Arbeitsspeicher: Historisch geringes DRAM-Nachfragewachstum könnte 2023 Preise senken
Die Marktforscher von Trendforce wollen ermittelt haben, dass das Nachfragewachstum für DRAM im nächsten Jahr auf ein historisches Tief sinken wird, bei gleichzeitigem Überangebot.
Laut dem von Trendforce veröffentlichten Bericht soll das Wachstum im nächsten Jahr nur 8,3 Prozent betragen und damit zum ersten Mal in der Geschichte unter 10 Prozent liegen, während gleichzeitig mit einem Wachstum auf der Angebotsseite von etwa 14,1 Prozent zu rechnen sei. Die Daten deuten dementsprechend darauf hin, dass der DRAM-Markt zumindest im Jahr 2023 stark überversorgt sein wird und die Preise weiter sinken könnten, heißt es.
Bei PC-DRAM soll der Anteil von DDR4 und LPDDR4X weiter sinken, während die Durchdringungsrate von LPDDR5 und DDR5 am Markt und bei der Installationsbasis weiter zunimmt. Der Preisaufschlag von DDR5 soll jedoch das Wachstum begrenzen. Es wird geschätzt, dass die "DRAM-Dichte" in PCs bis 2023 jährlich um etwa 7 Prozent zunehmen wird. Wenn die Hersteller die Preise für DDR5 im nächsten Jahr aggressiver senken, könnte die Installationsbasis um bis zu 9 Prozent steigen, je nachdem, ob die Preiszugeständnisse für DDR5 effektiv mit denen für DDR4 in Einklang gebracht werden können, so Trendforce.
Server-RAM
In Bezug auf Server-DRAM hätten derweil die neuen Sapphire Rapids und Genoa-Plattformen aufgrund der Einführung der DDR5-Speicherspezifikationen die Kosten für ganze Geräte erhöht, und die durchschnittliche Serverkapazität stoße allmählich an ihre Grenzen. Anstelle der bisherigen Praxis, lediglich die Kapazität eines einzelnen Moduls aufzurüsten, würden sich die Überlegungen auf der Nachfrageseite stärker auf die Hardwarekosten und die Anwendung von ESG-Strategien konzentrieren. Der durchschnittliche Kapazitätszuwachs von Server-DRAM wird den Prognosen zufolge im Jahr 2023 mit einem jährlichen Zuwachs von etwa 7 Prozent begrenzt sein.
Smartphone-RAM
In Anbetracht ansteigender Inflation seien die Volkswirtschaften der Welt im Allgemeinen pessimistisch, was den Verbrauchermarkt betrifft, heißt es in dem Bericht weiter. Trendforce geht davon aus, dass der zyklische Ersatzbedarf und die neue Nachfrage in aufstrebenden Regionen zu einem leichten Anstieg der Smartphone-Produktion führen werden. Was mobilen DRAM betrifft, so verfüge "das Android-Lager derzeit über eine ausreichende installierte Kapazität, um die Anforderungen des täglichen Systembetriebs zu erfüllen". Daher sei die Bereitschaft der Smartphone-Hersteller, die installierte Kapazität zu erhöhen, ohne Impulse im Anwendungsbereich in Anbetracht der Kosten für die Geräte und des geringen Anteils der High-End-Verkäufe entsprechend gesunken.
Quelle: Trendforce


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Und Far Cry 6: GraKas mit weniger als 16GB kannste vergessen? Nee wa? Für 2000 € muss das ordentlich rappeln und nicht throtteln.
Hardware ist glaub ich eine schlechtere Geldanlage als Hartkäse. xD
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