Zugverkehr: Bund startet milliardenschweres Förderprogramm für digitale Bahntechnik
Mit einem milliardenschweren Förderprogramm treibt der Bund die Digitalisierung der Schiene voran. Bestandsfahrzeuge sollen mit moderner Leit- und Sicherungstechnik ausgerüstet werden, um langfristig effizienter zu arbeiten.
Das Bundesministerium für Verkehr hat eine neue Förderrichtlinie veröffentlicht, mit der Bestandsfahrzeuge im deutschen Schienenverkehr schrittweise auf das europäische Zugsicherungssystem ERTMS umgerüstet werden sollen. Bis zum Jahr 2030 stellt der Bund dafür rund 1,7 Milliarden Euro bereit. Zusätzlich fließen 482 Millionen Euro in den "Digitalen Knoten Stuttgart", der als Vorzeigeprojekt für die Digitalisierung des Schienenverkehrs gilt. Mit der Veröffentlichung der Richtlinie beginnt die praktische Umsetzung eines der größten Digitalisierungsprojekte im deutschen Bahnnetz.
Moderne Leit- und Sicherungstechnik für Bestandsfahrzeuge
Gefördert wird die Nachrüstung bestehender Schienenfahrzeuge mit dem European Rail Traffic Management System, kurz ERTMS. Das Herzstück bildet das European Train Control System, das mit ETCS abgekürzt wird. Die Technik ermöglicht eine digitale Kommunikation zwischen Fahrzeugen und der Leitstelle und soll langfristig unterschiedliche nationale Sicherungssysteme ersetzen.
Nach Angaben des Ministeriums sollen dadurch grenzüberschreitende Verkehre vereinfacht und die Leistungsfähigkeit des Schienennetzes verbessert werden. Gleichzeitig soll die einheitliche Technik die Grundlage für eine effizientere Steuerung des Zugverkehrs schaffen.
Digitalisierung soll Kapazität und Zuverlässigkeit erhöhen
Die Investitionen richten sich nicht ausschließlich auf neue Fahrzeuge. Ein wesentlicher Bestandteil des Programms ist die Modernisierung bereits vorhandener Züge. Dadurch sollen möglichst viele Fahrzeuge künftig auf digital ausgerüsteten Strecken eingesetzt werden können.
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Der Nutzen hängt allerdings von mehreren Faktoren ab: Neben der Nachrüstung der Fahrzeuge müssen auch Strecken und Stellwerke entsprechend modernisiert werden. Erst das Zusammenspiel aller Komponenten ermöglicht die geplanten Verbesserungen bei Kapazität, Betriebsabläufen und Zuverlässigkeit. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bezeichnete die Förderung als wichtigen Schritt für die Modernisierung des Schienenverkehrs. Ziel sei es, die Digitalisierung des Netzes weiter voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn nachhaltig zu stärken. Eine Informationsveranstaltung für interessierte Unternehmen ist für den 30. Juli 2026 angekündigt.
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Quelle: Bundesministerium für Verkehr

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Schweiz wäre krass. Da wird mal einfach 4x soviel Geld wie in DE in die Hand genommen und im Vergleich zum deutschen Schienennetz dürfte die notwendige Summe eigentlich kleiner sein.
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Gut, morgens nördlich von Frankfurt Richtung Frankfurt zu fahren ist auch nicht viel besser, aber zumindest auf dem Weg nach Hause spart man rund 1h.
Schockiert hat mich allerdings die Situation in Frankreich. Ich bin gerade mit Rad nach Spanien gefahren und habe in Frankreich 2 Mal den Zug genommen.
Besançon nach Poligny und Nîmes nach Montpellier.
Einer ist mir vor der Nase weggefahren, weil ich 30s zu spät am Bahnhof war. Der nächste kam circa 20min später.
Die beiden die erwischt habe waren beide auf die Minute pünktlich, sauber, Klima hat funktioniert und die Preise waren günstiger. Von Nîmes nach Montpellier hat 11:30€ gekostet für circa 50km.
Offenbach nach Mainz dauert länger, man muss 1-3 Mal umsteigen und es kostet mit 16€ etwa 50% mehr.
Das ist wirklich, wirklich frustrierend.
Am besten man wickelt die Bahn ab und lässt die Französische Bahn oder die Schweizer Bahn oder die Japanische Bahn alles übernehmen.
ES GEHT ALSO!!!!!
Das war auch wild mit "Umhängen des Zugs" in Gießen. Der Zug wird in der MItte geteilt und umgehängt. Wenn du da schläfst bei der Information und Durchsage, fährst du glatt nach Siegen.
Naja, fahre seither wieder 100% Auto.