr ganz so gut an und wenn nach 5 Jahren dann DDR5 9600 (nur ein Beispiel) folgt, dann siehst du so richtig alt aus. Bei den Modulen soll es ja am Anfang gleich auf 128GB hochgehen, eventuell bewegt sich da wieder etwas schneller.

        Mit 5 Jahre alten RAM Riegeln hat man bisher immer alt ausgesehen (und das im wahrsten Sinne des Wortes, es ist unwahrscheinlich, dass sich das ändert.

        Dass man den RAM noch weiterverwenden kann, z.B. in einem Bürocomputer o.ä. steht auf einem anderen Blatt, aber als Zocker schießt man sich in den eigenen Fuß. Es gibt z.B. DDR3 Boards, mit denen ich einen i9 9900K zum laufen bekäme, ohne den RAM wechseln zu müssen. Die Leistungseinbrüche sind aber gigantisch, da fahre ich mit einer billigeren CPU und neuem RAM deutlich besser.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Warum bist du dir da so sicher?
        Wozu sollten denn sonst die 24Gb DRAMs produziert werden?

        Sie können zwischen 32GB und 64GB noch 48GB DIMMs einplanen.
        24GB wäre aber auch möglich!
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        24 GiB sicher nicht. Es wird 16, 32 und 64 GiB geben.
      • Von Technologie_Texter BIOS-Overclocker(in)
        Oder auch 24GB DIMMs
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Allerdings sind zum Anfang schon 2x 32 GiB DDR5-4800 zu erwarten. Eventuell auch DDR5-6400.
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