Playstation 6 in Gefahr: Speicherkrise könnte Start verzögern
Die Embracer Group hat in ihrem Geschäftsbericht für 2025/26 ein Analystenzitat festgehalten: Demnach erwägt Sony, die Playstation 6 erst 2028 oder 2029 zu veröffentlichen. Schuld sind die vom KI-Segment getriebenen Speicherpreise.
Neu sind diese Spekulation nicht: Bereits Anfang 2026 verdichteten sich die Hinweise, dass die Playstation 6 wegen der Speicherkrise möglicherweise erst 2028 oder 2029 erscheinen könnte. Auch Sonys eigener Geschäftsbericht ließ Termin und Preis der Playstation 6 zuletzt erwartungsgemäß offen. Die nächsten Hinweise liefert die schwedischen Embracer Group (via GamingBolt) in ihren Quartalszahlen.
Playstation 6: Was im Embracer-Bericht wirklich steht
Der neuerliche Hinweis auf eine mögliche Verspätung der Playstation 6 steckt im aktuellen Geschäftsbericht 2025/26 (PDF) der Embracer Group in einem einzigen Nebensatz. Der Publisher formuliert ihn ausdrücklich als Analysteneinschätzung, nicht als eigene Prognose: Einige der Analysten gingen davon aus, dass Sony den Start der nächsten Playstation "von 2027 auf 2028 oder sogar 2029" verschieben könnte.
Eine belastbare Quelle für diese Einschätzung nennt Embracer indes nicht. Bemerkenswert ist der Kontext: Der Konzern ordnet die Aussage in einen Abschnitt über steigende Hardwarekosten und unberechenbare US-Zölle ein, die auf die Verkaufspreise von Spielkonsolen drücken.
Speicherkrise: Warum der RAM den PS6-Start gefährdet
Der eigentliche Kostentreiber für die Next-Gen-Spielkonsolen ist der gemeinsame Systemspeicher, der sogenannte "Unified System Memory", welcher der CPU und GPU zur Verfügung steht. Die exorbitant hohe Nachfrage aus der KI-Branche nach DRAM im Allgemeinen und GDDR im Speziellen hat die Speicherpreise binnen weniger Monate nach oben getrieben und belastet auch den Grafikkartenmarkt.
Für Sony ist das ein strukturelles Problem: Spielkonsolen werden traditionell knapp kalkuliert und in vielen Fällen sogar subventioniert und erst über Spiele und Lizenzen refinanziert. Steigen die Materialkosten, die sogenannte BOM ("Bill of Materials"), lässt sich ein attraktiver Startpreis kaum noch halten. Ein späteres Release-Fenster wäre damit dementsprechend auch eine rein wirtschaftliche Entscheidung von Sony.
Bis 2028 oder gar 2029 dürften auch zusätzliche Fertigungskapazitäten den Speichermarkt entlasten. Passend dazu kursierten zuletzt Gerüchte, wonach eine kommende Playstation 6 mit insgesamt 30 GiB gemeinsamen Speicher, gemessen an der Vorgängergeneration, ein echtes RAM-Monster werden soll - und viel Speicher bedeutet bei den derzeitigen Preisen vor allem eines: sehr hohe Kosten.
Sony hat sich auf kein Startfenster festgelegt
Sony-Chef Hiroki Totoki hat im Mai 2026 erklärt, zu künftigen Spielkonsolen sei noch keine Entscheidung gefallen. Ein Zieljahr für die Playstation 6 nannte er bislang nicht. Andere Gerüchte zeichnen hingegen ein gegenteiliges Bild: Erst im Frühjahr hieß es, Sony liege mit der PS6 weiterhin im Zeitplan für 2027 und ziele auf 4K mit 120 Fps. Als technische Basis gilt nach wie vor eine AMD-APU mit Zen-6-Kernen und einer neuen Radeon-Architektur. Solange Sony selbst kein Zieljahr nennt, bleiben kursierende Jahreszahlen und Kosten nicht mehr als eine Wette.
Da bereits die Playstation 5 Pro aktuell ab 835 Euro im deutschen Einzelhandel angeboten wird, ist ein Preis zwischen 899 und 999 Euro für die Playstation 6 allerdings als durchaus realistisch anzusehen.
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Quelle: Embracer Group

Ja echt heftig. gabs letztens wieder für 55€ das Jahr (wie so oft)... und dann bekommt man so Spiele wie Alan Wake 2 uvm noch obendrauf. Heftig Bruder.
Gewinnen tut natürlich keiner, weil auch die Rich Kids irgendwann nicht mehr ausreichend Nachfrage generieren um Entwicklungen wie GTA6 oder GOW E-Day zu stemmen.
ne PRO kaufen für 900€ ich lach mich tot