Arbeitsspeicher: DRAM-Preise fallen laut Marktforschern schneller als erwartet
Volle Lager mit Arbeitsspeicher sollen den Preisdruck auf die Hersteller von DRAM-Chips erhöhen, wodurch laut Trendforce mit schneller sinkenden Preisen zu rechnen sei.
Nachdem die Marktforscher von Trendforce kürzlich bereits einen DRAM-Preisverfall für das nächste Jahr vorausgesagt haben, soll die zuletzt stetig steigende Produktion der Chips zu Kompromissen bei der Preisgestaltung von Herstellern aus Südkorea geführt haben, um die Käufe von Händlern und Kunden anzukurbeln, heißt es in dem aktuellen Bericht.
Neben den koreanischen Herstellern, die ihre Preise demnach "eifrig" senken, zirkulieren auch Billigchips vom Spotmarkt. Andere Anbieter hätten unter diesen Umständen keine andere Wahl, als dem Beispiel zu folgen und ihre Preise für den Verkauf zu senken, wodurch sich der Preisverfall bei DRAM für Endkunden im dritten Quartal von den ursprünglich geschätzten 8 bis 13 Prozent auf 13 bis 18 Prozent beschleunigt haben soll.
Die Zeichen stehen auf Rückgang
Trendforce geht davon aus, dass die Preise für Consumer-DRAM weiter sinken werden, bis das Überangebot auf dem Markt abgebaut ist, wobei sich mit Blick auf das 4. Quartal die vollen Lager nur langsam "erholen" sollen, bis die Chips ihren Weg in Endgeräte finden. Daher sollen die Preise für Consumer-DRAM im 4. Quartal um weitere 3 bis 8 Prozent sinken und es sei nicht auszuschließen, dass der Rückgang anhalten wird.
Da der Umfang des DDR3-Marktes mittlerweile geschrumpft sei (im letzten Jahr wurde DDR3 teils mit einem Aufschlag von etwa 60 Prozent gegenüber dem historischen Tiefstand verkauft), soll es in Zukunft viel Raum für einen weiteren Rückgang geben. Obwohl der derzeitige Preis von DDR4 bereits relativ niedrig ist, hätten die großen Hersteller immer noch Pläne, die Umstellung von DDR3 auf DDR4 fortzusetzen, ohne dass DDR5 in dem Bericht Erwähnung findet. Die Kosten durch DDR4 statt DDR3 würden aber effektiv gesenkt, sodass die Preisentwicklung voraussichtlich weiter nach unten gehen soll.
Quelle: Trendforce

Am Anfang waren DDR1, 2, 3, 4 ebenfalls ziemlich preisintensiv. Von daher ist es nur eine Frage der Zeit bis es günstiger wird, wenn nicht wieder drastische Krisen dazwischen kommen.
Ich habe vor meine alte Kiste Anfang nächsten Jahres komplett zu ersetzen. Hoffentlich fallen die Preise bis dahin schon ein wenig.
Der nächste Brand, Überflutung, Krieg ? kommt schon um die Preise wieder anzuheben.
Das glaubt mal keiner das die Preise da bleiben wo sie sind ?
Konnte feststellen, dass sich DDR5 6400 und 6600 echt schlecht verkaufen und somit entsprechend "günstiger" schießen lassen...
Konnte so für nen (aus meiner Sicht) vernünftigen Kurs die Corsair Dominator 6600 C32 er erwerben.
Nur schade, dass ich sie nicht ganz ausfahren kann. Bei 6400 war bislang beim Testen Ende...
ich habe mir vor bald 10 Jahren (im Oktober ist es soweit) 32GB für 130€ gekauft. So richtig gefallen ist der Preis pro GB jetzt nicht. Eigentlich hatte erwartet, dass wir heute mit weit über 128GB unterwegs sind.