Playstation 4 "Orbis": Neue Developer-Kits der PS4 mit Trinity-Innenleben ausgeliefert
Geht es nach diversen Quellen, so hat Sony neue Developer-Kits der kommenden Playstation Orbis alias PS4 verschickt. Dieses sollen auf einer A10-APU von AMD basieren, also höchstwahrscheinlich auf einen Trinity- oder Richland-Chip setzen und sind mit bis zu 16 GiByte Arbeitsspeicher ausgestattet.
Seit Monaten hält sich hartnäckig das Gerücht, wonach Sonys Playstation Orbis alias PS4 durchweg auf AMD-Hardware setzen wird. Neue Berichte seitens VG 24/7 besagen, dass Sony neue Vorab-Versionen, sogenannte Dev(elopment)-Kits, an die Entwickler verschickt hat. Letztere plaudern nun über das Innenleben: So seien die PS4-Konsolen in ihrem jetzigen Zustand im Prinzip nur modifizierte PCs, die dritte und nahezu finale Orbis-Variante soll im Januar 2013 bei den Entwicklern eintreffen.
Unter der Haube steckt ein A10-Chip und zwar, so die Quellen, ein Derivat existierender Hardware. Hiermit kann eigentlich nur ein Trinity-Chip wie der A10-5800K gemeint sein - denn der leicht verbesserte Nachfolger Richland erscheint erst 2013, möglicherweise nutzt Sony auch diesen Chip. Wahrscheinlich ist die Fertigung im 40-Nanometer-Verfahren, da der 28-Nanometer-Prozess noch nicht bereit ist für so große Stückzahlen wie sie die Orbis erfordert. Die früher genannte zusätzliche dedizierte Grafikkarte wird nicht mehr erwähnt - interessant, da die Radeon HD 7660D eines A10 nun nicht gerade die potenteste GPU ist.
Die Dev-Kits sollen überdies mit 8 bis 16 GiByte Arbeitsspeicher ausgestattet sein - die finalen Konsolen haben aber sicherlich wenig. Ein Blu-ray-Laufwerk ist wenig überraschend vorhanden und als Datenspeicher stehen 256 GByte bereit, unklar ist hierbei ob HDD oder SSD - letzteres wäre zu teuer für den nötigen erschwinglichen Preis einer Konsole. Der Anschluss zur Außenwelt wird wie gehabt per WLAN, Ethernet sowie HMDI hergestellt.
Quelle: VG 24/7

Einfach? Ja. Aber wenn du mit 60 bis 150 Millionen verkaufen Einheiten planst (PS3 bis jetzt / Ziel PS3 bis Ende der Produktion), dann ist es definitiv nicht die billige Lösung, jedesmal eine ganze Reihe von Funktionseinheiten zu produzieren, die dann sowieso nur deaktiviert werden.
Und ich denke Löschzwerg meinte eher einen Custom-Die aus Piledriver und GCN und nicht, dass sie ein Die produzieren werden, welches 20% aus redundanten Einheiten besteht.
Und der erste Vertreter der kommenden Generation setzt auf alle Fälle schon wieder auf PowerPC. (auch wenn die Wii U zugegebenermaßen in der Leistung soviel tiefer einsteigt, dass sie ggf. nicht für Crossplattformoptimierung berücksichtigt wird)
Einfach? Ja. Aber wenn du mit 60 bis 150 Millionen verkaufen Einheiten planst (PS3 bis jetzt / Ziel PS3 bis Ende der Produktion), dann ist es definitiv nicht die billige Lösung, jedesmal eine ganze Reihe von Funktionseinheiten zu produzieren, die dann sowieso nur deaktiviert werden.
Auf Power kann aus einigen Gründen verzichtet worden sein:
-Der Preis war geringer
-Man hat Entwicklungskonzepte gezeigt, Stichwort HSA, womit man schon relativ weit wäre und mit IBMs Power die Anpassung zu kostspielig oder wieder zu teuer wäre.
Es gibt sicher einige Argumente für und gegen.
Und ein 128 Bit Interface hat Trinity selbst auch schon.
Also Sony hat auf jeden Fall vor, nicht mehr mit den Ausgaben und dem Kaufpreis zu übertreiben . 499€ wird wohl für die Xbox und die PS4 das absolute Maximum sein, was man vom Kunden verlangen wird.
Allerdings will man dennoch eine leistungsstarke Konsole designen.